Internationaler Museumstag in den LWL-Museen

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Internationaler Museumstag: Am Sonntag, 18. Mai, feiern die Museen unter dem Titel „Sammeln verbindet – Museum collections make connections“ den Internationalen Museumstag. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt an diesem Tag zu besonderen Veranstaltungen in seine Museen ein, die anlässlich dieses Tages teils eigene Führungen durch ihre Ausstellungen anbieten. Im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Kloster Dalheim, im LWL-Museum für Archäologie in Herne, im LWL-Römermuseum in Haltern, im Museum in der Kaiserpfalz sowie an allen Standorten des LWL-Industriemuseums (Dortmund, Witten, Waltrop, Bochum, Bocholt, Lage, Gernheim und Hattingen) ist der Eintritt frei –  weil Internationaler Museumstag ist.

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau (Kreis Paderborn)

Ob kostbare Handschriften, wertvolles Wissen oder edle Schätze: Bibliotheken und Schatzkammern hinter Klostermauern waren schon immer Orte des Sammelns. Hier stapelte sich das Wissen der Antike, goldglänzende Kostbarkeiten sind bis heute Zeugen vergangener Zeiten. Die ausgeprägte Sammelleidenschaft der Klöster ist Thema einer Sonderführung durch die historische Klosteranlage und die Dauerausstellung um 15 Uhr. Kinder stellen von 15 bis 17 Uhr in der „Klosterschule“ eine Fächermappe für ihre eigenen gesammelten Kostbarkeiten her. Werner Keller nimmt von 10 bis 18 Uhr die Klosterschmiede in Betrieb, und im Klosterwirtshaus stehen von 11 bis 18 Uhr gesammelte Schätze aus dem Klostergarten auf der Speisekarte.

Im Barock äußerte sich das Repräsentationsbedürfnis der mächtigen Äbte auch in einer regen Sammeltätigkeit: In Gemäldegalerien und Graphikkabinetten präsentierten sie Werke namhafter Künstler, in Kunst- und Wunderkammern sammelten sie Kuriositäten aus aller Welt. Aber auch außerhalb der heiligen Hallen zeigte sich die klösterliche Sammelleidenschaft: So entwickelten Klöster schon früh hohe Standards in der Vorratshaltung und horteten in ihren Kellern den „wahren Klosterschatz“ für einen langen Winter. In ihren Gärten kultivierten sie Pflanzen aus fernen Ländern, die die Missionare als wirksame Souvenirs von ihren Reisen mitbrachten.

Internationaler Museumstag

Klosterbibliotheken sind seit jeher Orte des Sammelns. Foto: LWL/Wiedemeier

Der Eintritt ins Museum ist frei. Die Teilnahme an einer öffentlichen Führung kostet 2,50 Euro pro Erwachsenem. Bei der Teilnahme am museumspädagogischen Programm fallen 2 Euro Materialkosten pro Kind an. Weitere Informationen unter Telefon 05292 9319-0.
www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

Internationaler Museumstag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Das Seminar „Knochenschnitzen“ lockt am 17. und 18. Mai alle Handwerksbegeisterten ins LWL-Museum für Archäologie in Herne. Schon unsere Vorfahren wussten, dass sich aus Knochen außer wertvollen Werkzeugen, Schmuck und Waffen auch Spielzeug herstellen lässt. Wie das genau vor sich ging, lernen Jugendliche und Erwachsene in einem Kreativseminar: Nach einem Rundgang durch die Dauerausstellung fertigt jeder Teilnehmer aus Knochen einen kompletten Satz von Spielfiguren, je nach Wunsch für Schach, Backgammon oder Mühle unter fachmännischer Anleitung. Zum Einsatz kommt dabei beispielsweise die Dreule, ein altertümliches Arbeitsgerät, das sich für die Verzierung von Knochen besonders eignet. Zur weiteren Spielausrüstung gehören ein hölzernes Brett sowie ein Lederbeutel für die Aufbewahrung der kostbaren Spielsteine. Alle Gegenstände stellen die Seminarteilnehmer selbst her. Das zweitägige Seminar bietet jeweils von 10 bis 17 Uhr außer der nötigen Theorie viel Zeit zum Schnitzen. Kosten: 110 Euro pro Person, inklusive Material, zzgl. Museumseintritt.

