Westfälischer Kinoabend in Paderborn

Paderborn –  Ein westfälischer Kinoabend macht das Foyer des LWL-Museums in der Kaiserpfalz am Donnerstag, 12. Februar zum Kinosaal.

westfälischer Kinoabend

Das karolingische Westwerk der Benediktinerabtei Corvey aus dem 9. Jahrhundert steht im Zentrum der Dokumentation “CORVEY – Das Welterbe in Westfalen” – Foto: LWL-Medienzentrum

Auf großer Leinwand im LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn dürfen sich Besuchende  um 19 Uhr  unter dem Motto “1250 Jahre Westfalen” auf  drei filmische Zugänge zur Geschichte der Region freuen. Der Eröffnungs-Animationsfilm “Es war einmal in Westfalen” (15 Min.) ist eine temporeiche Zeitreise durch die Geschichte der Region – vom Frühmittelalter bis in die jüngste Vergangenheit. Das Konzept kommt vom Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Zwei Macher des Animationsfilms stehen im Anschluss für Fragen bereit.

 Westfälischer Kinoabend über eine bewegte Baugeschichte

Danach erwartet Besuchende die Dokumentation “CORVEY – Das Welterbe in Westfalen” (17 Min.) der Filmemacherin Maria Anna Tappeiner. In der Dokumentation schaut sie auf die bewegte Baugeschichte des berühmten mittelalterlichen Westwerks zurück – ein Zeugnis der karolingischen Klosterkultur und das einzige Weltkulturerbe Westfalens.

Kurzspielfilm des Grimme-Preisträgers Mark Lorei

Den Abschluss des Kinoabends bildet der neue Kurzspielfilm des Grimme-Preisträgers Mark Lorei “Die Baronesse” (30 Min.), der ein historisches Schauermärchen aus dem Münsterland neu interpretiert. Die Filmvorführung ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung per E-Mail an svenja.wolf@lwl.org gebeten.

Sonderausstellung nur noch bis zum 1. März

Der Filmabend ist eingebettet in die Sonderausstellung “775 – Westfalen”. Sie ist nur noch bis zum 1. März zu sehen. Sie erzählt
von der rätselhaften Ersterwähnung im Jahr 775 zum Herzogtum über ein Königreich bis zur preußischen Provinz. Westfalen hatte in der Geschichte viele Gesichter. In der Kaiserpfalz in Paderborn geht das Publikum an einem Stützpunkt Karls des Großen in den Sachsenkriegen durch Westfalens 1250-jährige Geschichte. Auf rund 1.000 Quadratmetern erleben Besuchende noch bis zum 1. März, wie sich Westfalen und seine Menschen über Jahrhunderte hinweg verändert haben. Archäologische Funde, kostbare Handschriften und westfälische Kunst erzählen von Tradition, Identität und Wandel. Zahlreiche interaktive Stationen und das Begleitprogramm laden zum Mitmachen ein.

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