Zwischen den Zeiten: Heinz Mack

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Dortmund – Unter dem Titel „Heinz Mack. Zwischen den Zeiten“ zeigt das Museum Ostwahl bis zum 29. Juli im Oberlichtsaal in der sechsten Etage des Dortmunder U ein Überblick über Macks vielfältiges Werk von den frühen Schaffensjahren bis zur Gegenwart zu sehen.

Zwischen den Zeiten

Heinz Mack, Gutachterentwurf für den Bau des Pavillons der Bundesrepublik Deutschland auf der Weltausstellung 1970 in Osaka, Japan (EXPO 1970), VG Bild-Kunst, Bonn 2012Design for West German Pavilion at EXPO 1970 in Osaka, Japan, VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Die Auswahl der Objekte erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem 1931 in Lollar geborenen Künstler. Dadurch wurde es möglich, überwiegend Werke zu präsentieren, die bisher selten oder nie gezeigt wurden.

Die Ausstellung vermittelt darüber hinaus Einblicke in das Grundkonzept Heinz Macks. Sein künstlerisches Interesse bestand und besteht in der Suche nach neuen Formen der Raumwahrnehmung. Licht und Bewegung kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. Dies wird in den zahlreichen verschiedenen Gattungen und Medien, in denen Mack arbeitet, deutlich.

Die Räume der Ausstellung sind thematisch gegliedert. Neben Werken der Malerei und Plastik sind auch Fotografien sowie utopische Architekturentwürfe zu sehen.

Prof. Heinz Mack entwarf zahlreiche Utopien, deren Umsetzung er sein gesamtes Schaffen gewidmet hat. Dazu gehören unter anderem sein außergewöhnliches Sahara-Projekt wie auch Utopien, in denen er sich mit urbanen Strukturen auseinandersetzt. Modelle, Lichtkästen und Fotocollagen stellen Heinz Macks Ideen vor, die aus vielerlei Gründen noch nicht realisiert sind, aber ihre Aktualität vor Augen führen. Dr. Hanns-Ferdinand Müller, Sprecher des Vorstands der RWE Vertrieb AG: „Mit Heinz Mack wird ein großer Künstler als Preisträger für Bildende Kunst der Kulturstiftung Dortmund für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Wir hatten im vergangenen Jahr die Ehre und Freude, Teile seines grafischen Werks im RWE Tower zeigen zu dürfen. Gerne haben wir nun die Umsetzung des Katalogs zur Sonderausstellung „Zwischen den Zeiten“ übernommen.“

Die große Sonderschau wird von der Kulturstiftung Dortmund, der RWE Vertrieb AG und der Dortmunder Volksbank-Stiftung unterstützt. Hans-Dieter Michalski, Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Dortmund, würdigt den 1931 geborenen Heinz Mack „als einen der profiliertesten bildenden Künstler Deutschlands. Und deshalb fördern wir diese herausragende Persönlichkeit als Kulturstiftung besonders gerne.“

Die Dortmunder Volksbank Stiftung fördert die begleitende Ausstellung mit Werken des Künstlers, weil „das Museum Ostwall im Dortmunder U mit dieser Ausstellung ein
weiteres Zeichen für Kunst und Kultur in Dortmund setzt.“

Zwischen den Zeiten

Heinz Mack, Arbeit an der Keramik, 1997, VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Zur Ausstellung erscheint der Katalog „Heinz Mack. Zwischen den Zeiten“ mit Beiträgen von Norbert Jocks und Katja Knicker.

Parallel zur Ausstellung mit Arbeiten von Heinz Mack wird die Ausstellung „Beat me“ von Roseline Rannoch präsentiert. Roseline Rannoch zeigt in der Ausstellungsreihe MO-Schaufenster „Beat me“, eine neue Installation, die sie für das Museum Ostwall entwarf.

Das Kombiticket für die Ausstellungen der Arbeiten von Heinz Mack und Roseline Rannoch kostet für Erwachsene acht Euro, ermäßigt vier Euro. Nur für das Museum Ostwall zahlen Erwachsene fünf Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Öffnungszeiten des Museum Ostwall im Dortmunder U, Leonie-Reygers-Terrasse, Dortmund: Di, Mi von 11 bis 18 Uhr, Do, Fr von 11 bis 20 Uhr, Sa, So von 11 bis 18 Uhr.

DORTMUNDER U / Zentrum für Kunst und Kreativität / Leonie-Reygers-Terrasse / 44137 Dortmund

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