Kohlendioxid schädigt das Klima, weiß der Kiepenkerl

Kohlendioxid schädigt das Klima, daran erinnert der Kiepenkerl und weckt das Bewußtsein des Klimaschädlings. Der deutsche Philosoph Theodor Adorno hat die Erfahrung gemacht: Wer nicht weiß, was über die Dinge hinausgeht, das weiß auch nicht, was sie sind. Diese Aussage passt zu Diskussion und dem Einfluss von CO2 (Kohlenstoffdioxid) als Auslöser.

Kohlendioxid schädigt das Klima, weiß der Kiepenkerl

Der Klimawandel macht sich immer mehr bemerkbar: Die Menschen schicken immer mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre – Foto Pixabay

Kohlendioxid ist ein farb- und geruchloses Spurengas. Sein Anteil in der Erdatmosphäre beträgt nur 0,03 Prozent. Das ist im Gegensatz zu Stickstoff (78 Prozent) und Sauerstoff (21 Prozent) verschwindend wenig. Wer aber glaubt, dass dieser Anteil viel zu gering ist, um signifikante Auswirkungen aufs Klima zu haben, der macht es sich zu einfach und spielt als Überzeugungstäter der Klimahysterie in die Hände.

Der Anteil vor Kohlendioxid in der Luft von ungefähr 0,03 Prozent würde durch die natürlichen Emission von Kohlendioxid durch Lebewesen auf der Erde und über die Absorption durch die Photosynthese von Pflanzen im Meer und am Festland in etwa konstant bleiben.

Durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, der Vernichtung von Wäldern durch Brandrodungen steigt der CO2– Anteil aber und bringt den natürlichen Kreislauf aus dem Gleichgewicht. Im Verlauf der Jahrzehnte kam es bereits zu einer deutlichen Erhöhung des CO2-Gehalts im 19. Jahrhundert auf 0,036 Prozent Ende des 20. Jahrhunderts.

Seit Beginn der Industrialisierung werden immer mehr Kohlendioxid, Methan und andere sogenannte Treibhausgase in die Atmosphäre geschickt. Doch je mehr Treibhausgase sich dort befinden, umso weniger Wärmestrahlung strahlt in den Weltraum zurück. Der zur Erdoberfläche gerichtete Teil dieser Strahlung erzeugt den so genannten Treibhauseffekt.

In der öffentlichen Diskussion wird aber nicht CO2 in der Luft gestritten, sondern über die Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad Celsius. Dieser Wert wurde 2015 in der Zielvereinbarung zum weltweiten Klimaschutz bei der UN-Klimaschutzkonferenz in Paris von 195 Nationen festgelegt.

In dem Abkommen heißt es, dass die vom Menschen verursachte Erderwärmung deutlich unter 2 Grad Celsius – möglichst bei 1,5 Grad – Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit (1885 – 1900) gestoppt werden soll. Dieser Schwellenwert gilt als wissenschaftlich gut abgesichert, um die Klimaprozesse mit hoher Wahrscheinlichkeit noch kontrollieren zu können und eine Heißzeit zu vermeiden.

Die Folgen der Klimaerwärmung sind bereits jetzt spürbar, doch bei der Verfehlung des 1,5-Grad-Zieles werden die langfristigen Änderungen im Klimasystem unumkehrbar. Der Meeresspiegel wird weltweit deutlich steigen. Durch Extremwetterphänomene wie Starkregen und Überschwemmungen, längere Hitze- oder Trockenzeiten sowie ausbleibenden Frost werden die Ökosysteme Schaden nehmen und die Biodiversität deutlich reduziert.

Durch die Erderwärmung schmelzen auch die Gletscher ab. Das Eis reflektiert normalerweise einen Großteil der Sonnenstrahlung, die auf die Erde trifft. Dadurch wird unser Planet kühl gehalten. Doch je mehr Eis schmilzt und umso mehr Strahlung wird durch die frei werdenden dunklen Oberflächen absorbiert. Das trägt zur Erderwärmung bei.

Hinzu kommt, dass durch den globalen Temperaturanstieg die Permafrostböden tiefer auftauen. Wenn Permafrostböden auftauen, werden Mikroorganismen aktiv und verwandeln im Boden gespeicherte Kohlenstoffverbindungen in Methan, Wasserdampf und CO2, die den Treibhauseffekt verstärken.

Comments

  1. Enno Korte says

    Sehr geehrter Herr Berninghaus,

    zur Info:
    der Co2 – Gehalt der Atmosphäre lag im Juni bei 431,4 ppm..

    https://climate.metoffice.cloud/
    https://jjk-code-otter.github.io/dashboard-dashboard/

    Mit freundlichen Grüßen
    Enno Korte

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