Die schönsten Seiten vom Teutoburger Wald

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Westfalen – Der Teutoburger Wald ist ein bis zu 450 Meter über den Meeresspiegel reichender Höhenzug vom Tecklenburger Land vorbei an Osnabrück und Bielefeld bis nach Horn-Bad Meinberg im Südosten. Höchster Berg ist der Barnacken nahe Horn-Bad Meinberg im äußersten Südosten des Teutoburger Waldes nordwestlich des Silberbachtals. Bis ins 17. Jahrhundert trug der Gebirgszug mit dem südöstlich anschließenden Eggegebirge den Namen Osning – heute trägt diese Region mit dem Vorland zum nach Nordosten und Südwesten den Namen Ostwestfalen-Lippe.

Das Westfalium extra Teutoburger Wald präsentiert die schönsten Seiten dieser geschichtsträchtigen Region – mit großen Fotogeschichten über die einzigartige Heidelandschaft der Senne und die Ritterburgen am Teutoburger Wald, die Klosterregion Höxter, das Kunsthandwerk der “Wiedenbrücker Schule” und mit einem Portrait von Wellness-Gräfin Annabelle von Oeynhausen-Sierstorpff aus Bad Driburg.

Germanische Sagenhelden und römische Legionen

Überregional bekannt ist der Teutoburger Wald vor allem durch die Varusschlacht (auch Hermannsschlacht oder Schlacht im Teutoburger Wald genannt) zwischen Römern und Germanen im Jahr 9 n. Chr. Zu den touristischen Anziehungspunkten gehören das Hermannsdenkmal sowie die Externsteine und die Dörenther Klippen. Das Westfalium extra Teutoburger Wald wandert auf dem Hermannsweg auf den Spuren germanischer Sagenhelden und römischer Legionen und geht mit Trüffelsammlern bei Bad Marienmünster auf die Suche nach dem schmackhaften Edelpilz.

Industrie mit Geschichte

Im Tabakmuseum in Bünde geht es um die Geschichte der ostwestfälischen Zigarrenmacher, die einst ganz Deutschland mit qualmenden Stumpen versorgten. Auch heute ist die Region ein wirtschaftliches Kraftzentrum – das Westfalium extra Teutoburger Wald präsentiert die ostwestfälischen Weltmarktchampions mit großen Namen wie Bertelsmann, Miele oder Claas. Die Universität Bielefeld ist ein Zentrum der deutschen Sozialwissenschaften, Paderborn ist mit seiner Hochschule nicht zuletzt durch den Computerpionier Heinz Nixdorf eine Hochburg der Informationstechnologie geworden.

Heilendes Wasser zum Trinken und Baden

Westfalium extra Teutoburger WaldZwischen Teuto und Wiehengebirge entspringen unzählige Quellen – vielen davon wird seit Jahrhunderten heilsame Wirkung zugesprochen, deswegen gibt es so viele Kurbäder in der Region. Das wirkt bis heute nach: Nirgendwo in Europa gibt es so viele Spitzeinrichtungen der Herzmedizin wie in den traditionreichen Kurorten von Ostwestfalen-Lippe. Die schönsten Seiten von Ostwestfalen-Lippe – jetzt im Westfalium-shop bestellen.

Ein Wellness-Resort der Extraklasse ist das „Gräflicher Park Health & Balance Resort“ in Bad Driburg am Südrand vom Teutoburger Wald. Schon im 18. Jahrhundert hat die Grafen-Familie von Oeynhausen-Sierstorpff das Potential der Solequellen bei Bad Driburg entdeckt und den Ort zu einem Heilbad mit Kurkliniken und Thermalbädern entwickelt. In den vergangenen Jahrzehnten hat die gräfliche Familie die historischen Gebäude im herzen des weitläufigen Kurparks zu einem Wellness-Hotel ausgebaut, das den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Auch in 2019 darf sich der Gräfliche Park mit der Auszeichnung des Wellnesshotelführers „Relax Guide“ schmücken. Damit zeigt es kontinuierlich überdurchschnittlich gute Leistungen und steht in der Rangliste der besten Hotels in Deutschland ganz oben. Auch das Gesundheitsangebot des Resorts fand in der Bewertung Beachtung. Der „Relax Guide“ ist einer der bekanntesten unabhängigen Guides für Wellness- und Gesundheitshotels.

