Goethe und die frommen Westfalen

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Goethe Westfalen: Als Markenzeichen deutscher Dichtkunst und Genie mit vielen Gesichtern erlangte er weltweit Berühmtheit. In Westfalen war Johann Wolfgang von Goethe anfangs jedoch sehr umstritten. Dieser Umstand trübte sein Verhältnis und seine Zuneigung zu Land und Leuten aber keineswegs. Über seine Reisen durch Westfalen schrieb der Dichterfürst durchaus freundlich.

Goethe Westfalen

Goethes Reisewagen in Westfalens Wüstenei; Federzeichnung von Felix Hoffmann – Foto Liselotte Folkerts

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“, so heißt es in Wilhelm Meisters Wanderjahren von Johann Wolfgang von Goethe. Diesem Satz folgte auch der in Frankfurt am Main geborene Dichter selbst gerne und oft. Von seinen Reisen profitierte sowohl seine Dichter- und Schriftstellerseele als auch sein naturwissenschaftlicher Wissensdurst. Goethes zahlreiche Gedichte, Dramen, erzählende Werke, kunst- und literaturtheoretische Schriften sowie naturwissenschaftliche Abhandlungen haben knapp 180 Jahre nach seinem Tod nicht an Faszination eingebüßt und ließen ihn schon zu Lebzeiten zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Weltliteratur avancieren. Er gilt heute als Mitbegründer des Sturm und Drang und neben Friedrich Schiller als bedeutendster Vertreter der „Weimarer Klassik“. Ob die Reise durch Westfalen im Dezember 1792 Goethes Bildung vorantrieb, ist nicht überliefert, wohl aber, dass ihm die Westfalen gefallen und ihn sogar inspiriert haben.

Damals hatte der Dichter zunächst seinen Freund Herzog Carl August von Weimar als Kriegsberichterstatter im Feldzug gegen Frankreich begleitet und befand sich nach der ergebnislosen Kanonade bei Valmy zusammen mit seinem Diener Paul Götze auf dem Rückweg nach Weimar. Auf seiner Reiseroute lag auch das idyllische Westfalen, wo er die Fürstin Amalie von Gallitzin besuchen wollte. Diese hatte ihm einige Jahre zuvor in Begleitung von Franz Friedrich Wilhelm Freiherr von Fürstenberg, dem Juristen Anton Matthias Sprickmann, dem Philosophen Frans Hemsterhuis und ihren beiden Kindern in Weimar einen Besuch abgestattet und ihn nach Münster geladen. Nach einem Zwischenstopp in Pempelfort bei seinem Freund Friedrich Jacobi betrat er am 6. Dezember 1792 bei Dorsten erstmalig westfälischen Boden und genehmigte sich dort im einzigen Gasthaus am Marktplatz „Wildeman“ für 88 Groschen einen Wein. Weiter ging es über Haltern am See nach Dülmen, wo Goethe und Götze bei der Posthalterin Berning übernachteten und den schon damals berühmten westfälischen Schinken kauften.

