Jörg Albrecht, der Geschäftsführer der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung und Künstlerische Leiter des Programmbetriebs Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL), hat völlig überraschend seine Position gekündigt und wird die Stiftung verlassen.

Der langjährige Geschäftsführer der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung Dr. Jörg Albrecht geht – Foto Ute Friederike Schernau
Der Vorstand der Stiftung bedauert die Entscheidung von Jörg Albrecht und dankt ihm für die Leistungen der vergangenen neun Jahre. Die Nachfolge wird so schnell wie möglich ausgeschrieben. Der Vorstand führt die Funktion der Geschäftsführung und der künstlerischen Leitung kommissarisch fort.
Die Stiftungsvorsitzende und Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger: »In der Aufbauphase hat Jörg Albrecht einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die Burg Hülshoff und das Rüschhaus zu entwickeln und überregional als Kulturorte zu etablieren. Sein Ansatz, Literatur und Mitmachen zu verbinden, hat weit in die Szene ausgestrahlt. Die Stiftung steht dank seiner Arbeit auf einer guten Grundlage.«
Jörg Albrecht hat seit 2018 die Stiftung weiterentwickelt und ist Gründungsdirektor des CfL. Unter seiner Leitung ist ein Programm entstanden, das Veranstaltungen, Residenzen und Ausstellungen umfasst. Auch der Lyrikweg, der die Burg Hülshoff und das Rüschhaus verbindet, wurde in seiner Zeit umgesetzt.
Neben dem künstlerischen Programm hat Albrecht auch die Baumaßnahmen auf Burg Hülshoff gesteuert. Das Gästehaus Droste Residenz als Neubau und ein Teil der umgebauten Vorburg werden 2027 eröffnet.
Dr. Jörg Albrecht: »Ich bin dankbar, dass ich meine Position mit der Unterstützung des Vorstandes und des Stiftungskuratoriums, des Teams sowie der vielen Kooperationspartner und Künstler*innen so lange ausfüllen konnte. Von Beginn an standen Partizipation und Inklusion im Mittelpunkt des CfL-Programms. Ich gehe mit dem guten Gefühl, die Stiftung zukunftsfähig aufgestellt zu haben und werde die Zeit hier in bester Erinnerung behalten.«














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