Mit einem Orientteppich zu einem gesunden Raumklima

Espelkamp – Mit einem Orientteppich lässt sich auch eine Mietwohnung zu einem ganz individuellen Lebensumfeld gestalten und verbessert obendrein ganz erheblich das Mikroklima.

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Ein Orientteppich peppt die Wohnung auf verbessert das Mikroklima – Foto Teppich Tönsmann

Mietwohnungen sind häufig mit neutralen Bodenbelägen wie Fliesen oder Laminat ausgestattet. Diese Materialien sind funktional, pflegeleicht und langlebig, lassen jedoch meist wenig Spielraum für persönliche Gestaltung. Aber auch ganz ohne Schrauben, Hämmern und Bohren lassen sich individuelle Akzente setzen.

Statement zu kultureller Weltoffenheit

Ein Orientteppich kann in diesem Zusammenhang einen wesentlichen Beitrag leisten. Durch seine handwerkliche Struktur, die variantenreiche Farbgebung und die oft komplexen Muster hebt er sich nicht nur deutlich von industriell gefertigten Bodenbelägen ab, sondern setzt auch ein Statement. Ein Orientteppich ist kein Dekogegenstand, sondern Ausdruck einer Haltung. In einem Orientteppich kommen kulturelle Weltoffenheit und die Wertschätzung handwerklicher Traditionen zum Ausdruck

Darüber hinaus gliedert ein Teppich den Raum visuell und kann Funktionsbereiche definieren, etwa in offenen Wohnsituationen. Er beeinflusst die Raumwirkung, indem er Wärme, Tiefe und Maßstab vermittelt. Auch akustisch und haptisch verändert er die Wahrnehmung des Raumes, was besonders in Wohnungen mit harten Fliesenböden spürbar ist.

Wolle wirkt hygroskopisch

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Das Teppichhaus Tönsmann verfügt über eine einzigartige Auswahl – Foto Teppichhaus Tönsmann

Orientteppiche wirken sich obendrein äußerst positiv auf das Raumklima aus, da sie in der Regel aus Naturmaterialien wie Wolle, Baumwolle oder Seide bestehen. Insbesondere Wolle besitzt hygroskopische Eigenschaften: Sie kann Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und bei trockener Luft wieder abgeben. Dadurch werden kurzfristige Schwankungen der Luftfeuchtigkeit abgepuffert, was zu einem ausgeglicheneren und als angenehmer empfundenen Raumklima beiträgt. Ein Teppich aus natürlicher Schurwolle ist extrem atmungsaktiv. Er kann rund ein Drittel seines Trockengewichts an Luftfeuchte aufnehmen und wieder abgeben, ohne sich feucht oder klamm anzufühlen. Das ist doppelt so viel wie Baumwolle und 30 Mal so viel wie eine Kunstfaser.

Reduziert den Wärmeverlust

Auch in Bezug auf die Temperatur wirkt ein Teppich regulierend. Er bildet eine isolierende Schicht zwischen Boden und Raumluft und reduziert den Wärmeverlust über den Boden. Gleichzeitig fühlt sich die Oberfläche immer angenehm warm an, was die thermische Wahrnehmung des Raumes verbessert, ohne die tatsächliche Raumtemperatur erhöhen zu müssen.

Wie ein natürlicher Luftfilter

Darüber hinaus beeinflusst ein Orientteppich die Luftbewegung positiv. Staubpartikel werden gebunden, anstatt durch Luftzirkulation ständig aufgewirbelt zu werden, was die Luft als ruhiger und weniger trocken erscheinen lässt. Es klingt paradox, aber gerade auch Hausstauballergien lassen sich durch die Teppichwahl milden. Die spiralförmigen Fasern eines Wollteppichs binden Allergene wie Staub und Pollen und wirken somit wie ein natürlicher Luftfilter. Zudem dämpft der textile Aufbau Schallreflexionen, wodurch der Raum akustisch ausgeglichener wirkt – ein Faktor, der häufig unterschätzt wird, aber wesentlich zum subjektiven Wohlbefinden beiträgt.

Eine erste Adresse für Orientteppiche ist in Westfalen das Teppichhaus Tönsmann im ostwestfälischen Espelkamp. Juniorchefin Anne Tönsmann: “Seit 1963 beziehen wir unsere Orientteppiche direkt von Knüpferfamilien und kleinen Werkstätten aus Herkunftsregionen wie Marokko, Iran, Nepal, Indien oder Kaschmir. Zu vielen Familien besteht die Geschäftsbeziehung seit mehreren Generationen, was zeigt, dass wir großen Wert auf faire Produktionsbeziehungen legen.”

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