Goethe-Portrait von Waldemar Mallek – Foto Liselotte Folkerts

Der nächste Tag war wohl wenig erfreulich für die beiden Herren. So schrieb Goethe dreißig Jahre später in seiner autobiografischen Prosaschrift „Campagne in Frankreich“, dass die Weiterfahrt nach Münster bei stürmischem und regnerischem Wetter sowie die späte Ankunft mit einigen Hindernissen verbunden gewesen sei. „Der Fürstin angemeldet, hoffte ich gleich den behaglichsten Zustand; allein ich sollte noch vorher eine zeitgemäße Prüfung erdulden: denn auf der Fahrt von mancherlei Hindernissen aufgehalten, gelangte ich erst tief in der Nacht zur Stadt. Ich hielt nicht für schicklich, durch einen solchen Überfall gleich beim Eintritt die Gastfreundschaft in diesem Grade zu prüfen; ich fuhr daher an einen Gasthof, wo mir aber Zimmer und Bette durchaus versagt wurde; die Emigrierten hatten sich in Masse auch hierher geworfen und jeden Winkel gefüllt.“ Weil die französischen Emigranten alle Zimmer belegt hatten, verbrachte er seine erste Nacht in der Domstadt zwar in der damals renommiertesten Herberge, dem Gasthof „Zur Stadt London“ auf der Rothenburg 2, allerdings nicht in einem Bett, sondern auf einem Stuhl in der Wirtsstube und zahlte dafür noch drei Reichstaler. Von diesem ersten Eindruck von Münster ließ er sich nicht abschrecken, verlor aber auch sonst nur wenige Worte über das Erscheinungsbild der fürstbischöflichen Residenzstadt. Selbst Münsters gute Stube, der Prinzipalmarkt, findet keine Erwähnung in seinem späteren autobiografischen Reisebericht, wie die münstersche Autorin und Heimatforscherin Liselotte Folkerts in ihrem 2010 veröffentlichten Buch „Goethe in Westfalen. Keine Liebe auf den ersten Blick“ feststellt. Dafür sei dem Dichter aufgefallen, dass der Freiherr von Fürstenberg in der Kurie am Domplatz vergleichsweise bescheiden lebte, obwohl er doch fast Fürstbischof geworden wäre. Mit ihm unternahm Goethe eine Kutschfahrt über die Promenade, schaute sich das fürstbischöfliche Residenzschloss und den Schlossgarten an.

Nach der unbequemen Nacht auf dem Stuhl freute sich Goethe auf die Begegnung mit seiner Gastgeberin Fürstin von Gallitzin in ihrem Haus auf der Grünen Gasse und den „Kreis von Münster“, der sich ab etwa 1770 um sie formiert hatte. Bei ihr trafen sich Männer aus Adel, dem weltlichen und geistlichen Bürgertum und setzten sich mit literarischen, philosophischen und religiösen Fragen auseinander. Vorrangig suchten sie nach einer Verbindung ihres christlichen Glaubens mit den neuen philosophisch-pädagogischen Strömungen der Zeit.

Dem erlauchten, von Zeitgenossen auch als „familia sacra“ bezeichneten Kreis gehörten unter anderem Fürstenberg, Sprickmann, die Professoren Katerkamp und Kistemaker, die Brüder Droste zu Vischering, der Schulmann Bernhard Overberg, der Reichsgraf Friedrich Leopold zu Stolberg und Friedrich Gottlieb Klopstock an. Auch der Niederländer Hemsterhuis und Johann Georg Hamann aus Königsberg, die einige Jahre zuvor gestorben waren, zählten zum Gallitzin-Kreis. Letzterer wurde sogar im Garten der Fürstin auf der Grünen Gasse beerdigt.

Goethe Westfalen

Ölgemälde der Fürstin Gallitzin von Bernhard Peppinghege; Foto: Liselotte Folkerts

