Zahl der Elektrofahrzeuge hat sich verdoppelt

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Ennepe-Ruhr-Kreis – Die Zahl der Elektrofahrzeuge hat sich 2020 im Ennepe-Ruhr-Kreis verdoppelt. Das teilt die zuständige Kreisverwaltung mit. Zur Jahreswende verzeichnete das Straßenverkehrsamt 1.267 E-Fahrzeuge. Im Vorjahr waren es 589. Hinzu kommen 3.817 (2.026) Hybrid-Fahrzeuge. Insgesamt, so die weitere Mitteilung, „’stromern‘ zwischen Hattingen und Breckerfeld, Herdecke und Schwelm 5.084 Fahrzeuge.“ Von diesen tragen 1.931 ein „E“ im Kennzeichen (2019 734).

E-Auto

Wenn es wie hier am Schwelmer Kreishaus um das Tanken geht, greifen Bürger im Ennepe-Ruhr-Kreis immer häufiger zum Stecker – Foto UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Kommunale E-Statistik

Aufgegliedert nach Kommunen, weist die Statistik 2020 folgenden Zahlen aus. E-Fahrzeuge: Breckerfeld 32 (2019 11), Ennepetal 101 (62), Gevelsberg 116 (62), Hattingen 255 (102), Herdecke 104 (43), Schwelm 102 (53), Sprockhövel 107 (45), Wetter 104 (51), Witten 346 (160). Hybrid-Fahrzeuge: Breckerfeld 117 (2019 67), Ennepetal 482 (217), Gevelsberg 392 (203), Hattingen 643 (317), Herdecke 300 (171), Schwelm 348 (193), Sprockhövel 324 (175), Wetter 319 (173), Witten 892 (507).

Die Zahl der Diesel-Neuzulassungen sank im Vorjahresvergleich um 744 (2.726/3.470). Die Gesamtzahl der Fahrzeuge ist 2020 weiter angewachsen. Das Straßenverkehrsamt der Kreisverwaltung verzeichnete ein Plus von 3.916 oder 1,5 Prozent. Die Gesamtzahl betrug am Jahresende 259.139. Sie teilen sich wie folgt auf: 201.687 Personenkraftwagen, 21.073 Krafträder, 18.514 Anhänger, 10.535 Lastkraftwagen. Die Zahl der Neufahrzeuge belief sich auf 12.635. 2019 waren es 13.360. Umgeschrieben wurden 49.036 Fahrzeuge, 2019 waren es 46.903. Die Zahl der Oldtimer beträgt 3.464, Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind und deshalb  mit einem H-Kennzeichen unterwegs sein dürfen. 6.620 Fahrzeuge haben ein Saisonkennzeichen, 1.133 ein Kurzzeitkennzeichnen.

Die Zahl der „WIT“ Kennzeichen, die seit gut acht Jahren als Alternative zu „EN“ wählbar sind – stieg 2020 um 2.518 auf 36.125.

Zulassung in Corona-Zeiten

Straßenverkehrsamt En

Abstand und Plexiglas schützen Mitarbeiter und Kunden sowohl an der Information als auch am Schalter des Straßenverkehrsamtes – Archivfoto UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Das Straßenverkehrsamt nutzt die Jahresstatistik auch für den Hinweis zur aktuellen Corona-Praxis: Wer 2021 ein Fahrzeug an-, um- oder abmelden möchte, sollte beachten, dass für Besuche des Straßenverkehrsamtes in Schwelm und der Zulassungsstelle in Witten weiterhin grundsätzlich Terminpflicht besteht. Auf der Internetseite der Kreisverwaltung – www.en-kreis.de – besteht die Möglichkeit einen Besuchstermin zu vereinbaren. Darüber hinaus ist es möglich, einen Termin zur kontaktlosen Antragstellung zu vereinbaren.

Bei der kontaktlosen Antragstellung muss der Antrag vorab Zuhause online ausgefüllt und ausgedruckt werden. Zusammen mit allen benötigten Dokumenten sind sie dann in eine der Zulassungsstellen zu bringen. Sabine Völker, Leiterin des Straßenverkehrsamt, erläutert dazu: „In Abwesenheit des Antragstellers wird alles schnellstmöglich bearbeitet. Wir melden uns, wenn es abholbereit ist.“ Informationen für dieses Verfahren, eine Liste der jeweils notwendigen Unterlagen sowie die Anträge finden sich ebenfalls online unter Kfz-Zulassung auf der Seite des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Besonderer Online-Hinweis

Dabei rät die Kreisverwaltung zur Vorsicht. Die Erfahrungen zeigen: Wer Straßenverkehrsamt googelt, der muss die Suchergebnisse kritisch betrachten. In der Mitteilung heißt es: „Häufig liegen Angebote von Anbietern, die lediglich Geschäfte machen wollen und Leistungen anbieten, die teuer zu bezahlen sind, nur einen Klick entfernt. Der Kreis rät daher eindringlich: Für alle Dienstleistungen und Informationen des Straßenverkehrsamtes sollten Bürger ausschließlich auf die ‚Original‘ Internetseite des Kreises (www.en-kreis.de) zurückgreifen.“

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