Kiepenkerl-Blog: Latein in allen Lebenslagen

Wenn Juristen „medias in res“ gehen, führen sie den Zuhörer oder Leser „in die Mitte der Dinge“. Sind sie dort mit ihrem Latein am Ende, flüchten sie erneut ins Lateinische. Etwa wenn sie „culpa in contrahendo“ (Verschulden bei Vertragsabschluss) oder einen „falsus procurator“ (falschen Vertreter) vermuten. Seit dem 7. Jahrhundert war die „Vulgata“, die Bibel der katholischen Kirche, in Latein geschrieben. Deshalb konnte sie ausschließlich von … [Weiterlesen...]