Der neue Literaturtipp vom [lila we:]

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Goehrke_Vermisste_VäterWestfalen – Das Veranstaltungsnetzwerk [lila we:] literaturland westfalen empfiehlt regelmäßig lesenswerte Bücher mit Bezug zur Region Westfalen. Dieses Mal dabei: „Vermisste Väter. Fern von Westfalen“ von Klaus Goehrke, erschienen 2015 im Münsteraner agenda Verlag.

„Auch wenn du es nicht glaubst: Russland gehört zu Europa.“ Das sagt Natalie zu ihrer Tochter Laura, die ihre Sympathie für dieses Land nicht verstehen kann und drängende Fragen stellt: Wieso haben sich Natalie und Max, Lauras verschwundener Vater, ausgerechnet am südrussischen Don kennen gelernt, und warum haben sich die beiden kurz nach ihrer Geburt wieder getrennt? Ihre Oma in Münster gibt zwar über ihren lange verstorbenen Mann Auskunft, der am Don in russische Gefangenschaft geraten war, will aber nicht über Max sprechen. Erst auf seiner Beerdigung in Weimar enthüllt sich Laura, was für ein Mensch ihr Vater war. Auf seinen Spuren fährt sie nun selbst mit ihrem Freund Lars an den Don, wo sie sich heftig in Boris verliebt, der ihr nach Dortmund folgt. Frauen aus drei Generationen, die den Don als ihren Schicksalsstrom erleben …

Klaus Goehrke, „Vermisste Väter. Fern von Westfalen“, agenda Verlag, Münster, 2015, 332 Seiten, ISBN 978-3-89688-540-1, 16,80 €

 

 

 


 

 


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