Rezepte für Erdbeeren: Seit Mitte April gibt es bereits die ersten frischen Beeren in Nordrhein-Westfalen. Das sonnige Wetter im März hat dafür gesorgt, dass der Termin für den Ernte-Start in diesem Jahr einige Tage vor dem langjährigen Mittel lag, teilt die Landwirtschaftskammer NRW mit. Anfang Mai ist die Ernte nun flächendeckend in vielen Regionen gestartet. Die Hauptsaison der Erdbeeren in NRW dauert bis Juli, einige Betriebe bieten heimische Erdbeeren bis Anfang November an. Dabei wissen Erdbeerfans, dass die Früchte nicht nur köstlich schmecken, sondern auch noch wirklich gesund sind.
Die Vielfalt der Erdbeer-Sorten nimmt stetig zu. Die Obstbäuerinnen und -bauern streben nach geschmackvolleren Sorten und solchen, die robuster im Anbau und damit weniger krankheitsanfällig sind. Einige von diesen Sorten sind zum Beispiel die Sorten Flair und Clery, die im Mai geerntet werden. Ab Ende Mai bis Juni folgen die Sorten Asia, Malling Centenary, Sonata und Sonsation, Ende Juni und im Juli sind die Sorten Faith und Malwina reif. Insgesamt wachsen in NRW rund 40 verschiedene Erdbeersorten.
Bei den Erdbeeranbauflächen in Deutschland steht NRW nach Niedersachsen an zweiter Stelle. In NRW wuchsen 2021 auf 2 554 ha der köstlichen Beeren, die meisten davon, 2 071 ha, ungeschützt im Freiland und 482 ha geschützt unter einer Abdeckung in einem Folientunnel oder im Gewächshaus. Im Frühjahr wird es dort durch die Sonne schnell warm und so können die Pflanzen bei rund 24°C gut gedeihen. Außerdem sind die Pflanzen dabei vor Frost, Hagel und zu viel Regen geschützt. Die ersten Erdbeeren der Saison kommen aus dem geschützten Anbau, je nach Witterung gibt es ab Mitte Mai Erdbeeren aus dem Freiland.
Wer direkt ab Hof frische Erdbeeren in der Nähe sucht, findet sie unter www.landservice.de und in Westfalen-Lippe auch unter www.obstbaufachbetriebe.de. Wer selbst Erdbeeren anbauen möchte, findet in der Broschüre Heimvorteil Erdbeeren neben nützlichen Anbau-Tipps auch leckere Erdbeer-Rezepte. Die Broschüre gibt es kostenlos zum Herunterladen unter www.landwirtschaftskammer.de in der Rubrik Landleben.

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Beeren essen ist gesund – allen Beerensorten gemeinsam sind ihre auffallenden Farben, von kräftig rot bis blau-violett. Dem menschlichen Organismus leisten diese Farbstoffe aus der Gruppe der Flavonoide sowie auch die für das Aroma mitverantwortlichen Phenolsäuren wertvolle Dienste. Studien belegen, dass diese Pflanzeninhaltsstoffe auch entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Sie verhindern das Verklumpen von Blutplättchen und wirken sich günstig auf den Blutfluss aus. Beerengenuss kann damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und zur Vorbeugung gegen Krebs beitragen. Hinzu kommt, dass Beeren kaum Kalorien haben.
Um möglichst viele wertvolle Inhaltsstoffe zu erhalten, sollten die Beeren verlesen und vorsichtig im stehenden Wasser gewaschen werden. Nach dem Abtropfen werden sie von den Stielen gestreift und das Grün entfernt.
PS: Einen aktuelleren Artikel zum Thema “Beeren essen” gibt es hier















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