Mit 10 Millionen werden Schlösser gefördert

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Lüdinghausen – Es waren sich alle einig: Die zahlreichen Schlösser und Burgen werden in Zukunft für noch mehr Strahlkraft der Region sorgen. Heute fiel in Lüdinghausen mit der Übergabe der Förderbescheide der offizielle Startschuss für das Gemeinschaftsprojekt „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“ im Rahmen der Regionale 2016. Mit dabei: Kommunen und Kreise der Region, Münsterland e.V., touristische Akteure sowie Schloss- oder Burgbesitzer und -betreiber. Mit 10 Millionen Euro Gesamtvolumen ist es eines der größten touristischen Vorhaben, die die Region je gemeinsam angestoßen hat.

Staatssekretär Dammermann gemeinsam mit den Akteuren der Region. Hintere Reihe (v.l.): Dr. Klaus Effing, Michael Kösters, Dr. Kai Zwicker, Christoph Dammermann, Anneliese Haselkamp, Dietmar Bergmann und Ralf Weidmann. Vordere Reihe (v.l.): Kerstin Clev, Dr. Heike Döll-König, Richard Borgmann und Carolin Brautlecht.- Foto:  Münsterland e.V./Yvonne Wipprecht

Im Fokus des Projekts steht insbesondere die Stärkung von kleinen und mittelständischen Unternehmen entlang der beliebten 100 Schlösser Route. Gastgewerbe, Dienstleister, Handwerk, Handel, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sollen davon profitieren, dass Schlösser und Burgen besser ans Verkehrs- und Radwegenetz angebunden werden, sich professionalisieren, erlebbarer und bekannter werden, ihre Angebote ausbauen und ein gemeinsames Netzwerk aufbauen.

Staatssekretär Christoph Dammermann vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen überreichte bei der heutigen Veranstaltung auf Burg Vischering die Bewilligungsbescheide. Dr. Kai Zwicker, Aufsichtsratsvorsitzender des Projektträgers Münsterland e.V., nahm sie stellvertretend für die verschiedenen Projektpartner entgegen.

„Innovative touristische Strukturen und Dienstleistungen sind ein wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft“, betonte Zwicker. „Die Tourismusbranche im Münsterland hat sich in den letzten Jahren zwar sehr gut entwickelt, aber es besteht Nachholbedarf in Qualität, Service und Erlebbarkeit. Andere Regionen investieren teils massiv. Wir wollen unsere historischen Schätze nachhaltig zu einem qualitativ hochwertigen Markenzeichen der Region machen. Und ganz im Sinne des laufenden Markenbildungsprozesses bringt das Thema Schlösser und Burgen DAS GUTE LEBEN im Münsterland auf den Punkt.“

Die Projektpartner haben sich bereits in einem Masterplan und einem Projektdossier auf verschiedene Teilvorhaben verständigt, die neue Entwicklungen und Prozesse in den Bereichen Infrastruktur, Netzwerkbildung, Marketing und Produktentwicklung und -optimierung anstoßen sollen.

„Unser Versprechen an die Besucher der Schlösser und Burgen ist: ‚Erleben Sie Geschichte hautnah‘. Das muss gewährleistet sein“, fasste Michael Kösters zusammen, Generalbevollmächtigter und Tourismus-Experte des Münsterland e.V. „Dafür müssen viele Schlösser und Burgen aber erlebbarer werden. Wenn eine Innenbesichtigung nicht möglich ist, sollten Besucher zum Beispiel die Möglichkeit haben, das Schloss oder die Burg zumindest virtuell kennenzulernen.“

www.muensterland-tourismus.de

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