Endspurt für die Hermann-Ausstellung

Detmold – Die Hermann-Ausstellung “150 Jahre Hermannsdenkmal” ist auf der Zielgeraden.

Hermann-Ausstellung

Die Ausstellung präsentiert in beeindruckenden Hologrammen Parallelen des Hermannsdenkmals, die sogar die Comic-Welt mit einbeziehen – Foto Lippisches Landesmuseum.

Die innovative Hermann-Ausstellung im Lippischen Landesmuseum in Detmold zieht seit November großes Interesse auf sich. Vor 150 Jahren wurde das Hermannsdenkmal eingeweiht – ein Monument, das seither viele Bedeutungen getragen hat. Als Ausflugsziel und als Identifikationsort. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. April zu sehen. Im Zentrum stehen großformatige Hologramme internationaler Denkmäler, von Jeanne d’Arc, Alexander der Große, Ada Lovelace oder Vercingetorix, die im Raum schwebend zur Auseinandersetzung mit dem Hermannsdenkmal einladen.

Denkmäler neu betrachten

Die Ausstellung „Denk:Mal! – 150 Jahre Hermannsdenkmal“ im Lippischen Landesmuseum nimmt das Jubiläum zum Anlass, Denkmäler neu zu betrachten: als Orte, an denen Geschichte erzählt, diskutiert und manchmal auch gestritten wird. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist die VR-Experience „RepArminius“. Mit VR-Brille werden Besucherinnen und Besucher mitten in die Bauzeit des Hermannsdenkmals katapultiert und begegnen Ingenieur Ernst von Bandel, um ihm beim Bau des Monuments zu helfen.

Größtes und älteste Regionalmuseum in Ostwestfalen

Das Lippische Landesmuseum ist das größte und älteste Regionalmuseum Ostwestfalen-Lippes und liegt im Zentrum von Detmold gegenüber dem Weserrenaissanceschloss der Fürsten zu Lippe. Gegründet 1835 als Naturhistorisches Museum entwickelte es sich bis heute zu einer großartigen Sammlung lippischer und außerlippischer Kulturgüter aus den Bereichen Naturkunde, Ur- und Frühgeschichte, Landesgeschichte, Volkskunde, Kunst, Möbeldesign sowie Kulturen der Welt.

Ausstellung setzt neue Maßstäbe

Letztmalige Führungen durch die Ausstellung Denk:Mal! 150 Jahre Hermannsdenkmal finden am Sonntag, 19. April und am Sonntag, 26. April jeweils um 15 Uhr statt. Beeindruckende Hologramme, leuchtende Kulissen und internationale Figuren wie Ada Lovelace, Jeanne d’Arc, Alexander der Große und natürlich Arminius, der Hermann, erscheinen im Raum – fast zum Greifen nah. Die Ausstellung setzt neue Maßstäbe in der Präsentation von Geschichte. Die Führung zeigt die stärksten Momente dieser innovativen Technik.

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