Industriegeschichte online erleben

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Industriegeschichte online entdecken – das ermöglicht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt mit seinem erweiterten Digital-Angebot. Das LWL-Industriemuseum mit seinen acht Standorten in Westfalen-Lippe stellt jetzt regelmäßig Objekte aus seinen Ausstellungen und der Sammlung zur Industriegeschichte von Westfalen-Lippe online vor und gibt Einblicke in die Arbeit hinter geschlossenen Museumstüren. Unter verschiedenen Hashtags wie #maschinenmittwoch oder #industrienatur zeigt das LWL-Industriemuseum bei Instagram Fotos und Videos von laufenden Maschinen sowie Tieren und Pflanzen, die auf den Arealen der Museumsstandorte leben. Auch Rätsel, Basteltipps und virtuelle Führungen sind geplant oder bereits im Angebot.

Industriegeschichte

Über 360-Grad-Panoramen können Interessierte die wichtigsten Orte des LWL-Industriemuseums Henrichshütte Hattingen virtuell erkunden – Foto: LWL

Auf der zentralen Instagram-Seite des LWL-Industriemuseums ist jetzt regelmäßig „Quiztime“ . Hier will das LWL-Industriemuseum in den kommenden Wochen außerdem Mitarbeiter mit ihren Tätigkeiten vorstellen.

Ein virtueller Museumsbesuch ist bereits seit einigen Jahren im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg möglich. Mit der Hebewerks-App können Interessierte auch vom Sofa aus 35 Stationen im Schiffshebewerk und im Schleusenpark Waltrop ansteuern. Der kostenlose Audioguide bietet Bilder, historische Filme Texte zur Geschichte der Bauwerke, zu ihrer Funktionsweise sowie zu Leben und Arbeit an Bord eines Binnenschiffs. Zur App gehört außerdem ein hörspielartiger Rundgang für Kinder mit „Käpt’n Henri“ und seinem Enkel Jan. „Tatort-Kommissar“ Jörg Hartmann leiht der Figur des pensionierten Binnenschiffers seine markante Stimme. Über alle 35 Audiostationen hinweg entwickelt sich eine Geschichte, die vom Diebstahl eines Tresors handelt, der schließlich im Kanal wieder auftaucht.

Das LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen hat auf seiner Homepage eine eigene Webseite mit 360-Grad-Panoramen eingerichtet, so dass Interessierte die wichtigsten Orte des Museums virtuell erkunden können. Interaktive Panorama-Bilder des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern in Dortmund gibt es hier und hier. Eine Medienfirma hat dem Museum Panoramen der Maschinenhalle und der Dauerausstellung „Keine Herrenjahre“ zur Verfügung gestellt, so dass hier kleine virtuelle Spaziergänge in die Industriegeschichte des Ruhrgebiets möglich sind.

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Virtuelle Museumsrundgänge sind auch im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund möglich. Foto: Eschenbach Media

Am besten zuhause bleiben – das ist die Empfehlung der zurzeit so zahlreich in den Medien auftretenden Experten angesichts der Corona-Krise. Deshalb sind die Museen wie alle anderen Freizeitangebote geschlossen. Da kann es schnell mal zum Corona-Koller kommen. Um für Kulturinteressierte ein wenig Abhilfe zu schaffen, baut der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das digitale Angebot seiner Kultureinrichtungen aus. “Gerade in Krisenzeiten ist es uns wichtig, die Menschen in Westfalen-Lippe auch weiterhin mit kulturellen Angeboten zu versorgen”, so die LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Täglich kommen neue Angebote dazu, die der LWL auf den Websites www.lwl-kultur.de/de/kultur-digital und www.lwl.org veröffentlicht.

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