Meancult Gallery eröffnet Projektraum in Münster

Meancult Gallery eröffnet Projektraum in Münster: Der Projektraum soll zu einer ukrainisch-deutsche Plattform für zeitgenössische Kunst und Dialog werden.

Meancult Gallery eröffnet Projektraum in Münster

Großer Bahnhof zur Eröfffnung des Meancult Gallery Projektraum in der Klosterstraße von Münster – Foto Meancult Gallery Projektraum

Am vergangenen Freitag (9. Januar 2026) eröffnete in Münster der Meancult Gallery Projektraum.  Gezeigt werden in dieser ukrainisch-deutschen Kultureinrichtung für zeitgenössische Kunst in Nordrhein-Westfalen Arbeiten deutscher und ukranischer Künstler. Die Gallery versteht sich als Ort des künstlerischen Dialogs im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst sowie als Forum für die Reflexion sozialpolitischer Transformationsprozesse und die Pflege kultureller Beziehungen.

Die Projekte und Veranstaltungen des Ausstellungsraums widmen sich universellen Werten wie Einheit, Verständigung und kultureller Zusammenarbeit. Ziel des Meancult Gallery Projektraums ist es, die Entwicklung der ukrainischen und deutschen Kunst zu fördern, die strategische Kooperation im Kulturbereich zu vertiefen und das öffentliche Bewusstsein für aktuelle Entwicklungen in beiden Ländern zu stärken.

Meancult Gallery eröffnet Projektraum in Münster

Eine Gegenüberstellung von Kunst aus zwei unterschiedlichen Kulturen zur Eröfffnung des Meancult Gallery Projektraum in der Klosterstraße von Münster – Foto Meancult Gallery Projektraum

Zur Eröffnung wurde die Ausstellung „Weg“ („Shliakh“) präsentiert. Das künstlerische Projekt untersucht den interkulturellen Dialog zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine und Deutschland von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Im Fokus stehen gemeinsame Erfahrungen politischer Umbrüche, gesellschaftlicher Transformationen sowie die Suche nach neuen universellen Ausdrucksformen in der Kunst.

„Der Titel der Ausstellung ‚Weg‘ ist sehr treffend gewählt, denn dieser Weg ist kein leichter. Umso wichtiger ist es, einen werteorientierten und kulturellen Dialog zwischen ukrainischen und deutschen Künstlerinnen und Künstlern zu fördern. Gerade in der aktuellen politischen Situation ist dieser Austausch von großer Bedeutung”, sagt Angelika Weide, Dezernentin für Kultur und Weiterbildung im Regierungsbezirk Münster.

„Wir möchten eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen und kulturellen Praktiken beider Länder aufbauen. Unsere Aufgabe besteht darin, einen kontinuierlichen Dialog zwischen unseren Kulturen zu etablieren und den gemeinsamen Weg hervorzuheben, den wir trotz unserer Unterschiede gehen können“, betonen die Kuratorin und der Kurator des Projektraums, Kateryna Ray und Vitalii Adlermann.

Die aktuelle Ausstellung vereint Werke von Sigmar Polke, Günther Uecker, Gotthard Graubner, Oleh Tistol, Marina Skugareva und Mykola Matsenko und zeigt Kunst als Raum für Reflexion, Erinnerung und Verständigung zwischen unterschiedlichen kulturellen Kontexten.

Eröffnet wurde die Ausstellung durch:

  • Bürgermeisterin Angela Stähler
  • Angelika Weide, Dezernentin für Kultur und Weiterbildung im Regierungsbezirk Münster
  • Michael-Andrea Jäckering, Partner und Kunstsammler

Die Präsentation der Werke deutscher Künstler erfolgte mit freundlicher Unterstützung der Gabriela & Michael-Andreae Jäckering Art Collection.

Das Projekt wurde mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert.

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