Später schrieb Goethe: „Auf diese geringe Entbehrung erfuhr ich den andern Morgen das Allerbeste. Die Fürstin ging mir entgegen, ich fand in ihrem Hause zu meiner Aufnahme alles vorbereitet. Das Verhältnis von meiner Seite war rein, ich kannte die Glieder des Zirkels früher genugsam, ich wusste, daß ich in einen frommen sittlichen Kreis hereintrat, und betrug mich darnach. Von jener Seite benahm man sich gesellig, klug und nicht beschränkend.“ Der Dichter genoss die Gespräche mit den fast ausnahmslos katholischen Geistlichen im Hause der Fürstin und schrieb später äußerst wohlwollend über die fromme münstersche Gesellschaft. Für ihn sei es ein großes Glück gewesen nach den schrecklichen Kriegserlebnissen wieder „fromme menschliche Sitte“ zu erfahren. Obgleich er selbst in einer lutherischen Umgebung aufgewachsen war, war ihm die katholische Kirche durch die umfangreiche Bibliothek seines Vaters, der Zeit in Frankfurt und nicht zuletzt durch seine Italienreise vertraut. Verwundert äußerte er sich in seinem Reisebericht abermals zu den recht bescheidenen Lebensverhältnissen, in denen Gallitzin und Fürstenberg lebten. „Es sah eben aus, als wenn man anständig zur Miete wohne.“ Aber genau diese „Mäßigkeit und Genügsamkeit“ schätzte er, vor allem gepaart mit dem Sinn für Kunst und Wissenschaft, wie er es dort vorfand. Beeindruckt war er aber vor allem von der warmherzigen und empfindsamen Persönlichkeit der Fürstin. Trotz unterschiedlicher Standpunkte zu weltanschaulichen Dingen stellte Goethe fest, dass er sich im Hause der Fürstin Gallitzin „milder als seit langer Zeit“ gefühlt habe und in einer solch „zarten Umgebung“ weder herb noch unfreundlich hätte sein können.

Besonders angetan war Goethe von der wertvollen Gemmensammlung, die Hemsterhuis der Fürstin vermacht hatte. Damals dienten die geschnittenen Steine mit den antiken Darstellungen dem Studium der Kunst und des Altertums, da es kaum anderes Anschauungsmaterial gab, schreibt Folkerts in ihrem Buch. Der Dichter empfand es als sonderbar, dass ausgerechnet, „die Blüte des Heidentums“ in dem katholischen Hause derart geschätzt wurde. Zugleich bemerkte er, dass die Verehrung eines „würdigen Gegenstandes“ stets mit einem religiösen Gefühl einhergehe. Dieses Gefühl inspirierte ihn während des dreitägigen Aufenthalts in Münster zu folgendem zehnzeiligen Gedicht:

Der neue Amor

Amor, nicht aber das Kind, der Jüngling, der Psychen verführte,

Sah im Olympus sich um, frech und der Siege gewohnt;

Eine Göttin erblickt’ er, vor allen die herrlichste Schöne,

Venus Urania war’s, und er entbrannte für sie.

Ach! und die Heilige selbst, sie widerstand nicht dem Werben,

Und der Verwegene hielt fest sie im Arme bestrickt.

Da entstand aus ihnen ein neuer lieblicher Amor,

Der dem Vater den Sinn, Sitte der Mutter verdankt;

Immer findest du ihn in holder Musen Gesellschaft,

Und sein reizender Pfeil stiftet die Liebe der Kunst.

Als der Abschied aus Münster nahte, gab die Fürstin dem Weimarer Dichter die siebzig Gemmen und Kameen als Leihgabe mit, die er vier Jahre später an sie zurücksandte, nachdem er Abgüsse genommen hatte. Kurz vor seiner Abreise teilte Goethe seinem Freund Jakobi in einem Brief mit, dass er sich bei den Münsteranern wohl gefühlt habe und gerne noch etwas länger geblieben wäre, wenn er seiner Frau Christiane nicht schon seine Ankunft mitgeteilt hätte. Gallitzin begleitete den Dichterfürsten bis zur nächsten Poststation in Telgte, wo man sich freundlich verabschiedete. Nach dem Besuch folgten mehrere Briefwechsel zwischen der Fürstin und Goethe, der sich bereits 1785 um einen brieflichen Austausch bemüht hatte.

Goethe Westfalen

Externsteine im Lippischen bei Horn, Stahlstich von Carl Mayere; Foto: Liselotte Folkerts

Die nächste Station auf seiner Heimreise nach Weimar war Warendorf. Dort übernachteten Goethe und sein Diener am 9. Dezember 1792 in einem der Posthalterei auf der Oststraße 12 angeschlossenen Gasthof. Folkerts weist in ihrem Buch darauf hin, dass an dieser Stelle später das Hotel Kaiserhof stand, welches inzwischen durch einen Neubau ersetzt wurde. Zudem erzähle man sich in Warendorf seit Generationen, dass Goethe in dem westfälischen Städtchen Anregungen für das 1797 erschienene Epos „Hermann und Dorothea“ bekommen habe.

