Pfingstfestival in Holzwickede: Von Samstag, 23. Mai bis Montag, 25. Mai 2026 werden rund um den historischen Bauernhof an der Emscherquelle wieder Klassik, Jazz und Chanson erklingen. Die Organisatoren Felicitas Stephan und Uli Bär vom Kulturverein Westfalen blicken stolz und voller Vorfreude auf ein Festival mit hochkarätigen internationalen Musikerinnen und Musikern, die eine musikalische Bandbreite von Klassik über Jazz bis hin zum Chanson präsentieren werden.
Mit den von der Stiftung “Gutes tun” unterstützen Emscherquellhof-Konzerten endet die Jubiläums-Veranstaltungsreihe “1.250 Jahre Westfalen”, mit der im vergangenen Jahr die erste urkundliche Erwähnung von Westfalen im Jahr 775 gefeiert wurde.

Felicitas Stephan und Cecilia Novarino spielen Stücke von César Franck, Nadia Boulanger, Eugène Ysaÿe und Frederick Delius – Bild Konzerthaus Hellweg
Den Auftakt macht am Pfingstsamstag um 18:00 Uhr das Duo von Felicitas Stephan (Violoncello) und Cecilia Novarino (Klavier). In ihrem aktuellen Programm sind die bedeutende französische Kompositionsprofessorin Nadia Boulanger, der Belgier Eugène Ysaÿe und der westfälische Komponist Frederick Delius vertreten. Das Hauptwerk des Abends wird die berühmte Sonate von César Franck sein.
Pfingstfestival auf dem historischen Emscherquellhof
Mit ansteckender Spielfreude nehmen Felicitas Stephan und die Turinerin Cecilia Novarino ihr Publikum mit auf eine faszinierende musikalische Reise. Die beiden lernten sich 2016 an der Osterakademie in Cervo (Ligurien) kennen. Seitdem begeistern die beiden Musikerinnen die Zuhörenden mit ihren Interpretationen bedeutender Werke aus ganz Europa.

Der Emscherquellhof ist ein historischer Fachwerkbauernhof direkt an der Emscherquelle bei Holzwickede – Bild Konzerthaus Hellweg/Klaus Baumers
Am Sonntag, 24. Mai um 18:00 Uhr kommt das extra für das Pfingstfestival gegründete Ensemble “Uli Bär´s Colors of Jazz” in neuer Besetzung auf den Emscherquellhof. Mit dabei sind der Trompeter Niko Wellers, der brillante Pianist Sebastian Altekamp, der dem Ensemble mit virtuosen Läufen und feinem Gespür für Harmonie besondere Tiefe verleiht, sowie der feinfühlige Schlagzeuger Sebastian Netta, der mit seinem nuancierten Spiel den rhythmischen Rahmen gestaltet. Am Kontrabass führt Uli Bär durch das Programm und verbindet die unterschiedlichen Klangfarben des Ensembles zu einem stimmigen Gesamtbild und ganz besonders kann man sich auf weitere Gäste freuen. Gemeinsam entfalten die vier Musiker eine facettenreiche Klangwelt zwischen lyrischem Jazz, groovenden Passagen und spontaner Improvisation.

Das Ensemble “Café de Paris”: Felix Krampen, (Gitarre), Тaras Makhno (Akkordeon/Bandoneon), Jean-Claude Séférian (Gesang), Uli Bär (Kontrabass) – Bild Konzerthaus Hellweg
Am Pfingstmontag spielt ab 18:00 Uhr das Chanson-Ensemble “Café de Paris” mit dem Chansonier Jean-Claude Séférian französische Tanzmusik und Chansons aus den verrückten 30er und 40er-Jahren. Ihr Programm “C’est la vie” entführt in die Bars und Music Halls zwischen Montmartre und Saint-Germain-des-Prés, und in die zahllosen Tanzcafés von “Swinging Paris”, wo die beliebten “Bals Musettes” stattfanden. Französische Chansons zu singen ist seine Leidenschaft und so klingen die berühmte Chansons von Édith Piaff wie “Sous le ciel de Paris” oder “La mer“ Louis Trenet bei ihm ganz authentisch. Obwohl Jean-Claude Séférian schon als Kind sang, studierte er zunächst in Nizza Klavier und schloss dann sein Studium in Münster ab. Erst der Tod seines Idols Georges Brassens 1981 brachte den professionellen Pianisten dazu, französische Chansons zu singen. Seine Frau, mit der er heute in Münster lebt, lernte er in Paris, in der Stadt der Liebe kennen.

Das Pfingstfestival auf dem Emscherquellhof wird von Uli Bär zusammen mit Felicitas Stephan organisiert – Bild Konzerthaus Hellweg/V.Beushausen
Mit den ausgezeichneten Musikern von Café de Paris ist Séférian schon im Rahmen des Celloherbst am Hellweg und des Pfingstfestivals auf dem Emscherquellhof zu Gast gewesen. Тaras Makhno (Akkordeon) ist ein Akkordeonist aus der Ukraine, dessen künstlerischer Weg ihn von der klassischen Ausbildung in seiner Heimat bis an die Folkwang Universität der Künste Essen führte. Seine musikalische Ausbildung begann er an der Musikakademie in Dnipro und setzte sie anschließend an der Kharkiv National University of Arts imeni I. P. Kotlyarevsky fort, wo er sowohl den Bachelor- als auch den Masterabschluss erwarb. 2025 schloss er sein Bachelorstudium an der Folkwang Universität der Künste Essen ab und studierte dort Akkordeon (Instrumentalausbildung) bei Mie Miki. Taras Makhno ist Preisträger internationaler Wettbewerbe in Frankreich, Österreich, Italien, Deutschland und Tschechien.
Der Kontrabasssist Uli Bär und der Gitarrist Felix Krampen kennen sich schon seit Teenager-Zeiten und sind seitdem “Ziemlich beste Freunde“. Sie haben gemeinsam in Dortmund Musik studiert und sind hervorragend aufeinander eingespielt. Als Duo „Two for the Road“ und im „Acoustic Jazz Quartett“ sind sie seit mehreren Jahren unterwegs.
Uli Bär verweist auf den Verweilcharakter des Festivals, das ausdrücklich einlädt, Live-Musik und Zeit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen auf dem idyllischen Emscherquellhof-Gelände zu genießen. Unabhängig von den Konzerten ist das Café vom Emscherquellhof ab 12:00 Uhr geöffnet. Die Karten für das Pfingstfestival kosten 20 Euro und sind beim i-punkt Unna am Lindenplatz in Unna (Lindenplatz 1, 59423 Unna, Öffnungszeiten Di-Fr 10:30-17:00 Uhr, Sa 10:30-14:30 Uhr) erhältlich oder beim Konzerthaus Hellweg per E-Mail zu bestellen: karten@konzerthaus-hellweg.de














Speak Your Mind