Schauraum – Fest der Museen und Galerien

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Münster – Als wenn es in Münster mit den Skulpturen Projekte 2017 derzeit nicht bereits Kunst in Hülle und Fülle gäbe: Die Museen und Galerien der Stadt setzen nun noch eins drauf. Vom 31. August bis zum 2. September findet der traditionelle „Schauraum“ in Münster statt: Das Fest der Museen und Galerien.

Auch der Erbdrostenhof wird zur Nacht der Museen und Galerien bespielt

Drei Tage und Nächte wird Münster zu einem großen, gut gemixten Cocktail aus Kunst, Kultur und „dolce far niente“. Illuminationen, inszenierte Plätze, Ausstellungen, Lounges, Live-Musik und eine abwechslungsreiche Gastronomie bieten den Besucherinnen und Besuchern einen Mix, der alle Sinne berührt.

Zentraler Treffpunkt des Schauraums von Donnerstag, 31. August bis Samstag, 2. September ist der „Rote Platz“ im Rathausinnenhof, der mit phantasievollen Lichtspielen, rotem Teppich und weißem Designermobiliar zur urbanen Lounge wird.

Mit der „Nacht der Museen und Galerien“ am Samstag, 2. September, erreicht das Kulturfestival seinen Höhepunkt, wenn die münsterschen Kultureinrichtungen, Galerien und Museen bis Mitternacht zum kostenlosen Besuch einladen – Sonderausstellungen, Führungen und Bus-Touren zu kulturellen Hotspots inklusive.

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In der Dominikanerkirche sind natürlich die Pforten der Ausstellung „Skulpturen im Dialog“ geöffnet. Zum Wochenende wird in dieser spektakulären Ausstellung ganz sicher die Besuchermarke von 30.000 Besucherinnen und Besuchern geknackt. Veranstalter Eberhard Schnake und Peter Weiden freuen sich über das überragende Interesse.

 Sie wollen bewusst ein Gegengewicht bilden – nicht als Konkurrenz, sondern als eine Ergänzung, die sich förmlich anbietet. Die Ausstellung zeigt herausragende Arbeiten von renommierten, zeitgenössischen Bildhauern. Auch Skulpturen und Objekte aus Asien und Afrika, Spanien, den Niederlanden und Polen sind zu sehen. Mehr als 20 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler sind vertreten.

Unter ihnen Arbeiten von Otmar Alt, Horst Antes, Eduardo Arroyo, Allen Jones, Paul Wunderlich, Ernst Barlach, Norbert Klaus, Ekkehard Neumann, Jesús Curiá, Ulrich Möckel, Andrea Kraft, Gong Dong, Jens J. Meyer, Ursula Commandeur, Roland Roure, Igor Mitoraj, Alain Clement, Corneille, Günther Zins, Dina Nur, Silke Rehberg, Zhang Yong und Perlagia Mutyavaviri.

Erwin-Josef Speckmann: Foto 05b, 2013

Zur Nacht der Galerien stellt außerdem Professor Erwin-Josef Speckman eigene Fotografien in der Dominikanerkirche aus. „Dass ich in Malerei und Skulptur ‚unterwegs‘ bin, ist weithin bekannt; dass ich auch in der Photographie (bei mir „Extrakte Photographie“) ebenso lange tätig bin, ist weniger bekannt“, macht Professor Erwin-Josef Speckmann neugierig. „Die letzte Einzelausstellung war 1958.“

Erwin-Josef Speckmann: Foto 0092, 1999

Am Samstag, den 2. September 2017, 13 bis 24 Uhr („Lange Nacht der Museen“) wird die Werkgruppe „Japanisches Haus“ gezeigt, das sind Extrakte Photographie aus den Jahren 1995 bis 2015. In Zusammenarbeit mit W. Hilpert (sw-Labor Münster)werden 338 Fotos von Speckmann präsentiert.

Sabine Rixen: Die Eltern, 2001

Die Bezirksregierung Münster zeigt während des Schauraums und einige weitere Tage darauf vom 1. September bis zum 9. September Werke der drei während der artconnection 2016 ausgewählten Künstlerinnen und Künstler: Sabine Rixen, Bernd Schnieder und Mark Spink.

Bernd Schnieder: Maulwurf, 2011

An der Ausstellung nimmt als Gast auch Ton Schulten teil. Die Vernissage ich bereits am 1. September um 17.00 Uhr im Foyer der Bezirksregierung. Die Eröffnungsrede hat der Künstler Dieter Nusbaum des Künstlerkollektivs „Überkopf“ übernommen.

Die Galerie Simon Nolte präsentiert zum „Schauraum“ in Münster Perspektiven aktueller Gegenwartskunst mit einem facettenreichen Programm der Malerei und Skulptur. Den Grundton bildet das Figurative der Kunst – der Mensch im gesellschaftlichen Geflecht.

Sybille Hentschel: Begegnung, Öl auf leinwand 160 x 90 cm

Die Eröffnung ist am 2. September um 19.00 Uhr.

Susanne Kraißer: Skate Block Girl III, 2012

Die Galerie Schemm präsentiert ab 2. September um 19.00 Uhr die Arbeiten von drei zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Ralph-J. Petschat collagiert mit Acryl bemalte Papierfragmente auf Leinwand, dadurch gewinnen seine gegenständlichen Arbeiten eine eigene Wirklichkeit.

Susanne Kraißers Bronzeplastiken zum Thema Frau vereinen grob gestaltete Oberflächen mit zar ter, fast intim anmutender Fragilität.

Ivna Mavrinak

Die Kroatin Ivna Mavrinac stellt im Skulpturenhof großformatige Skizzen in Metall aus, die mit Folie umspannt an Volumen gewinnen und das Verhältnis zwischen Materie und Leere er forschen.

www.tourismus.muenster.de


 

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