WestfalenClassics mit vielfältigem Konzertprogramm

WestfalenClassics mit vielfältigem Konzertprogramm im September 2026: Das Kammermusikfestival präsentiert Vivaldi bis Piazzolla.

WestfalenClassics mit vielfältigem Konzertprogramm

Die WestfalenClassic präsentieren in diesem Jahr wieder ein attraktives Programm. Highlights vom allerfeinsten: von Vivaldi bis Brahms, von Tango bis Jazz und vom langjährigen Dauerbrenner, dem Frank Dupree Trio, bis zur Wiederbegegnung mit der Entdeckung der vergangenen Festivalsaison – Foto WestfalenClassics

Die neue Saison des Internationalen Kammermusik Festivals „WestfalenClassics“ steht in den Startlöchern, und die Programmvorschau verspricht dem Publikum einmal mehr Highlights vom allerfeinsten: von Vivaldi bis Brahms, von Tango bis Jazz und vom langjährigen Dauerbrenner, dem Frank Dupree Trio, bis zur Wiederbegegnung mit der Entdeckung der vergangenen Festivalsaison, der klassischen Band Spark. Diese eröffnet das Festival am 11. September 2026, 19 Uhr in der Jakobikirche Lippstadt mit einem vielfältig inspirierten Programm unter dem Motto „Bohemian Spirit“ – Musik quer durch die Stile und Jahrhunderte, ungeniert und mit jeder Menge Witz und Erfindungsgeist gemixt. Ein Abend voller Entdeckungen und Aha-Effekte, gespielt von der bunten Spark-Besetzung aus Blockflöten, Melodica, Violine, Viola, Violoncello und Klavier. Oh ja, und wie das passt!

WestfalenClassics: Zwei herrliche Meisterwerke der Kammermusik mit Klarinette begegnen sich am Folgeabend, dem 12. September ab 19 Uhr auf Gut Holthausen: die beiden berühmten Klarinettenquintette von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms. Beide sind inspiriert von der besonderen Liebe der Komponisten zum warmen, weichen und der menschlichen Stimme so nahen Klang der Klarinette, die durchaus auch mal solistisch brillieren darf, sich immer wieder aber auch beseelt singend in den Ensembleklang einfügt. An der Seite des Festivalintendanten Gernot Süßmuth an der Violine spielen Raphael Hevicke, Sara Kim und Jelena Ocic im Streichquartett. Den Klarinettenpart übernimmt der kroatische Virtuose und Soloklarinettist des Sinfonieorchesters von Gran Canaria, Radovan Cavallin.

Im Zentrum des dritten Konzerts am 13. September 2026 um 11 Uhr auf dem Rittergut Störmede steht eine der berühmtesten musikalischen Naturbeschreibungen überhaupt. Antonio Vivaldis „Le quattro stagioni“ – „Die vier Jahreszeiten“ – setzen sich aus vier Solokonzerten für Violine und Orchester zusammen und sind weit mehr als einfach nur barocke Klassiker. Sie erzählen klingende Geschichten, deren faszinierende Bildhaftigkeit sich aus Vogelrufen, stürmischen Böen, Gewitter, Jagdszenen, glitzerndem Eis und überschäumender Lebensfreude zusammensetzt. Musik, an der man sich einfach nicht satthören kann! Unter der Leitung von Festivalintendant Gernot Süßmuth, der zugleich auch den Solopart der Violine übernimmt, spielt das Thüringer Bach Collegium. Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Arien von Johann Friedrich Agricola, Antonio Vivaldi und Henry Purcell, in denen die Sopranistin Julia Gromball die hochemotionale Musik und feine Stimmkultur der Barockzeit hautnah erlebbar werden lässt.

Das Jazztrio des international gefeierten Pianisten Frank Dupree ist seit Jahren Stamm- und Stargast bei WestfalenClassics. Am Freitag, 18. September 2026 ab 19 Uhr ist es erneut bei der Firma Lönne in Lippstadt zu erleben und verspricht dem Publikum einen fulminanten Abend voller Virtuosität und stilistischer Balanceakte.

Im Zentrum des Programms steht die faszinierende Verbindung von barocker Meisterschaft und jazzinspirierter Improvisation. Ausgehend von mehreren Praeludien aus Johann Sebastian Bachs genialer Feder wandert das Trio weiter in die filigran auskomponierte Jazz-Musik Nikolai Kapustins, bevor die Zuhörer ein ganz besonderes Highlight erwartet: die so garantiert noch nie erlebte Interpretation von Mussorgskys legendären „Bildern einer Ausstellung“, vom Frank Dupree Trio eigenes bearbeitet und mit enormer Spielfreude auf die Bühne gebracht.

Auf Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ folgt am 19. September um 19 Uhr im Historischen Rathaus Rüthen Astor Piazzollas Tango-Version: „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ – die „Vier Jahreszeiten von Buenos Aires“, die diesmal nicht Naturphänomene beschreiben, sondern den Menschen inmitten des pulsierenden Lebens der südamerikanischen Metropole. „WestfalenClassics“ kombiniert in diesem Konzert Klang und Literatur, schafft Beziehungen zwischen beiden und baut gedankliche Brücken. Piazzollas flirrende Sommernächten voller Hoffnung, Liebe und Sehnsucht treffen nämlich an diesem Abend auf ausgewählte Texte der in Peru geborenen Autorin Isabel Allende. Gelesen von der renommierten Schauspielerin Julia Stemberger, öffnen sie Räume für Erinnerungen, Geschichten und Bilder, die mit Piazzollas Musik in einen Dialog treten. Es musizieren Gernot Süßmuth (Violine), Dagmar Spengler-Süßmuth (Violoncello), Alf Moser (Kontrabass) und Reinhard Seehofer (Klavier).

Das festliche Finale von „WestfalenClassics“ findet am Sonntag, 20. September, 11 Uhr wieder auf Schloss Körtlinghausen statt, wo Festivalintendant Gernot Süßmuth noch einmal eine Crème de la crème hochkarätiger Musikerinnen und Musiker versammelt. Die GeigerInnen Beate Hartmann und Gernot Süßmuth, die Bratschisten Erich Wolfgang Krüger und Eike Coetzee sowie die Cellisten Arthur Hornig und Jonathan Weigle bringen in dieser Matinee unter dem Titel „Souvenirs de voyage“ zwei zentrale Werke der Romantik zur Aufführung, die an der Schwelle zwischen Kammermusik und großem sinfonischem Format stehen: die Streichsextette B-Dur von Johanens Brahms und d-Moll von Pjotr I. Tschaikowsky. Beide Werke lassen die Fantasie der Zuhörenden unwiderstehlich auf Reisen gehen – insbesondere natürlich Tschaikowsky Sextett, das unter dem Titel „Souvenir de Florence“ die Eindrücke einer Italienreise verarbeitet und dabei mediterrane Leichtigkeit und Vitalität mit russischem Temperament und emotionaler Tiefe verbindet. Musik einfach nur zum Schwärmen und Genießen!

Tickets für das Konzert und mehr Informationen gibt es online auf www.westfalenclassics.de oder im Ticketbüro unter Tel. 0651 / 97 90 777.

 

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