800 Jahre Hamm – 24 Objekte

Geschichten über 800 Jahre Hamm: Die Ausstellung “Hör mal hin!” im Gustav-Lübcke-Museum erzählt anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums der Lippestadt anhand von 24 historischen Objekten interessante Geschichten aus der Geschichte. Dazu hatte die Stadt einen Aufruf gestartet; in Keller, Dachboden und Wohnzimmer sollten Hammenserinnen und Hammenser nach möglichen Ausstellungsobjekten schauen, die eine ganz persönliche Verbindung zur Stadtgeschichte einbringen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. Juni.

Hammer Geschichten

Das Gustav-Lübcke-Museum hat für die Jubiläumsausstellung auch Dinge aus privaten Haushalten gesammelt – Bild Gustav Lübcke-Museum

Doch die Geschichten über 800 Jahre Hamm werden nicht nur über Text und Bild, sondern auch als Hörspiel erfahrbar. Jedes der 24 Objekte und damit jede der 24 Geschichten ist eine eigene Episode in einem eigens für die Ausstellung geschriebenen Hörspiel, das die Ausstellungsbesucher über eine App mit Kopfhörern anhören können. Inspiriert wurden die Ausstellungsmacher dabei vom BBC-Podcast „A History of the World in 100 Objects” des britischen Kunsthistorikers Neil Mac-Gregor.

800 Jahre Hamm

Die Ausstellung über 800 Jahre Hamm ist bis zum 14. Juni zu sehen – Bild Gustav-Lübcke-Museum

Das Hörspiel lässt in die Preußische Zeit eintauchen, in die Industrialisierung und Weltkriege. Aber auch persönliche Erlebnisse und Schicksale der Hammer kommen zu Wort. Ausgewählt werden kann zwischen zwei Hörspiel-Versionen.

Archäologische Gegenstände aus ganz Westfalen, Alltags- und Industrieobjekte sowie herrschaftliche Exponate aus der Stadtgeschichte oder dem Kunsthandwerk aus der umfangreichen Sammlung von Gustav Lübcke, bildende Kunst aus mehreren Jahrhunderten und Design-Objekte aus den letzten Jahrzehnten finden in der Ausstellung zusammen und weisen auf das Potenzial an weiteren Geschichten hin, das in den Museumsdepots schlummert.

800 Jahre Hamm, 24 Objekte, ein Hörspiel

Ein Beispiel ist die kunstvolle Teebüchse des Hammer Silberschmieds Christian Hövel, die vom Teehandel in Hamm zu Beginn des 18. Jahrhunderts zeugt. Die Ausstellung zum 800-jährigen Stadtjubiläum wird zudem von einer Vielzahl an Objekten aus den Museumsdepots begleitet, die im Stil eines Schau-Depots präsentiert werden. Diese Objekte werden erstmalig in dieser Fülle einem breiten Publikum präsentiert. Das begleitende Schaudepot regt dazu an, die Sammlungsbestände in einem anderen Kontext zu erleben. Die Ausstellung wird in enger Verbindung mit der Modernisierung des Museumsdepots durchgeführt. rio/wg

Gustav-Lübcke-Museum Hamm, www.museum-hamm.de

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