Mit Kelle und Pinsel, dem Handwerkszeug der Archäologen, geht es bei der Mitmachausgrabung „Fundort Grabungscamp“ Schwertern, Keramikscherben und römischen Fibeln im Boden ganz fachmännisch auf die Spur. Die Nachwuchsforscher arbeiten unter idealtypischen Bedingungen und mit Anleitung innerhalb einer inszenierten Grabungsfläche. Damit die Arbeitsweise eines Archäologen in all ihren Facetten erlernt wird, werden die entdeckten Funde fachmännisch mit Stift, Zeichenbrett und modernen Vermessungsgeräten genauestens bestimmt, datiert und dokumentiert. Kosten: Erwachsene 7 Euro, für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 3,60 Euro, Familien zahlen 15 Euro. Um 13:00, 14:00, 16:00 und 17:00 Uhr bietet das LWL-Museum für Archäologie zudem zusätzliche Führungen durch die Dauerausstellung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ an. Im Zeitraffer geht es hier in einer nachgestalteten Ausgrabungslandschaft durch die Geschichte Westfalens. Auf einem Steg, der chronologisch durch Bodenfunde der Menschheitsgeschichte führt, vorbei an Gräbern und Brunnen, durch ein Erdwerk früher Bauern und eine Kirche der ersten Christen, durch Höhlen und Städte, erwandern sich die Besucher 250.000 Jahre Geschichte der Region. Der Museumseintritt ist an diesem Tag frei. Für alle Angebote ist aufgrund der hohen Nachfrage eine vorherige telefonische Anmeldung zu empfehlen.

www.lwl-landesmuseum-herne.de

LWL-Römermuseum in Haltern (Kreis Recklinghausen)

Das LWL-Römermuseum Haltern lockt um 14 Uhr zu einer Spurensuche und bietet die eintrittsfreie Führung „Spuren im Sand“ für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren an – mit Gebärdensprachdolmetscherin. Die archäologische Entdeckungsreise macht deutlich, wie Forscher auch dann auf wertvolle Hinweise stoßen, wenn die frühen Architekten mit so vergänglichen Materialien wie Holz, Lehm und Erde bauten und sich aus diesem Grund nur noch unscheinbare Verfärbungen im Boden finden. Auch ihr Hauptlager in Haltern an der Lippe haben die Römer aus Material errichtet, das zumeist längst verschwunden ist. Spuren davon lassen sich aber immer noch im Halterner Erdreich entdecken – und zwar genau dort, wo die Legionäre einst Pfostenlöcher aushoben und Fundamentgräben anlegten. Die Führung dauert ca. eine bis eineinhalb Stunden.

www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Internationaler Museumstag im Museum in der Kaiserpfalz (Paderborn)

Mit freiem Eintritt und der öffentlichen Führung „Schicksalsgemeinschaft“ mit Gebärdensprachdolmetscherin um 15 Uhr durch die aktuelle Sonderausstellung „Berliner Skulpturenfund. ´Entartete Kunst` im Bombenschutt“ lockt das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn. Die aktuelle Ausstellung macht deutlich: Archäologie bringt nicht nur spannende Funde aus längst vergangenen Zeiten zum Vorschein. Sie fördert manchmal auch verschollene und vergessene Kunstobjekte zu Tage.

Bei Bauarbeiten an der Berliner U-Bahn im November 2010 entdeckten Archäologen am Roten Rathaus 16 moderne Skulpturen. Die gefundenen Skulpturen wurden, wie ca. 20.000 weitere Kunstobjekte zwischen 1933 bis 1942 von den Nationalsozialisten mit dem Makel „entartet“ aus deutschen Museen entfernt oder sogar zerstört. Die Skulpturen wurden 2010 als „Der Berliner Skulpturenfund“ erstmals im Neuen Museum in Berlin gezeigt und sind seitdem als Wanderausstellung in verschiedenen deutschen Museen zu sehen. Daneben wirft die Ausstellung auch Licht auf die in Vergessenheit geratenen Künstler und ihre ergreifenden Lebensgeschichten.

www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de

LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe)

Um 14 Uhr startet ein Rundgang am Eingang des LWL-Freilichtmuseums Detmold (Kreis Lippe) und führt die Teilnehmer durch den Garten am Gräftenhof bis ins Paderborner Dorf. Die Führung ist kostenfrei, nur der Museumseintritt muss gezahlt werden.