Wandern und Radfahren

Auf der westfälischen Friedensroute können Radfahrer auf historischen Spuren strampeln. Die sechstägige Tour startet in Osnabrück und führt nach Münster und von dort aus wieder nach Osnabrück zurück. Einst waren auf dieser Strecke berittene Boten unterwegs. Sie tauschten Depeschen zwischen Osnabrück und Münster aus. Mal hin, mal her. Immer und immer wieder. 1648 konnte nach schier endlosen Verhandlungen der Westfälische Friede geschlossen werden. Er beendete den Dreißigjährigen Krieg. Der Radfernweg führt über fünf Streckenabschnitte, die maximal bis zu 50 Kilometer lang sind. Die Streckenführung folgt den historischen Reiterpfaden der einstigen Reichspostlinien. Station macht man in Osnabrück, Bad Laer, Münster, Ladbergen und Lienen. Auf ihrer Tour können die Pedalritter der ausgezeichneten Beschilderung folgen. Das Symbol des Friedensreiters weist den Weg.

Der Kreis Gütersloh im nordwestlichen Vorland des Teutoburger Walds mit dem einzigartigen Heidegebiet der Senne ist vor allem als Radwander-Gebiet beliebt. In den vergangenen Jahren haben die Gütersloher Touristiker aber auch in Sachen Wandern einiges getan. Mit dem Projekt „Zukunftsfit Wandern“ wurden die gesamten Wanderwege im Kreis Gütersloh überarbeitet. „In Rietberg ist der sechs Kilometer lange Weg „Grafenschritte“ entstanden. Eine Stadtwanderung, mit der man Rietberg ohne Stadtführung erkunden kann“, berichtet Projektreferentin Heidi Grefer. Alle frisch zertifizierten Qualitätsgastgeber liegen in der Nähe dieses Weges. Und auch dieser Weg steht kurz vor einer Zertifizierung zum Qualitätswanderweg durch den Deutschen Wanderverband.

Und in Rietberg wird das Wanderangebot noch ausgebaut. „Wir erarbeiten gerade den Rundwanderweg „Anfänger Weg“. Auf zehn bis elf Kilometern geht es durch die Natur. Start- und Endpunkt ist Antfängers Mühle“, erklärt Lisa Jephcote von der Stadt Rietberg.

36 Themen-Wanderwege gibt es nach Abschluss des Projekts „Zukunftsfit Wandern“ im August dann im Kreis Gütersloh. Einige davon findet man bereits jetzt auf der Website des Kreises Gütersloh.

Im Lichtungsgarten des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge bei Detmold können Besucher den Teuto konzentriert erleben, durch Wald und Flur spazieren, über Stege und Steine flanieren oder getreu dem Motto „keine Wanderung ohne Butterbrot“ einfach auf einer Landschaftsliege rasten. Geleitet durch einen Holzsteg bieten die Naturpark Teutoburger Wald-Macher einen Rundgang durch den Lichtungsgarten. Über „Stock und Stein“ ist hierbei wörtlich zu nehmen: Ob Zeitgeschichte, Balancieren über Holz und Stein sowie das Rasten auf einer Landschaftsliege im Zentrum des Geschehens oder ein Foto-Shooting mit Hermann – all dies wird auf der Ausstellungsfläche erlebbar gemacht.

Abenteuerlustige können einen virtuellen Rundgang am Hermannsdenkmal riskieren – und das auf Kopfhöhe. Per 3D-Annimation wurde die Sehenswürdigkeit rekonstruiert und ist nun mit einer speziellen Brille realitätsnah erlebbar.

Mit dem Jetflyer durch den Teuto

Ganz modern lässt sich der Teutoburger Wald mit dem Jetflyer erkunden: Der Jetflyer ist ein offenes Elektro-Fahrzeug auf vier Rädern, das der Fahrer wie ein Motorrad steuert. Die 220 Kilogramm schweren Flitzer werden in Österreich hergestellt, sind für den Straßenverkehr zugelassen und erreichen bis zu Tempo 45. Ein bis zwei Personen finden darauf Platz und erleben eine Open-Air-Ausfahrt. Bei den geführten Touren geht es von Bielefeld aus über steile Passstraßen und malerische Nebenstrecken durch den Teutoburger Wald und das Ravensberger Hügelland. Die 30-Kilometer-Strecke führt vorbei an Steinhagen, Werther und Kirchdornberg. Bielefeld Marketing hat die Touren erstmalig 2018 angeboten. Alle Termine unter: www.bielefeld.jetzt/jetflyer

 

 

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