Onkel(s) und Tanten(s)

Onkel und Tanten hätt jedereen, de Süsters un Bröers van Vader un Moder. Aowwer meerstendeels giwwt van düsse echten Verwandten nich mehr äs ne guedde Hand vuell. In´t Mönsterland aowwer häwwt se ne ganß besunnere Art von Onkels un Tantens. Datt ligg daoran, datt dao nich Jan und Mann van de Blagen un Halwwössigen faots duzt wätt. Bi de Tietung hadden wi `n Chef, de wass üm fiftig Jaohr aolt un de har dat gäern. Wenn ´n jungen Wicht van … [Weiterlesen...]

Libbet bummelt düör Mönster

Miene Möhne Libbet wuehnde in´t daipe Mönsterland, met de Stadt har se nicks to doh´n. Se was ne stödige Person un wenn se watt sagg, dann satt dao Klafunni ächter. Kuertüm: Dann gaww et dao nicks tiëgen to küern. Süss wuer se äösig un dao konn Öhm Henrich ´n Leedken van singen. Aowwer wenn all´s nao iähre Fasson laip, was Libbet ne Siälle van Mensch. Op den Buerenhof har´n se fief Blagen, twee daovan wäör´n in mien Aoller un so wass ick … [Weiterlesen...]

Alles tau siener Tiet

Im Rahmen unserer Plattdeutschen Reihe hier ein Gedicht von aus dem Nachlass von Ferdinande Laymann, Attendorn.   Alles tau siener Tiet Üewwer Liturgien löt siek stri-en. Se stoht grout uawenaan Biem jungen Volk, doch iek mat si-en: Me gewiennd siek schlecht daodran. Et kam maol wier en niggen Här; Un diamn 'wört balle gelungen, Dat in d' r Christnacht nit maol mehr Dat „Stille Nacht" wör sungen. Jedoch de Organist waor … [Weiterlesen...]