Gärten und Parks: Westfalen kann nicht nur Schlösser, Burgen und Pferdehöfe. Die Region ist auch ein großes Gartenreich. Das zeigen die „Tage der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ am 13. und 14. Juni. Zum 14. Mal öffnen rund 250 private Gartenparadiese und öffentliche Parks ihre Tore – viele davon nur an diesem Wochenende.

Das große Thema in diesem Jahr ist Wasser – hier an einem Teich im Gartenschaupark Bad Lippspringe – Foto Besim Mazhiqi
Und plötzlich steht man mitten in kleinen grünen Welten, die sonst verborgen bleiben: hinter alten Mauern, auf ehemaligen Hofstellen, neben Fachwerkhäusern oder in historischen Schlossanlagen. Mal streng gestaltet, mal herrlich verwildert.
Das große Thema 2026 heißt „Wertvolles Wasser“. Teiche, Brunnen, historische Wasserspiele und moderne Regenwasserkonzepte rücken in den Mittelpunkt. Manche Gärten zeigen fast beiläufig, wie klug und kreativ heute mit Wasser umgegangen werden kann. Es plätschert, sprudelt und fließt oder still ruht der See.
Besonders reizvoll ist der Blick über private Gartenzäune. Viele Besitzer empfangen ihre Gäste mit unverhohlener Leidenschaft und Stolz. Sie erzählen nur zu gern, wie aus einer Idee über Jahre ein ganz persönlicher Rückzugsort entstanden ist. Da geht es nicht um Perfektion, sondern um Atmosphäre, Hingabe und manchmal sogar ein kleiner grüner Dschungel.
„Tage der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“: Dazu kommen Führungen in historischen Parkanlagen, organisiert von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen. Dort wird sichtbar, wie viel Arbeit und Wissen hinter alten Gartenanlagen steckt, die heute oft selbstverständlich wirken.
Mehr als 800 bedeutende Gärten und Parks gibt es in Westfalen-Lippe. An diesem Wochenende zeigt die Region einmal mehr, dass Gartenkultur hier keine Nebensache ist, sondern fast schon eine Lebensart. JB














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