Stadt in Sicht im Museum Ostwall

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Dortmund – Stadt in Sicht im Museum Ostwall: Bildende Künstler interessieren sich seit Jahrhunderten für die Stadt und ihre Menschen.  In unterschiedlichen Medien, sei es Malerei, Handzeichnung, Druckgrafik, Fotografie oder Film, stellen sie ihre subjektive künstlerische Wahrnehmung von Urbanität dar.

Stadt in Sicht

Dayanita Singh: Tapeten Installation –
Foto: Dayanita Singh

Das Museum Ostwall (MO) im Dortmunder U präsentiert in der Ausstellung „Stadt in Sicht. Werke aus der Sammlung Deutsche Bank. Von Feininger bis Gursky“ bis zum 4. August 2013 eine Übersicht künstlerischer  Sichtweisen zum Thema Stadt von der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Das Museum Ostwall ist das Museum der Stadt Dortmund für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. 60 Jahre lang hatte es seinen Sitz „Am Ostwall“, heute befindet es sich im Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung des MO stehen Werke des Fluxus, aber auch die Malerei des Expressionismus oder des Informel bis hin zu Foto- und Videoarbeiten der Gegenwart sind zu sehen. Ausgehend von seinem Leitbild „Museum als Kraftwerk“ widmet sich das Museum Ostwall intensiv der Verbindung von Kunst und Leben.

Stadt in Sicht

Andreas Feininger: Blick auf New York – Foto: Andreas Feininger

Unterschiedliche künstlerische Interessen am Leben in der Stadt, an deren Orten und Wahrzeichen, an Veränderungsprozessen oder den vielfältigen Zeichen führen in der Ausstellung zu überraschenden thematischen Feldern. Mit gestalterischen Interventionen in Bildern wie im städtischen Raum, mit visionären und utopischen Entwürfen bringen sie ihre Vorstellungen zur Stadt der Zukunft ein.

Die Zusammenschau von Perspektiven bietet daher keine Darstellung der Stadt in all ihren Facetten, sondern beabsichtigt ein inspirierendes Panorama vielfältiger künstlerischer Interpretationen.

Rund 70 Künstlerinnen und Künstlern werden mit Fotografien, Zeichnungen, Collagen und Videoarbeiten auf einer Ausstellungsfläche von 1.000 Quadratmeter  im Dortmunder U-Turm zu sehen sein. Darunter Bernd und Hilla Becher, Christo, Thomas Demand, Otto Dix, Lyonel Feininger, Peter Fischli & David Weiss, Nan Goldin, Andreas Gursky, Candida Höfer, E. L. Kirchner, Gerhard Richter, Dieter Roth, Thomas Ruff, Beat Streuli, Thomas Struth, wie auch Wim Wenders.

www.dortmunder-u.de

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