Internationaler Museumstag

Auch ein Leichenwagen gehört zu den Objekten der Ausstellung „Unterwelten – die andere Sicht der Dinge“. Foto. LWL/Holtappels

Bei Schätzen aus Museumssammlungen denkt man im Allgemeinen an historische Gegenstände aller Art. Bei der Führung im LWL-Freilichtmuseum Detmold jedoch stehen lebendige „Schätze in den Museumsgärten“ im Mittelpunkt. Ob Grünkohl oder Bohnen, Äpfel oder Zierpflanzen, bereits seit den 1980er Jahren werden regionale Gemüse- und Pflanzensorten in Westfalen gesammelt und im LWL-Freilichtmuseum vermehrt. Zu sehen sind diese ganz besonderen Schätze auf dem Weg durch die Kulturlandschaft des LWL-Freilichtmuseums mit ihren unterschiedlichen Gärten.

www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

Internationaler Museumstag im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Von 14 bis 17 Uhr begutachtet der Sammler und Besteckexperte Bernd Kirchbrücher Bestecke und besonders deren Mokkalöffel im Goldschmiedehaus des LWL-Freilichtmuseums Hagen. Anlässlich der Sonderausstellung „Mythos Mokka. Kleine Löffel aus einer Privatsammlung“ sind die Museumsbesucher eingeladen, ihr Familiensilber von einem Fachmann begutachten zu lassen. Wer weiß, vielleicht ist das geerbte Besteck aus Großmutters Aussteuer etwas ganz Besonderes? Auch die kostenlose Sonntagsführung widmet sich um 14 Uhr der Sonderausstellung „Mythos Mokka“. Und wie an jedem Tag sind darüber hinaus rund 20 der historischen Werkstätten in Betrieb und zeigen altes Handwerk live.

www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim (Kreis Minden Lübbecke)

Von 10 bis 13.30 Uhr und 14.30 bis 17.30 Uhr können die Besucher dem Glasmacher Torsten Rötzsch zuschauen, wie er im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) aus heißem Glas feine Blumen und andere Verzierungen formt. Mit Hilfe von zahlreichen Werkzeugen fügt Rötzsch heißes Glas zusammen. Aus der zähflüssigen Masse entstehen mit Hilfe zahlreicher Werkzeuge üppige Blüten, Girlanden oder Fadendekore auf dem Glas. Er verwendet dazu vor allem Scheren und Pinzetten, die für die außergewöhnlichen Verzierungen ebenso auf Murano verwendet werden. Viel Erfahrung erfordert das Zusammensetzen der verschiedenen Einzelteile, die während aller Arbeitsschritte eine gleichmäßige Temperatur aufweisen müssen.

www.glashuette-gernheim@lwl.org

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund

„Work with Sounds“ heißt ein EU-Projekt, das das LWL-Industriemuseum am Sonntag (18.5.) auf der Zeche Zollern in Dortmund vorstellt. Die Besucher erwartet bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm rund um das Thema „Klänge der Arbeit“. Diese sammeln die Projektpartner von sechs europäischen Museen, um sie in einem digitalen Archiv für die Nachwelt zu erhalten. Eine interaktive Klangstation und ein Geräuschequiz laden am Sonntag zum Hören und Mitmachen ein. Wer Geräte hat, deren Klänge ihm erhaltenswert scheinen, kann sie gerne mitbringen: Das Online-Archiv „Conserve the sound“ nimmt die Geräusche und die Geschichten zum Objekt auf. Zum Abschluss stellen der Musiker Richard Ortmann und die Historikerin Uta C. Schmidt die Klanglandschaft Ruhrgebiet vor. Daneben bietet das LWL-Industriemuseum Führungen durch die Ausstellung „Über Unterwelten“, über die Tagesanlagen der Zeche, durch die Maschinenhalle und Fahrten mit der Dampflok „Anna“ an. Die beiden Ausstellung sind gute Beispiele für die Vitalität der Kulturstadt Dortmund und ihrer Museumslandschaft. Nicht zuletzt durch die Eröffnung des Kulturzentrums Dortmunder U bekommt die größte Stadt Westfalens zusätzliche kulturelle Impulse.

www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Bochum

„Vom Rock´n Roll zur Hausbesetzung. Jugendkulturen in den 1950er bis 1980er Jahren“ lautet das Motto einer Themenführung durch die Ausstellung „Einfach anders!“, die das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum am Internationalen Museumstag anbietet. Der Rundgang beginnt um 16 Uhr. Die Schau beleuchtet jugendliche Subkulturen im Revier seit dem frühen 20. Jahrhundert. Fotos, Interviews mit Zeitzeugen und über 200 Exponate wie typische Kleidungsstücke und Accessoires, Musikinstrumente, Plattencover oder Filmplakate machen die Jugendkulturen anschaulich. Darüber hinaus starten um 12 und 15 Uhr wie jeden Sonntag Erlebnisführungen durch das Denkmal mit Vorführungen der historischen Dampffördermaschine.

www.zeche-hannover@lwl.org

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)

