Erwitte – Bis zum 28. Juni präsentiert die Staudengärtnerei Stöcker bei ihren Rosenwochen rund 200 Rosensorten aus eigener Anzucht. „Unser großes Rosensortiment ist abgestimmt auf blütenreiche, gesunde, farbenfrohe und langlebige Sorten“, erklärt dazu Gärtnerei-Chefin Beate Stöcker. Ob Bodendecker- und Edelrosen, englische Rosen, Strauch- und Kletterrosen, Ramblerrosen, Beet- und Zwergrosen, Nostalgie- und historische Rosen – bei den Rosenwochen in Erwitte werden alle Liebhabenden dorniger Schönheiten fündig.

Bei den Rosenwochen von Stöcker Stauden in Erwitte können Besucher mehr als 200 Rosensorten aus eigener Anzucht entdecken – Bild Stöcker Stauden
Rosen spielen in vielen Kulturen eine bedeutende Rolle. In Persien gibt es seit Jahrtausenden Rosengärten (persisch: gulistane), in denen besonders Rosen mit gefüllten und stark duftenden Blüten wie Rosa gallica und Rosa damascena gezogen wurden. In China wird der Beginn der Rosenkultur in die Zeit des legendären Herrschers Shennong (2737–2697 v. Chr.) verlegt, entsprechende Aufzeichnungen sind allerdings sehr viel jüngeren Datums. Aus Ägypten stammen erste Zeugnisse aus der Zeit Ramses II. († 1213 v. Chr.). Nach Griechenland kam die Rosenkultur wohl über Kleinasien und Thrakien. Homer erzählt in der Ilias von rosenbekränzten Waffen und der rosenfingrigen Morgenröte. Im Römischen Reich erreichte der Rosenkult eine weitere Hochblüte. In der Kaiserzeit wurden Rosen in Glashäusern gezogen und aus Ägypten importiert.

Die “Königin der Blumen” wird seit tausenden von Jahren vom Menschen kultiviert – Bild Stöcker Stauden
Im mittelalterlichen Europa wurde die Rose vor allem in Klostergärten als Heilpflanze gezogen. Dabei handelte es sich um die Apothekerrose Rosa gallica „officinalis“. Das Buch “Capitulare de villis” aus der Zeit von Karl dem Großen nennt die Rosen als anzubauende Heilpflanze, auch die heilkundige Nonne Hildegard von Bingen kennt sie als Heilpflanze.
Rosenwochen mit 200 verschiedenen Sorten
Die orientalischen Zierrosen gelangten vor allem durch die Kreuzzüge nach West- und Nordeuropa. In der Renaissance und nach der Reformation wurden Rosen in Europa verstärkt als Zierpflanzen kultiviert. In Barock und Rokoko setzte sich die Rose in Europa als Königin der Blumen durch und hielt auch in Stadt- und Bauerngärten Einzug. Zu den bekanntesten Rosenliebhaberinnen der Geschichte zählt Kaiserin Joséphine, die Ehefrau von Napoleon.

Die Gärtnerei Stöcker verkauft die in ihre Beeten gezogenen Pflanzen an andere Gärtnereien, aber auch an Privatkunden – Bild Stöcker Stauden
Die Großgärtnerei Stöcker beliefert mit den in ihren Beeten gezogenen Pflanzen Garten- und Landschaftsbaubetriebe sowie Kommunen aus der Region, verkauft aber auch an Privatkunden. Auf der Website von Stöcker Stauden finden Pflanzen-Freunde viele interessante und nützliche Informationen für ihr Hobby, außerdem können die Stöcker-Pflanzen hier auch online bestellt werden.
Stöcker Stauden, www.stoecker-stauden.de














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