Fürstengruft in Siegen wieder zu besichtigen

Siegen – Die Fürstengruft im Unteren Schloss Siegen ist ab sofort wieder regelmäßig von April bis inklusive Oktober jeden ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet. Der erste Öffnungstag fällt damit auf Ostersonntag, den 5. April. Museumsbesuchende können die Grablege des Fürsten Johann Moritz von Nassau-Siegen an den Öffnungstagen von 11:00 bis 17:00 Uhr kostenfrei besichtigen. Führungen sind zudem auf Anfrage unter siegerlandmuseum@siegen.de oder 0271/4041900 möglich. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und Veranstaltungen des Siegerlandmuseums sind auf der Museums-Website zu finden: www.siegerlandmuseum.de

Fürstengruft Siegen

Blick in die Fürstengruft im Unteren Schloss Siegen – Bild Siegerlandmuseum

Im Jahr 1663 begann Johann Moritz als Landesherr erste Verhandlungen mit den Vertretern der Stadt Siegen für eine fürstliche und repräsentative Begräbnisstätte zu führen. Die Fürstengruft wurde schließlich 1670 fertiggestellt. Seinem letzten Wunsch entsprechend wurde Fürst Johann Moritz hier beigesetzt. Neben ihm selbst sind hier auch seine Eltern, Johann VII. von Nassau-Siegen und Margarethe von Holstein-Sonderburg, die erste Ehefrau des Vaters, Magdalene von Waldeck-Wildungen, sowie zahlreiche seiner Geschwister bestattet.

Das letzte Winterkonzert im Siegerlandmuseum: Noch Tickets erhältlich

Für das vierte und letzte Winterkonzert der Saison 2025/2026 im Siegerlandmuseum am 26. April sind noch Tickets erhältlich. Unter dem Titel “Zwischen Märchen und Fuge: Violoncello und Klavier im Konzert” bringen Erik Ásgeirsson am Violoncello und Dr. Christoph Sobanski am Klavier Beethovens “Sonate D-Dur für Violoncello und Klavier op. 102 Nr. 2”, das Stück “Pohadka (Märchen)” von Leoš Janáček, die “Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007” von Johann Sebastian Bach sowie die “Sonate für Violoncello und Klavier D-Moll” von Claude Debussy (1862-1918). Tickets sind an der Museumskasse zu den Öffnungszeiten des Siegerlandmuseums erhältlich. Die Winterkonzerte sind eine Konzertreihe des Siegerlandmuseums in Kooperation mit der Philharmonie Südwestfalen. Beginn 17:30 Uhr.

In der noch bis zum 27. September gezeigten Ausstellung “Willkommen” präsentiert das Siegerlandmuseum seinen neu erworbenen Renaissance-Deckelpokal, einen der bedeutendsten Neuzugänge der letzten Jahrzehnte und ein weiteres Highlight im Oberen Schloss.

Siegerlandmuseum

Neues Highlight im Siegerlandmuseum: Der Renaissance-Deckelpokal – Bild Sinan Muslu/Siegerlandmuseum

Fürstengruft und Deckelpokal

Entstanden ist der prächtige Pokal um 1581 in der renommierten Nürnberger Werkstatt des Goldschmiedemeisters Hans I. Rappolt. Auftraggeber war Valentin von und zu der Hees, Sohn des gleichnamigen nassauischen Amtmanns von Siegen und später Komtur des Johanniterordens in Rothenburg ob der Tauber. Die Ausstellung rückt den reich verzierten Pokal in den Mittelpunkt und folgt seiner spannenden Reise durch mehrere Jahrhunderte europäischer Geschichte.

Das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss ist das Stadt- und Regionalmuseum der Universitätsstadt Siegen. Es verfügt über einen großen kunsthistorischen Bestand und präsentiert Gemälde sowie Druckgrafiken des in Siegen geborenen Barockmalers Peter Paul Rubens. Als Nebenresidenz der Nassauer sind das Obere Schloss und die Stadt Siegen eng mit der Geschichte des Hauses Nassau-Oranien verbunden, die einen weiteren Sammlungsschwerpunkt bildet. Auch die Stadtgeschichte Siegens sowie die regionale Wirtschafts- und Industriegeschichte haben im Museum ihren festen Platz. Unter dem Hof des Oberen Schlosses wurde als besondere Attraktion im Jahr 1938 ein Schaubergwerk angelegt, in das die Besuchenden hinabsteigen können. Vom Schlossturm aus erwartet Sie zudem ein fantastischer 360°-Ausblick auf die Stadt und das Siegtal. Ergänzend bietet das Siegerlandmuseum ein vielseitiges Sonderausstellungsprogramm mit je einer Hauptausstellung im Frühjahr und einer Grafikausstellung im Herbst.

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