Neue Dachmarke für Radfahren im Ruhrgebiet

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Ein neues Förderprojekt der EU und des Landes NRW will unter Federführung der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) die Metropole Ruhr als eine der führenden Radreiseregionen in Deutschland positionieren. Mit insgesamt 1,9 Mio. EUR soll das bereits vorhandene Wegenetz unter dem Namen radrevier.ruhr zunächst bis zum Sommer 2019 intensiv beworben werden. Das hervorragende Radwegenetz über die ehemaligen Bahntrassen und die eindrucksvolle Industriekultur sollen dabei besonders in die öffentliche Wahrnehmung rücken.

Für den Radtourismus stehen alle Zeichen stehen auf Grün. Foto: RIK/Detlef Lange

Dass Radurlaub im Ruhrgebiet attraktiv ist, hat nicht nur der RuhrtalRadweg in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen. Auch die Römer-Lippe-Route, die Route der Industriekultur per Rad und viele weitere Radrouten in der Metropole Ruhr locken schon heute Radausflügler und –urlauber in die Region. Auf der führenden Reisemesse ITB in Berlin bescheinigte der ADFC dem Ruhrgebiet sogar, viertbeliebteste Radreiseregion in Deutschland zu sein.

Allerdings sieht die RTG das radtouristische Potential in der Region noch lange nicht ausgeschöpft und geht daher in die Offensive. Das radrevier.ruhr soll unter Mitwirkung aller Kreise und Kommunen die radtouristischen Aktivitäten im Ruhrgebiet bündeln, weitere Zielgruppen ansprechen, neue Angebote schaffen und eine zentrale Marketing- und Informationsplattform bieten. Besonders die beeindruckende Industriekultur wird aus radtouristischer Sicht verstärkt in den Fokus rücken. „Wir wollen den Menschen zeigen, wie attraktiv die Radwege auf den ehemaligen Bahntrassen sind und wie gut und auch sicher Besucher die Industriedenkmäler in der Metropole Ruhr mit dem Rad erfahren können“, meint Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG.

Neue Dachmarke radrevier.ruhr: Der Ruhrtourismus setzt verstärkt auf das Fahrradfahren – Foto: RTG Ruhrtourismus Ruhr

Einen ersten Überblick über das Angebot im radrevier.ruhr geben ein kostenfreier Infoflyer und natürlich die Webseite www.radrevier.ruhr. Außerdem präsentiert sich das radrevier.ruhr in den kommenden Wochen auf vielen Aktivmessen in NRW wie zum Beispiel dem großen E-Bike-Festival in Dortmund vom 7.-9. April direkt in der Dortmunder Innenstadt.

Insgesamt wird das radrevier.ruhr ein Wegenetz von über 1.200 Kilometern Länge aufweisen – die meisten Radkilometer davon abseits des Straßenverkehrs. Für die Jahre 2018 und 2019 bereitet die RTG eine Marketingoffensive vor: „Dann sind das Knotenpunktsystem und ein digitaler Tourenplaner fertig und ein Radurlaub auf höchstem Niveau ist garantiert“, so Axel Biermann. „Unser Ziel ist es, die erste zertifizierte, urbane ADFC-Radreiseregion in Deutschland zu werden und damit dauerhaft in die Riege der führenden Destinationen für Radurlauber aufzusteigen.“

Erhältlich ist der Infoflyer im Internet unter www.ruhr-tourismus.de/service, über die Fahrradhotline 01806 / 18 16 30 (Euro 0,20/Anruf aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise max. Euro 0,60/Anruf) und in Kürze auch bei allen Tourist-Informationen und Gastgebern im radrevier.ruhr.

www.radrevier.ruhr
www.ruhr-tourismus.de


 

 


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