Verbrechen und andere Kleinigkeiten

Recklinghausen - Gestenreich und kunstvoll, lärmend und ziemlich hektisch: Intendant Frank Hoffmann bringt August Strindbergs "Rausch" mit einer hochkarätigen Besetzung auf die Bühne der Ruhrfestspiele. Doch die Frage nach Schuld und Sühne, die Strindberg in die Form einer Komödie gebracht hat, rauscht förmlich an einem vorüber, ohne irgendwelche Wirkungen oder Spuren zu hinterlassen. Die Schauspieler schreien, toben und spielen zwar nach allen … [Weiterlesen...]

Ruhrfestspiele 2017: “Kopfüber Weltunter”

Recklinghausen - Die Ruhrfestspiele 2017 vom 1. Mai bis 18. Juni setzen sich mit dem Gefühl des Chaos und der Unsicherheit in Zeiten des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels und der radikalen Umbrüche künstlerisch auseinander. Ängste und Verunsicherung zählen ebenso zu den Begleitern starker Veränderungsprozesse wie die Hoffnung auf Fortschritt und Neubeginn. Diese Ambivalenz spiegelt sich im diesjährigen Spielzeitprogramm … [Weiterlesen...]

Recklinghausen: Zwischen Wahn und Wirklichkeit

Recklinghausen - Ein Traum wird schnell zum Alptraum. So auch heuer die zweite Premiere der diesjährigen Ruhrfestspiele in Recklinghausen. Festspiel-Intendant Frank Hoffmann hat "Das Leben ein Traum. Caldéron" nach Pedro Calderón de la Barca und Pier Paolo Pasolini inszeniert. Die Koproduktion zwischen den Ruhrfestspielen Recklinghausen, dem Théâtre National du Luxembourg, dem Schauspiel Hannover und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg hat … [Weiterlesen...]

Recklinghausen: Auf den Kopf gefallen

Westfalen - Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen warten in diesem Jahr mit der Neuinszenierung von Luigi Pirandellos Drama „Heinrich IV.“ auf.  Es ist eine Koproduktion mit dem Nationaltheater Luxemburg.  Frank Hoffmann - hier wie dort auch Intendant - hat sich den tragisch-komischen Stoff höchstdarselbst vorgenommen und in die Zeit  des italienischen Faschismus verlegt. Das in sich bereits kunstvoll verdrehte und rätselhafte Stück über Wahn und … [Weiterlesen...]