Am 11. Dezember führte die Postkutsche die beiden Herren aus Weimar weiter Richtung Heimat. Auf der Fahrt durch die Herrschaft Bentheim-Rheda bekam Goethe wahrscheinlich nur Äcker, Weiden und Wälder sowie kleinere Kötterhäuser zu Gesicht – vielleicht nicht die förderlichsten Eindrücke für das Verhältnis Goethe-Westfalen. Eindrucksvoll waren wohl einzig die Prämonstratenserabtei Clarholz und das Kloster Herzebrock, welches die nächste Poststation aufwies. Dort wurden vom Posthalter Ottopohl lediglich die Pferde gewechselt und dann ging die Fahrt ohne Stärkung weiter nach Neuenkirchen, um die Nacht beim Postmeister Franz Arnold Rose zu verbringen. Götze, der alle Ausgaben mit Orts- und Datumsangaben in einem Ausgabenbuch festhielt, bemerkte dass die Bleibe ziemlich primitiv gewesen sei, dafür Kost und Logis sich aber nur auf einen Reichstaler und zwölf Groschen beliefen. Der nächste Eintrag erfolgte erst wieder in Paderborn. Wegen des schlechten Wetters und der begrenzten Zeit schaute sich Goethe die Hauptstadt des Fürstbistums Paderborn am 12. Dezember nicht näher an, sondern speiste bei Ankunft um die Mittagszeit im Gasthaus „Römischer Hof“, welcher zur Posthalterei gehörte und vom Postmeister Daltrup betrieben wurde. Folkerts vermutet, dass Goethe zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich seine erste Begegnung mit den „einfältig frommen“ Westfalen in Erinnerung gerufen wurde. Auf der Reise durch Italien lernte er im Jahre 1786 zwei aus dem Stift Paderborn stammende Pilger auf ihrer Wanderung nach Rom kennen.

Nachdem der Reisewagen wieder Fahrt aufgenommen und Paderborn hinter sich gelassen hatte, hielt er an der nächsten Poststation im Dorf Lichtenau und fuhr nach einem raschen Pferdewechsel spät am Abend weiter. Dreißig Jahre danach mokierte sich Goethe in „Campagne in Frankreich“ darüber, dass der mit besten Absichten vorausgeschickte Laufzettel des Münsteraner Postdirektors ihn an jeder Station zwar zügig vorankommen ließ, aber auch zur Folge hatte, dass er manches Mal „in die Nacht hinausgestoßen“ wurde und bei Lichtenau die „schwärzeste aller Nächte“ erlebte. So erinnerte sich Goethe an eine wüstenähnliche Landschaft mit sehr schlecht ausgebauten Wegen, Heidegebüsch, Sträuchern, Sand, Moor und Binsen. Hinter Lichtenau habe der Postillon alsbald erklärt, dass er nicht weiter fahren könne und hielt außerplanmäßig an einer einsamen Waldwohnung, „deren Lage, Bauart und Bewohner schon beim hellsten Sonnenschein hätten Schaudern erregen können.“ Damit begann eine für Goethe und Götze schaurige Nacht, die sie selbst dreißig Jahre später noch bestens vor Augen hatten. Der Dichter hatte Sorge, dass es sich bei dem Halt um einen Plan handeln könne, ihn auszurauben. Schließlich hatten die Weimarer mitbekommen, dass die Postillione vermuteten, Geld und Kostbarkeiten könnten der Grund für die Überschwere des Wagens sein. Goethe muss den nächsten Tag geradezu herbeigesehnt haben. So schreibt er, dass seine Gedanken in jener Nacht düster waren und er sich auch in der darauffolgenden Nacht, als sie sich schon auf der Weiterreise befanden, noch von Sorgen umstrickt und in einem kummervollen Zustand fühlte, bis er das hell erleuchtete Kassel erblickte. Am Tage hatten sie den letzten Stopp beim Posthalter Menne in der Posthalterei Ossendorf eingelegt und damit die Kurzreise durch Westfalen beendet.

