Wie hat sich die Kriminalität in NRW in den letzten Jahren entwickelt?

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Laut den aktuellsten Daten von 2018 ist in NRW die Kriminalität erneut zurückgegangen. Allerdings wird die Statistik der Polizei in NRW von einer Zahl gewaltig getrübt – die Anzahl der verübten Morde ist nämlich stark angestiegen. Hier wurden 2018 ganze 140 Menschen ermordet.

In Nordrhein-Westfalen hat die Kriminalität seit 30 Jahren fast ihren niedrigsten Stand erreicht. Es wurden im letzten Jahr lediglich 1,28 Millionen Straftaten registriert – das sind 6,6 Prozent weniger, als im vorherigen Jahr. Allerdings schnellten ausgerechnet die Mordversuche und Morde steil nach oben. Diese Zahl ist auf 140 Fälle gestiegen, was einem Zuwachs von 24 Prozent entspricht.

Bei den Wohnungseinbrüchen ging die Zahl nahezu um 24 Prozent, also fast ein Viertel zurück. Die Zahl lag bei 29.900 Fällen, was einer Halbierung in den letzten zwei Jahren gleicht. Seit dem Jahr 1981 war dieser Stand nicht mehr so niedrig. Eine Ursache dafür liegt in der Schließung der Balkanroute. Reisende Einbrecherbanden aus Osteuropa haben es durch die Kontrollen an den Grenzen nun wesentlich schwerer nach Deutschland zu kommen. Die Sicherheit kann dennoch durch ein qualitativ hochwertiges Schloss immens gesteigert werden, zu dem Sie sich beispielsweise bei Schlüsseldiensten informieren können. Durch einen Vergleich der Schlüsseldienste aus Dortmund können Sie herausfinden, welche die besten Schlüsseldienste in Dortmund und Umgebung sind.

Die Möglichkeiten bezüglich der Sicherung der eigenen vier Wände sind in den letzten Jahren durch innovative Technik äußerst vielseitig geworden. Denn auch, wenn die Zahl der Wohnungseinbrüche tendenziell sinkt, sollte auf eine einbruchssichere Schließtechnik niemals verzichtet werden. Der Dortmunder Schlüsseldienst 24 ist ein kompetenter Partner rund um alle Themen bezüglich der richtigen Schließanlage und dem kompetenten Einbruchsschutz für ihre Wohnung oder Eigenheim.

Straftaten, die durch Verdächtige aus Nordafrika begangen werden, sinken

In NRW sind auch die Straftaten, für die nordafrikanische Migranten verdächtigt wurden, um ganze 27 Prozent gesunken. Ein Grund für diesen Rückgang ist die gute Zusammenarbeit zwischen der Ausländerbehörde, der Justiz und der Polizei. Seit der erstmaligen Erfassung im Jahr 1990 ist auch die Straßenkriminalität auf ihren niedrigsten Stand gesunken. Hier kann ein Rückgang um ganze 8,5 Prozent verbucht werden, bei den Taschendiebstählen betrug der Rückgang knapp 17 Prozent.

Polizisten machen gute Arbeit

Gegenüber dem Vorjahr ist die Quote für die Aufklärung von Straftaten auf 53,7 Prozent gestiegen. Dies ist ein tolles Lob für den Einsatz der 42.000 Polizisten, die in NRW im Dienst sind.

Die Gewaltkriminalität sank 2018 um 2,9 Prozent auf 45300 Fälle. Die Jugendkriminalität sank um 6,6 Prozent, die Kinderkriminalität um ganze 9 Prozent.

Traditionell haben in Deutschland den größten Anteil die Diebstähle. Hier liegt die Quote bei 40 Prozent, die allerdings auf 499.400 Fälle um 9,2 Prozent gesunken ist. Die Delikte im Bereich Rauschgift sind allerdings gestiegen, und zwar auf 68.100 Taten um 2,1 Prozent.

Zunahme bei Sexualdelikten

Auch die Sexualdelikte haben in NRW zugenommen. Hier gab es einen Anstieg von mehr als 9 Prozent auf 14.100 Fälle. Diese Entwicklung ist durchaus ernst zu nehmen. Allerdings kann der Grund dafür auch darin liegen, dass die Sensibilität durch öffentliche Debatten wie “Metoo” erhöht wurden ist und dadurch mehr Fälle zu einer Anzeige gebracht wurden.

Die schweren Delikte im Bereich der Sexualverbrechen, wie sexuelle Nötigungen oder Vergewaltigungen sind allerdings auf 2.140 Fälle um 16,5 Prozent gesunken. Die Aufklärungsquote lag dabei bei 83,5 Prozent.

Besorgniserregend ist der Anstieg um 3,6 Prozent in dem Bereich des Kindesmissbrauchs. Bei diesen Taten betrug die Aufklärungsquote 82 Prozent. Auf 1410 Fälle stieg die erfasste Kinderpornografie um 13 Prozent an.

Straftäter abschieben – Wann ist das möglich?

Bei den Tatverdächtigen sind ein Drittel Ausländer, wobei der generelle Ausländeranteil in NRW bei 12,8 Prozent liegt. Allerdings werden hier auch die ausländischen, reisenden Täter mit eingerechnet, die regulär nicht in NRW leben.

Eine populäre Forderung in der Gesellschaft ist es, Straftäter abzuschieben. Allerdings sind die Hürden dafür in der Realität sehr hoch, sowohl in der Praxis als auch im Bereich der Justiz wie in zahlreichen Meldungen immer wieder deutlich wird.

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