Ansichtssachen von Berthold Socha

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Westfalen – Der stets freundlich dreinblickende Mann ist aus dem Stadtbild von Münster nicht wegzudenken: Berthold Socha ist mit seiner Leica permanent in der Westfalenmetropole unterwegs, um das fotografisch festzuhalten, was ihm unterwegs auffällt. Socha ist gewissermaßen der rasende Reporter in Münster, der mit seiner Kamera seine Ansichtssachen einfängt. Denn er hat den besonderen Blick, der weit über das fotografische Zeitdokument hinausgeht. Keine Kulturveranstaltung, wo er nicht mit seiner „Knipse“ auftaucht oder wo er mit seinem Fahrrad heranrollt, um als Chronist und Blickfänger dabei ist.

Es sind besondere Fotos, die Berthold Socha mit seiner Leica macht. - Foto Berthold Socha

Es sind besondere Fotos, die Berthold Socha mit seiner Leica macht. – Foto Berthold Socha

Jetzt widmetdie Provinzial-Stiftung dem begnadeten Fotografen eine eigene sehenswerte Ausstellung. Der Münsteraner Fotograf zeigt in seiner Ausstellung „Gesehen – Fixiert“ 40 stimmungsvolle Schwarzweiß-Fotografien.

Viele Interessierte waren gekommen, um die Ausstellung in der Westfälischen Provinzial Versicherung zu besuchen. - Foto: Westfälische Provinzial

Viele Interessierte waren gekommen, um die Ausstellung in der Westfälischen Provinzial Versicherung zu besuchen. – Foto: Westfälische Provinzial

Die Ausstellung wurde am 13. April in den Räumen der Westfälischen Provinzial Versicherung eröffnet. Viele Freunde und Interessierte waren gekommen, um der Vernissage beizuwohnen und einen ersten Blick auf die Fotografien zu werfen.

Mit stets aufmerksamen Augen schaut Berthold Socha durch den Sucher und entdeckt an gewöhnlichen Orten ungewöhnliche Situationen. Der 1940 geborene Künstler hat sich immer den Blick für das besondere Motiv bewahrt.

Aus dem Stadtbild in Münster nicht mehr wegzudenken: Berthodl Socha mit seiner Kamera. - Foto: Westfälische Provinzial

Aus dem Stadtbild in Münster nicht mehr wegzudenken: Berthold Socha mit seiner Kamera. – Foto: Westfälische Provinzial

Mit der analogen Leica-Kamera in der Hand hat er die Welt bereist. Schlussendlich führte ihn sein Weg aber immer wieder zurück nach Münster, wo er heute lebt, arbeitet und sich seit jeher mit großem Engagement für die westfälische Kulturszene einsetzt – sei es als Mitbegründer und früherer Vorsitzender der Friedrich-Hundt-Gesellschaft e.V. oder als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

Berthold Socha hat einen besonderen Blick für das Außergewöhnliche des Gewöhnlichen und Alltäglichen. - Foto: Berthold Socha

Berthold Socha hat einen besonderen Blick für das Außergewöhnliche des Gewöhnlichen und Alltäglichen. – Foto: Berthold Socha

„Berthold Socha ist – ebenso wie die Provinzial – fest in der Region verwurzelt“, so Helmut Rudolph von der Kulturstiftung bei der Eröffnung der Ausstellung. „Insofern freut es uns umso mehr, seine Werke hier bei uns ausstellen zu dürfen.“

Großer Bahnhof für einen großen Fotografen. Foto: Westfälische Provinzial

Großer Bahnhof für einen großen Fotografen: Mehr als 100 Interessierte waren zur Eröffnung gekommen. Foto: Westfälische Provinzial

Die Provinzial-Kulturstiftung präsentiert die Ausstellung „Gesehen – Fixiert“ noch bis zum 24. April 2014. Sie ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr im Direktionsgebäude der Westfälischen Provinzial (Provinzial-Allee 1, 48159 Münster) zu sehen. Im Anschluss werden Sochas Werke vom 9. Mai bis zum 27. Juni 2014 in den Räumen der Provinzial Nord Brandkasse in Kiel ausgestellt.

Informationen zur Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung: Seit 1997 fördert die Provinzial durch ihre Kulturstiftung Kunst und Kultur in Westfalen. Neben Musik, Literatur, Theater und Wissenschaft wird auch die Bildende Kunst unterstützt. Im Fokus der Stiftung stehen insbesondere Nachwuchskünstler der Region.

Westfälische Provinzial / Provinzial-Allee 1 / 48159 Münster
www.provinzial-online.de

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