Rheda-Wiedenbrück – Mit dem Vincent Peirani Trio präsentiert der neu gewählte Vorstandes vom Jazz-Club Rheda-Wiedenbrück gleich zum Saisonstart einen besonderen Kracher.

Der Jazzclub Rheda-Wiedenbrück startet mit dem Vincent Peirani Trio in die neue Saison- Foto Stan Augri
Dieser wird am Mittwoch, 30. September, wie gewohnt im Event-Bereich des Restaurants mit dem französischen Akkordeonisten Vincent Peirani gezündet. Ja, richtig gelesen: Der aufsteigende Stern des europäischen Jazz, der europaweit die größten Konzertsäle füllt, das Vincent Peirani Trio kommt mit seinem Projekt „Jokers“ nach Rheda-Wiedenbrück! Ein Zitat zu vorherigen Konzerten: „Wohl den Glücklichen, die eine der begehrten Eintrittskarten für dieses einzigartige Klangerlebnis in Rheda-Wiedenbrück erstanden haben…“ wird auch dieses Mal zur Freud und Leid vieler Jazzliebhaber.
Stilkreuzungen und Klangfarben
Vincent Peirani, der seit über zehn Jahren die Sprache des Akkordeons vollkommen erneuert hat, ist heute ein unverzichtbarer Künstler in der Welt der Musik. Einer derjenigen, deren kosmopolitische und unkomplizierte musikalische Vision, sowie sein unglaublicher Sinn für Stilkreuzungen und Klangfarben ihm erlauben, diesen so seltenen und besonderen Zauber zu vermitteln.
Klangreise durch den modernen Jazz
Mit seinem „Jokers“-Projekt in Triobesetzung, überrascht Peirani abermals mit einem Stilmix, den man so noch nie zuvor gehört hat. Dieses Projekt ist nicht ganz neu. Es entstand bereits vor einigen Jahren, als der NDR diesen Ausnahmemusiker einlud, zwei Konzerte zu produzieren, für die er eine „Carte Blanche“ erhielt. Er entschied sich für ein Jazztrio, ein Format mit langer Geschichte und im Jazz nahezu heilig. Aber wie es für Peirani typisch ist, dient dieser Rahmen nur dafür, um aus ihm auszubrechen und mit dem Gewohnten anders zu spielen. Seine Mitstreiter, Federico Casagrande an der Gitarre und Ziv Ravitz am Schlagwerk, erweisen sich dafür als ideale Partner. Beide verfügen über einen großen Erfahrungsschatz, interessieren sich für Rock und elektronische Musik und haben einen Sinn für musikalische Mischformen. Das Resultat ist eine Klangreise durch den modernen Jazz.
Akkordeon als kaleidoskopartiger Leuchtkasten
Die einzelnen, ineinander verwobenen Stücke auf „Jokers“ wirken wie Sequenzen in einem Film, eingerahmt ins große Ganze und sorgsam zusammengeschnitten. Vincent Peirani spielt darin die Hauptrolle mit seinem vertrauten Akkordeon, aber durch die Magie der Effekte und kraft des Sound-Designs verwandelt sich sein Instrument in ein „Kamera-Akkordeon“, einen kaleidoskopartigen Leuchtkasten.
Lassen wir uns von diesem Klangkosmos verzaubern und gehen anschließend mit einem zufriedenen und glücklichen Lächeln nach Hause.














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