Erst im Jahre 1801 kehrte Goethe ins Westfälische zurück und besuchte im Sommer 1801 das damalige Weltbad Bad Pyrmont, um sich von einem Katarrh zu erholen. Begleitet von seinem elfjährigen Sohn August und dem Schreiber Johann J. L. Geist hielt er die Eindrücke in seinen „Annalen“ fest. Generell könnte die zweite Westfalenreise als „Historienkunde“ überschrieben sein. So interessierte sich Goethe brennend für die geschichtsträchtige Umgebung, den Ort der Varusschlacht und die markanten Externsteine im Teutoburger Wald. Zu der mächtigen Felsformation aus Sandstein konnte er damals zwar nicht selbst gelangen, gab aber später in Weimar einen kleinen Eisenabguss in Auftrag. Zudem erhielt er eine Kopie von der von Christian Daniel Rauch im Jahre 1823 angefertigten Zeichnung über die Externsteine. Diese empfand er als „großes Geschenk“ und veröffentlichte ein Jahr darauf einen Aufsatz in der Zeitschrift „Über Kunst und Alterthum“ mit dem Titel „Die Externsteine“.

Goethe Westfalen

Der Evangelist Lukas mit den Gesichtszügen Goethes an der Lambertikirche Münsters; Foto: Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Das Verhältnis Goethe-Westfalen ist eine lange und vielfältige Geschichte, was sich nicht zuletzt in seinem breitgefächerten westfälischen Bekanntenkreis widerspiegelt. Auch einen angeheirateten westfälischen Onkel aus Lingen, dem sogenannten „westfälischen Sibirien“ konnte Goethe vorweisen. Der Rechtsgelehrte Johann Michael Freiherr von Loen war dort für einige Jahre als Regierungspräsident tätig. Sein Sohn arbeitete als Oberforstmeister für den Grafen von Bentheim zu Steinfurt und gestaltete maßgeblich das Steinfurter „Bagno“. So sehr der Dichter die Westfalen und ihre künstlerischen Arbeiten auch schätzte, so umstritten war er anfangs hierzulande. Vor allem „Die Leiden des jungen Werther“ im Jahre 1774 sorgten in Westfalen für Aufruhr. Folkerts erwähnt in „Goethe in Westfalen. Keine Liebe auf den ersten Blick“, dass Pastor Johann Moritz Schwager aus Jöllenbeck bei Bielefeld sein Werk drei Jahre später persiflierte und die „Die Leiden des jungen Franken, eines Genies“ herausbrachte. Besonders im Münsterland habe man in den damaligen konservativ-religiösen Kreisen eine eher ablehnende Meinung über Goethes Werke gehabt, dies wird dem Dichterfürsten auch wohl zugetragen worden sein – eine Belastung für die Beziehung Goethe-Westfalen. Nur einige wenige, wie der münstersche Buchhändler und Verleger Philipp Heinrich Perrenon erkannten sein literarisches Geschick, so Folkerts.

Nichtsdestotrotz gehört Goethe heute längst zum kulturellen Leben der Westfalen und hat nach wie vor großen Einfluss auf unzählige Schriftsteller und Künstler. So veranstaltet der Münsteraner Goethe-Kenner Peter Salmann regelmäßig mit großem Erfolg Literaturabende zu Themen wie “Über die Liebe bei Goethe“. Da verwundert es kaum, dass ausgerechnet das konservative Münster eine Statue des Evangelisten Lukas mit einem in Gedanken versunkenen Goethegesicht am Westportal der Lambertikirche aufzuweisen hat.

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