Dürer bis Stubbs: Ausstellung im Pferdemuseum Münster: „Von Dürer bis Stubbs. Das Pferd in der Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts“ findet vom 30. Mai bis 27. September 2026 im Westfälischen Pferdemuseum Münster. Gezeigt werden 43 Werke von 28 Künstlern.

Werkstatt des Jan Brueghel: Paradieslandschaft mit dem Auszug der Arche Noah, o. D. – Foto Michael Imhof Verlag
Kraftvoll, elegant, faszinierend: Kaum ein Tier hat die Kunst über Jahrhunderte so inspiriert wie das Pferd. Die neue Sonderausstellung des Westfälischen
Pferdemuseums Münster „Von Dürer bis Stubbs. Das Pferd in der Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts“ lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise durch drei
Jahrhunderte europäischer Kunst ein.
Die Ausstellung zeigt, wie Künstler verschiedener Epochen das Pferd wahrgenommen, interpretiert und künstlerisch umgesetzt haben. Diente das Pferd zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert primär als Sinnbild von Macht, militärischer Stärke und sozialem Rang, stand es später zunehmend selbst im Mittelpunkt und wurde als individuelles Wesen mit eigenem Charakter abgebildet.

Sawrey Gilpin: Gesattelter, an den Baum gebundener rot gefleckter Schimmel in der Landschaft, 1780 – Foto Michael Imhof Verlag
Mehr als 40 Werke von 28 Künstlern illustrieren, wie sich das Pferd als Bildmotiv in der künstlerischen Darstellung im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat. In sieben thematischen Bereichen widmet sich die Ausstellung den Themen „Reiterstandbilder“, „Pferde- und Reiterdarstellungen“, „Schlachtenmalerei“, „Das Pferd als Statussymbol für Herrscher“, „Das Pferd im mythologischen Kontext“, „Das Pferd in seiner alltäglichen Umgebung“ und „Das Pferd als Individuum“.
Präsentiert werden bedeutende Exponate aus Malerei, Skulptur und Grafik, darunter Arbeiten unter anderem von Albrecht Dürer, Wilhelm von Kobell, Philips Wouwerman, Sawrey Gilpin sowie eine lebensgroße Kopie des berühmten Porträts des Rennpferds „Whistlejacket“ von George Stubbs aus dem Jahr 1762, das im Original in der National Gallery in London ausgestellt ist. Sie alle machen die facettenreiche Kunstgeschichte des Pferdes auf eindrückliche Weise sichtbar.
Ein kooperatives Ausstellungsprojekt im Jubiläumsjahr 2026 Die Ausstellung im Westfälischen Pferdemuseum ist Teil eines besonderen Kooperationsprojekts: Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Nordrhein- Westfälischen Landgestüts in Warendorf 2026 haben sich vier Museen im
Münsterland – das Dezentrale Stadtmuseum Warendorf, das Museum Abtei Liesborn, das Westpreußische Landesmuseum Warendorf und das Westfälische
Pferdemuseum – zu einer Kooperation zusammengeschlossen, um sich dem Thema „Das Pferd in Kunst und Kulturgeschichte ” in einer gemeinsamen Ausstellungsreihe zu widmen.

Kopie nach Diego Velázquez: Porträt König Philipps IV. zu Pferd, 18.-19. Jh. – Foto Michael Imhof Verlag
Aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeiträumen beleuchten die vier Standorte die Entwicklung und den Wandel des künstlerischen Ausdrucks der Pferd-
Mensch-Beziehung. Zu sehen sind hunderte Exponate aus der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, die aus namhaften öffentlichen und privaten
Sammlungen in ganz Deutschland stammen.
Die neue Ausstellung im Westfälisches Pferdemuseum „Von Dürer bis Stubbs. Das Pferd in der Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts“ bietet vielfältige Anknüpfungspunkte zum Lehrplan und ist damit ein ideales Ausflugsziel für Schulklassen. Um diese Zielgruppe gezielt zu fördern, verschenkt die Sparkasse Münsterland Ost freien Eintritt in die Ausstellung für bis zu zehn Schulklassen.
Ihren kostenfreien Ausstellungsbesuch können Schulklassen beim Westfälischen Pferdemuseum buchen. Erforderlich ist eine Voranmeldung telefonisch unter
0251/48427-0 oder per Mail an info(at)pferdemuseum.de mit dem Betreff „Sparkasse“. Das Angebot ist vom 30. Mai bis zum 27. September 2026 gültig, die
Plätze werden in der Reihenfolge des Buchungseingangs vergeben.
Die entstehenden Kosten für den Eintritt werden vollständig durch die Sparkasse Münsterland Ost getragen.
Öffnungszeiten Das Museum ist täglich geöffnet: März – Oktober: 9.00-18.00 Uhr. November – Februar: 9.00-16.30 Uhr
Der Besuch des Pferdemuseums inklusive Sonderausstellungen ist im Zooeintritt enthalten.














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