Lädken up’t Dorp – Stöcksken was de Messlatte

So’n Lädken up’t Duorp was fröher ‘ne Stieë, dao laiten de Lüe faken de „Rüens van de Kieë“ (Hunde von der Kette). Dat bedütt: se küerten sik den Iärger van de Siälle. Miene Moder har son’n Lädken, „Tante-Emma-Laden“ sägt de Städtsken vandage dao to – wan’t üöwerhaups nao son’n aollen Laden giëwt. Van Steenuolig (Steinöl – Petroleum) üöwer swatten un witten Tweern (Zwirn), van Gest (Hefe) üöwer Beschüüt (Zwieback) un Braud bis hen to nieë Holzken (Holzschuhe) gaws bi Moder all’s to koopen.

Düsse Geschichte is ut dat Book “Dat Geld ligg op de Straot” van Helmut Holz nommen. Dat Book kann in denn Westfalium-shop online bestellt wörden. Nu in denn Westfalium-shop bestöllen

Un ‘n Inkoop was ne Sake, de meerschtendeels nich in fief Minuten afgedohn was. Bi’t Koopen gehäör auk faken ‘n lück Küërie daobi, süss mook dat de Fraulüe keen Plaseer. Et moss all’s van de Naohberschopp düörhiäkelt wähn. Dat de Naohberske den nieën Hoot leßten Sunndag inne Kiärk dat eerste Maol upsatt’t har, dat Schult Prums Swien teihn Kotten kriëgen har aorre dat Emma Hageböcks Minna ‘n nieën Frönd har – all dat mot Moder sick bi’n Inkoop van de Fraulüe uut’t Düörpken anhöhr’n.

Blaoß säggen draw se nix daoto, süss wäör’t ächterhiër üöwer de „Aolske“ in’n Laden äs ne aolle „Hiäkeltang“ hiär gaohn un de Lüe wäör’n uutbliewen. Up’n Duorp was et van grooten Belang, dat dat Vötruen tüsken Moder un de Kaiper dao was.

Lädken up't Dorp - Stöcksken was de Messlatte

Föher wödden de Saken nich to fröh wegschmedden– Plattdütske Geschichten un Riemsels van Helmut Holz

Aower ‘n paar van de Geschichten hät Moder mi vertallt un eene daovan was de Geschichte üöwer den Holzkenkoop van de aolle Lisbet aorre biëtter van Lisbet iähr’n Suohn. Lisbet was ‘ne ganz kurante Meerske un se wuss sick ümmer to helpen. Iähr teihnjäöhriger Suohn aower was ‘n Dröömstaken (trockener Ast), de dat Muul nich uut’nanner kreeg. Eenmaol sall Giärd, so heet de kleene Käärl, sick nieë Holzken koopen. Lisbet har’ füör Moder ‘n Ziëddel schriëwen un Giärdken daomet losschickt.

Moder hahl de Holzken, äs Lisbet dat met de Grödde upschriëwen har. Un se sagg to Giärdken: „Probeer’ düsse Holzken äs an“. Un de Jung trock de Muul so breet äs’t ganze Gesicht, slaog siene Bieters (Zähne) up’nanner un trock de Holzken an. He sagg aower nix. „Giärdken passt se di?“, fraog Moder. De trock sin Muul noch ‘n Stücksken mäer breet – bliws aower still. „Sint se to groot aorre to kleen“, woll Moder wiëtten, aower auk daomet kreeg se Giärdkens Tiän’n nich uut’nanner. Et holp nix, se moss ‘n Ziëddel füör Lisbet schriëwen, dat dat met den Holzken-Koop nich klappt har. Giärdken namm de Ziëddel un trock aw – nao Huus hen.

In ‘ne Tiet van eene Stunn was he wiër dao, ‘n Stöcksken inne Hand un Lisbet har iähm ‘n nieën Ziëddel makt. „Dat Stöcksken is so groot äs Giärdken siene Fööt“, har se füör Moder upschriewen. Un nao düet Maot konn Moder nu de Holzken praot maken. Giärdken namm se sick inne Hand, biet’ de Tiänne tosammen, trock sin Muul wiër so kruss äs he konn un gong barfoot nao Huus hen. De nieën Holzken wäör’n jao blaoß füör Sunndags.

„Füör elken Dag hät Giärdken siene Aollen, de Nieën kann he up’n Weg nao de Kiärk hen antrekken, wi find dat Geld nich up de Straot“, sagg Lisbet dao to.

 

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