Kunstschätze zu guten Preisen

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Westfalen – Auch die 37. Auflage der Kunst- und Antiquitäten-Tage in Münster versprechen wieder eine exquisite Auswahl hochwertiger Kunstobjekte: Mehr als 80 nationale und internationale Aussteller, darunter einige Debütanten, haben sich für den 13. bis 17. Februar angekündigt, die Messe ist damit erneut ausgebucht. Neu dabei sind unter anderem Aussteller aus Münster und dem Münsterland, aber auch aus Norddeutschland und den Niederlanden.

titleZu den neuen Ausstellern gehört die Galerie Galen aus Greven, die Gemälde alter Meister zeigt. Die Kunsthistorikerin Dr. Maria Galen, die bereits für das renommierte Auktionshaus Christie?s in Amsterdam tätig war, hat sich spezialisiert auf flämische, niederländische und italienische Werke. Aus Kerkrade reist The Old Treasury mit Schmuck und Silber an. Hier liegt de Schwerpunkt auf den Epochen des Jugendstils und des Art Deko. “Besonders freue ich mich, mit Von den Benken einen traditionsreichen Teppichhändler gewonnen zu haben”, erklärt Projektleiterin Andrea Sürder. Das münstersche Unternehmen zeigt auf der Messe alte und antike geknüpfte Kunstwerke aus dem Orient.

Hanns Hubertus Graf von Merveldt "Sandgrube. Hommage à Cézanne", Öl auf Leinwand von 1929, signiert unten rechts, 54,5 x 65 cm. Foto: Galerie Ostendorff

Hanns Hubertus Graf von Merveldt “Sandgrube. Hommage à Cézanne”, Öl auf Leinwand von 1929, signiert unten rechts, 54,5 x 65 cm. Foto: Galerie Ostendorff

Gemälde und Kleinmöbeln bietet der Kunsthandel Albrecht aus Isernhagen an. Auf zeitgenössische Kunst und Kunst des 20. Jahrhunderts fokussiert sich die Galerie Koch aus Hannover, ebenfalls ein Neuaussteller. Dazu zählen Werke von Ernst Barlach, Eduardo Chillida und Ernst Ludwig Kirchner. Nach einer Pause ist die Galerie Keul und Sohn aus Wiesbaden wieder auf den Kunst- und Antiquitäten-Tagen vertreten. Sie stellt Gemälde des 19. Jahrhunderts und antike Möbel aus. Zu den weiteren Exponaten auf 6000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zählen Schmuck, Porzellan, Silber, Glas, Gemälde, Bücher, Druckgrafiken und Zeichnungen vom 16. Jahrhundert bis zur Klassischen Moderne.

Modell-Kommode, Barock um 1750/60, Raum Braunschweig. Gebrochen geschweifte Front, Nussbaum Nußwurzelholz furniert, Bandintarsien aus verschiedenen Obsthölzern. Foto: Kümmel Kunst & Antiquitäten

Modell-Kommode, Barock um 1750/60, Raum Braunschweig. Gebrochen geschweifte Front, Nussbaum Nußwurzelholz furniert, Bandintarsien aus verschiedenen Obsthölzern. Foto: Kümmel Kunst & Antiquitäten

Für die aktuelle Sonderschau im Forum Süd steuert diesmal der Westfälische Kunstverein Jahresgaben bei. “Avantgarde – gestern und heute” hat der Verein seine Ausstellung überschrieben, die auch eine Rückschau ist auf die eigene Nachkriegsgeschichte, gespiegelt in den Jahresgaben von 1950 bis heute. Werke von Blinky Palermo, Francois Morellet, Josef Albers, Otto Piene, August Sander und, aus jüngerer Zeit, Martin Boyce werden zu sehen sein. “Darunter sind auch zahlreiche Arbeiten damals junger Künstler, von denen einige ihre ersten institutionellen Ausstellungen im Westfälischen Kunstverein hatten und die später internationale Bekanntheit erlangten”, kündigt Anna Sabrina Schmid vom Kunstverein an. Druckgrafiken, Fotografien und Malereien zählen zu den Ausstellungsobjekten, häufig sind sie in nur kleinen Auflagen herausgegeben worden, gelegentlich handelt es sich sogar um Unikate.

Guilliam Forchondt (1608 - Antwerpen - 1678), Festmahl des Herodes. Öl auf Kupfer, 55 x 71 cm. Signiert "G. Forchondt fecit" datiert 1651. Foto: Galerie Galen

Guilliam Forchondt (1608 – Antwerpen – 1678), Festmahl des Herodes. Öl auf Kupfer, 55 x 71 cm. Signiert “G. Forchondt fecit” datiert 1651. Foto: Galerie Galen

Erstmals ergänzt eine Versteigerung zugunsten der Stiftung Mitmachkinder in Münster das Programm der Kunst- und Antiquitäten-Tage. 15 Exponate rund ums Thema Kind, gespendet von Ausstellern, kommen unter den Hammer: Bilder und Möbel sind ebenso darunter wie Kleidung, Schmuck und Spielzeug, darunter eine Puppenstube und ein Schaukelpferd. “Alle Objekte werden entsprechend der strengen Kriterien unserer Jury vorab geprüft”, versichert Andrea Sürder. Während der Messe können Interessenten ihr Gebot abgeben, am Sonntagnachmittag steht dann fest, wer den Zuschlag bekommt.

Die Kunst- und Antiquitäten-Tage öffnen am Mittwoch, 13. Februar, mit einer Vernissage von 17 bis 21 Uhr. An den übrigen Messetagen öffnen sie von 11 bis 19 Uhr, zum Abschluss am Sonntag, 17. Februar, von 11 bis 18 Uhr. Weitere Informationen unter www.antiquitaetentage-muenster.de.

Messe und Congress Centrum / Halle Münsterland GmbH /Albersloher Weg 32 /48155 Münster

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