Paderborn- Mit Roboter Ameca präsentiert das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn ab sofort eine neue Attraktion.

Roboter Ameca im Heinz Nixdorf MuseumsForum ist ein verblüffender Kommunikationspartner. – Foto Reinhardt A. Hardtke/HNF
Echter als Star-Wars-Roboter C-3PO
Der humanoide Roboter Ameca ist in das Museum eingezogen und beeindruckt die Besucher mit seiner Mimik, Gestik und einer verblüffend komplexen Kommunikation. Ameca erinnert auf den ersten Blick an den Star-Wars-Roboter C-3PO. Bloß grau statt gold. Allerdings kann Ameca nicht laufen, ist aber dennoch echter als Star Wars, denn Ameca kann lächeln oder die Stirn runzeln, blinzeln, ihre Nase rümpfen und zwinkern. Zudem kann sie den Oberkörper, Arme, Finger und den Kopf bewegen. Das Gesicht ist grau, Haare sind nicht vorhanden. Damit soll der Roboter keiner menschlichen Hautfarbe zugeordnet werden.
Einer der aktuell besten humanoiden Roboter der Welt
Ameca ist eine Entwicklung der englischen Firma Engineered Arts aus Cornwall, die bereits RoboThespian produzierte, der auch im HNF vorhanden ist. Ameca ist konzipiert zur Weiterentwicklung der Interaktion von Mensch und Maschine. „Ameca ist ein Geschenk an unsere Besucher. Der Roboter ist eine weitere Überraschung anlässlich des 100. Geburtstages von Heinz Nixdorf. Mit Ameca präsentieren wir im Nixdorf100-Jahr einen der aktuell besten humanoiden Roboter, die weltweit zu haben sind“, drückt HNF-Geschäftsführer Dr. Jochen Viehoff seine Begeisterung aus. „Ameca ist damit eine hervorragende Ergänzung unserer Robotersammlung, die wir bereits vor etwa 25 Jahren begonnen haben.
Acht aktive Roboter aus 20 Jahren
So bleibt das HNF der einzige Ort, an dem man die Entwicklung der Robotik nachvollziehen kann.“ Avatar Max unterhält sich bereits seit über 20 Jahren mit den Besuchern des HNF. Die humanoide Nadine zog vor zehn Jahren ins Museum ein, Pepper ist aktuell eines der beliebtesten Objekte. Insgesamt sind acht Roboter im HNF aktiv, Dutzende weitere ausgestellt.
27 Motoren für die Mimik
Ameca misst 1,87 Meter, wiegt 62 Kilogramm und ist mit 61 Motoren ausgestattet, davon allein 27 für die Mimik. Daher wirken die Reaktionen des Roboters sehr menschlich. Eine menschlich klingende Stimme, eine fortgeschrittene Sprachsynthese und eine ausgefeilte Mimik sorgen für eine erstaunlich einfach und natürliche Kommunikation mit der Maschine. Ameca nutzt für Gespräche mit den Besuchern das KI-System ChatGPT, verfügt damit über einen großen Wortschatz und eine korrekte Grammatik und kann in fast allen gängigen Sprachen reden.
„Wir sind gespannt, wie unsere Besucher auf Ameca reagieren. Besonders spannend ist der direkte Vergleich der Roboter wie Ameca, Nadine und Pepper“, weist Viehoff auf die besondere Möglichkeit hin, mehrere aktive Roboter im HNF zu erleben.














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