Industriekultur: Zechen und Museen öffnen

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Ruhrgebiet/Sauerland – Die Stätten der Industriekultur im Ruhrgebiet und im Sauerland öffnen wieder die Tore. Darüber informieren unter anderem das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum, das Deutsche Drahtmusem in Altena und die Zechen Zollern und Hannover. Ab Donnerstag, 27. Mai 2021, bzw. Freitag, 28. Mai 2021, sind Besuche möglich.

Außenansicht Deutsches Bergbau-Museum Bochum - Foto Karlheinz Jardner

Außenansicht Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Foto Karlheinz Jardner

Im Bergbau-Museum Bochum werden ab Donnerstag wieder Führungen über und unter Tage angeboten. Für einen Besuch besteht weiterhin die Pflicht zur Anmeldung sowie zum Tragen von FFP2-Masken. Diese Regelung gilt gemäß der gültigen Corona-Schutzverordnung bis auf weiteres. Vor dem Besuch empfiehlt sich die tagesaktuelle Information über Neuerungen, so die Mitteilung des Hauses. Einen Überblick über die geltenden Maßnahmen zum Besuch findet man unter: www.bergbaumuseum.de/corona.

Rundgänge und Turmfahrt in Bochum

Die vier Rundgänge der Bochumer Dauerausstellung, die Turmfahrt und das Anschauungsbergwerk sind wieder für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Um die Hygienestandards und Schutzauflagen realisieren zu können, werden die Gäste gebeten, sich auf einen konkreten Zeitraum festzulegen und den Besuch auf 2,5 Stunden zu begrenzen. Die Reservierung pro Haushalt ist online möglich: www.bergbaumuseum.de/reservierung. Ein tagesaktuellen Überblick zu den Führungs-, Vermittlungs- und Veranstaltungsangeboten bietet der Veranstaltungskalender: www.bergbaumuseum.de/veranstaltungskalender. Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum bietet dank Sponsorenunterstützung weiterhin einen Besuch nach dem „Pay what you want-Modell“ an. Besuchende zahlen damit für Tagestickets den Betrag, der ihnen der Besuch wert ist bzw. den sie für den Besuch aufbringen können. Ausgenommen sind Jahreskarten und Sonderausstellungen sowie Veranstaltungen und Vermittlungsangebote.

LWL-Industriemuseen Zeche Zollern und Zeche Hannover öffnen Donnerstag

Auf der Zeche Hannover kann nach dem Lockdown die Ausstellung "Boten, Helfer und Gefährten" wieder besichtigt werden - Foto LWL/Gehrmann

Auf der Zeche Hannover kann nach dem Lockdown die Ausstellung „Boten, Helfer und Gefährten“ wieder besichtigt werden – Foto LWL/Gehrmann

Auch die Zeche Zollern und die Zeche Hannover öffnen am Donnerstag wieder ihre Türen. Damit sind alle acht Industriemuseen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wieder „am Netz“, so die LWL-Information. Die Vorlage eines negativen Corona-Tests sei nicht erforderlich. Besucherinnen und Besucher werden aber um vorherige Anmeldung gebeten. Bei der Zeche Zollern läuft die Reservierung von Zeitfenstern über ein Online-Portal: https://pretix.eu/ZecheZollern/besuch/. Die Zeche Hannover nimmt Anmeldungen per Mail an zeche-hannover@lwl.org, telefonisch unter 0234 282539-12 oder vor Ort entgegen. Die Zeche Knirps, so LWL-Info, ist samstags und sonntags ebenfalls geöffnet. Führungen können aktuell noch nicht stattfinden.

Burg Altena: Buchung im 30-Minuten-Takt

Die Burgmuseen und das Drahtmuseums dürfen jeweils 6 Besucher pro halbe Stunde besichtigen. Termine sind online buchbar - Foto Stephan Sensen/Märkischer Kreis

Die Burgmuseen und das Drahtmuseums dürfen jeweils 6 Besucher pro halbe Stunde besichtigen. Termine sind online buchbar – Foto Stephan Sensen/Märkischer Kreis

Im märkischen Sauerland öffnen ab Freitag, 28. Mai 2021, das Deutsche Drahtmuseum in Altena, die Museen Burg Altena und die Luisenhütte in Balve. Auch hier gilt: Wegen der Coronaschutz-Vorgaben des Landes dürfen nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern in die Ausstellungen und die Nachverfolgbarkeit muss gewährleistet sein. Tickets können über das Online-Buchungsportal unter www.maerkisches-sauerland.com im Halb-Stunden-Takt gebucht werden. Eine telefonische Reservierung ist nicht möglich. Die Aufenthaltsdauer in den Museen in Altena ist auf eineinhalb Stunden begrenzt, die Luisenhütte dürfen die Besucher eine Stunde lang besichtigen. In der Woche startet das erste Zeitfenster um 9.30 Uhr und der letzte Einlass ist um 15.30 Uhr. Am Wochenende und an Feiertagen ist die erste Buchung ab 11 Uhr möglich und der letzte Einlass beginnt um 16.30 Uhr. Die Burgmuseen und das Drahtmuseums dürfen jeweils 6 Besucher pro halbe Stunde besuchen, in der etwas weitläufigeren Luisenhütte sind es 10 Besucher im 30-Minuten-Takt.
Wegen der zum Teil kleinen Räume und engen Durchgänge in der Burg Altena sieht das Hygienekonzept ein Einbahnstraßensystem vor. Räume, die eine Sackgasse bilden, müssen leider geschlossen bleiben. Besichtigt werden können aber Highlights wie die weltweit erste Jugendherberge, der Raum „Vom Schachbalken zum Adler“ mit der Ahnengalerie der Grafen von der Mark oder der Sprichwörterraum. In allen drei Museen und im oberen Burghof müssen medizinische Masken getragen werden.

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