Im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) startet am Internationalen Museumstag um 11 Uhr eine Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Vorstoß ins Ungewisse. 300 Jahre Bergbau im Hettberg“. Sie erinnert an die Goldgräberstimmung von einst und zeigt Bilder vom Geschehen aus drei Jahrhunderten – unter wie über Tage. Das Spektrum der Exponate reicht vom ältesten erhaltenen Förderwagen des Ruhrgebiets bis zu einer digitalen Rekonstruktion des Grubenfeldes unter der Zeche Nachtigall. Anschließend besichtigen die Teilnehmer das Besucherbergwerk. Das LWL-Industriemuseum bittet um Anmeldung unter Tel. 02302 93664-0.

www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen / LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Weil Internationaler Museumstag ist, können Ausflügler am Internationalen Museumstag mit dem MontanTicketRuhr Bahnfahrten in historischen Zügen und Besuche der Henrichshütte Hattingen und der Zeche Nachtigall miteinander verbinden.

Feldbahn und historischer Schienenbus fahren die Teilnehmer des Programms "MontanTicketRuhr" durchs Ruhrtal. Foto: RuhrtalBahn

Feldbahn und historischer Schienenbus fahren die Teilnehmer des Programms „MontanTicketRuhr“ durchs Ruhrtal. Foto: RuhrtalBahn

Der ganztägige Ausflug startet um 11 Uhr am Museumsparkplatz der Zeche Nachtigall in Witten. Die Feldbahn und der historische Schienenbus der RuhrtalBahn bringen die Gäste zur Zeche Nachtigall in Witten, wo eine Stollenführung auf dem Programm steht, und zur Henrichshütte Hattingen. Dort können die Teilnehmer eine Vorführung in der Schaugießerei besuchen. Die Rückkehr ist gegen 16.30 Uhr. Die Karten kosten 17,50 Euro (Kinder 10 Euro). Eine Reservierung ist erforderlich unter Tel. 0208 309983010. Weitere Informationen unter http://www.montanticketruhr.lwl.org.

www.lwl-industriemuseum.de

Internationaler Museumstag im LWL-TextilWerk Bocholt (Kreis Borken)

Im TextilWerk Bocholt (Kreis Borken) stehen zwischen 15 und 18 Uhr Rallyes für Familien und die aktuelle Ausstellung „Reiz & Scham“ auf dem Programm. Die Teilnahme an der Rallye kostet 3 Euro pro Familie. Die Führungen sind ebenso wie der Eintritt kostenfrei.

Großformatige Werke präsentiert die aktuelle Ausstellung des Vereins für Quiltkunst in der Spinnerei des TextilWerks. Foto: LWL/Holtappels

Großformatige Werke präsentiert die aktuelle Ausstellung des Vereins für Quiltkunst in der Spinnerei des TextilWerks. Foto: LWL/Holtappels

Um 18 Uhr lädt das LWL-Industriemuseum dann zu einem Künstlergespräch in der Ausstellung „Magie, Intimität & Emotionen. 22 textile Positionen“ in die Spinnerei ein. Die Künstlerin der Installation „Der Platz der Schamanin“, Gabi Mett, stellt sich den Fragen des Publikums und bietet die Möglichkeit zur Diskussion über ihre Arbeit und die Ausstellung. Die Schau des Vereins für Quiltkunst zeigt großformatige Kunstwerke, die mal als Skulptur, mal als Rauminstallation die klassische Formensprache ihres Genres ausloten. Die Themen der Künstlerinnen reichen vom intimen „Garten der Lüste“ bis zur hintergründigen „Seelenwanderung“.

www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe)

Begleitend zur Ausstellung „Unterwelten – Die andere Sicht der Dinge“ (bis 21.9.) findet im Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe) eine Matinée mit Prof. Dr. Andreas Beaugrand statt – weil Internationaler Museumstag ist. Um 11.30 Uhr beginnt ein Gespräch mit dem Ausstellungskurator zum Thema „Interventionen“; anschließend steht eine Führung durch die Schau mit den Schwerpunkten Kunst, Kultur und Mode auf dem Programm. Der Bielefelder Kulturwissenschaftler hatte Künstler, Wissenschaftler, Lehrende und Studierende eingeladen, sich mit dem Thema „Unterwelten“ auseinanderzusetzen. Entstanden ist eine Ausstellung, die das Freigelände des LWL-Ziegeleimuseums und verschiedene Räume mit einbezieht. Skulpturen, Bilder und Installationen beleuchten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven Grenzen und Übergänge zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, zwischen oben und unten, Leben und Tod.

www.lwl-industriemuseum.de

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