Stadt erstrahlt beim Lichtkunstfestival

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Lüdenscheid – Vom 28. September bis 7. Oktober 2018 finden im Zuge des 750. Stadtjubiläums in Lüdenscheid die nächsten Lichtrouten statt. Bereits zum achten Mal wird die Stadt dann zur Ausstellungsfläche für internationale Lichtkunst. Seit der Premiere im Jahr 2002 hat sich das Lichtkunstfestival zu einer renommierten Veranstaltung entwickelt, die jedes Mal zehntausende Gäste anlockt.

Erlöserkirche: Installation von Robert Sochacki

Ob Projektionen an Gebäuden oder Lichtinszenierungen, die bisher unbekannte Orte neu erstrahlen lassen – wie immer erwartet die Besucher an zehn Abenden eine atmosphärisch dichte, spannende Entdeckungstour durch die Stadt. Der Veranstalter, die Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH, und die Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll freuen sich, auch in diesem Jahr wieder hochwertige internationale Lichtkunst in Lüdenscheid zu präsentieren.

Aus Europa und den USA, aus Afrika und Lateinamerika kommen die Künstlerinnen und Künstler nach Lüdenscheid, um zu zeigen wie sie Licht in Zeichnung, Malerei, Photographie, Skulptur, Installation und Performance einsetzen. So vielfältig wie die Leuchtstoffe sind auch die künstlerischen Konzepte, mit denen sich die Künstlerinnen und Künstler in der Stadt bewegen.

Erlöserkirche: Installation von Robert Sochacki – Fotos: Lüdenscheid Marketing

Schon im April konnten die Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheider bei einer Preview die Arbeit von Robert Sochacki auf der Erlöserkirche erleben. Der zweite Teil wird im Rahmen des stadtweiten Ausstellungsprogramms ebenfalls an der Erlöserkirche zu sehen sein. „Der Turm ist Zeuge der Stadtgeschichte und ich spiele mit seinem Gedächtnis“, sagte Robert Sochacki im Laufe der Vorbereitungen.

Ein weiteres Highlight wird die Illumination des Rathauses von Phillip Artus sein. Spektakulär wird es auch auf den Dachflächen des Kulturhauses zugehen, wenn dort joeressen+kessner genau auf den Standort abgestimmte Lichtkunst präsentieren.

Außerdem kann man Arbeiten von Stephen Antonakos, Magdalena Fernandez, Claire Fontaine, Mariska de Groot und Dieter Vandoren, Katja Heitmann, Annika Hippler, Karim Jabbari, Lara Kamhi, Ralph Kistler, Martens & Visser, Philipp Mohr, Numen / For Use, Marke Radke, Lena Weisner, Ingo Wendt und 3hund erleben. Jede Arbeit hat einen eigenen Standort und mit dem dezentralen Ausstellungsprojekt entsteht ein Wegenetz durch die Innenstadt, dem die Besucherinnen und Besucher während der Lichtrouten 2018 nachgehen können.

Von Rathaus bis Parkhaus, vom Kirchenschiff bis zum Wellenbad reicht die Palette der Standorte, die die Künstler und Kuratoren ausgesucht haben. „Unsere Arbeiten müssen mit dem Raum korrespondieren, wir sind elementar auf die gute Ortskenntnis und das Gespür der beiden Kuratoren angewiesen“, beschreibt es das Kollektiv Claire Fontaine. An vielen Standorten ist bei den Lichtkunstwerken das aktive Mitmachen der Besucher gefragt.

Öffentliche Führungen starten jeden Tag um 20 Uhr und optional um 20.30 Uhr im Garten der Humboldtvilla, Humboldtstraße 36. In der Humboldtvilla und am Sternplatz können sich auch Besucher, die auf eigene Faust unterwegs sind über die Angebote bei den Lichtrouten informieren. Bei den Führungen werden 8 bis zehn Standorte besucht.

www.lichtrouten.de


 

 


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