Die 5 kryptofreundlichsten Länder

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Auf der ganzen Welt schreiten Nutzung wie Bekanntheit von Kryptowährungen und Blockchain stetig voran. Jedoch gibt es einige Unterschiede bei der Geschwindigkeit. In einigen Ländern befindet sich der Kryptozug schon auf Betriebsgeschwindigkeit, während es in anderen Teilen der Erde noch sehr zurückhaltend zugeht.

Platz Nummer 5: Singapur

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Foto: Pixabay

Singapur zeigt sich besonders aufgeschlossen. So steht man Kryptowährungen wie auch der Blockchain ausgesprochen wohlwollend gegenüber. Es sind wohl die multiplen Anwendungsmöglichkeiten der Technologie, die dem Stadtstaat besonders gut gefallen. Mit der Zentralbank verfolgt die Regierung eine sehr klare Blockchain-Strategie, die darauf abzielt, eine weltweite Verbindung von Zentralbanken mittels Distributed Ledger-Technologie zu erreichen. Auch im Bereich der Hafenlogistik soll, so der Plan Singapurs, die Blockchain stärker zum Einsatz kommen.

Platz Nummer 4: Slowenien

Wer in die Stadt Kranj fährt, der darf eine riesige Bitcoin-Münze bewundern, die sich im Kreisverkehr befindet. Jeder, der durch die Stadt fährt, soll wissen, dass es dem Balkanstaat sehr wohl ernst ist, wenn es darum geht, zu einem europäischen Blockchain-Hub zu werden. Während man in einigen Ländern noch darüber streitet, ob man die Kryptowährung akzeptieren soll oder nicht, hat man sich in Slowenien dafür entschieden, der Mutter aller Kryptowährungen ein Denkmal zu bauen.

Slowenien befindet sich auf einem ausgezeichneten Weg. Die zahlreichen innovativen Blockchain Startups werden von Seiten der Regierung unterstützt; für Initial Coin Offerings wurde Slowenien ebenfalls zu einem beliebten Standort, da hier eine ausgesprochen freundliche Gesetzgebung herrscht. Des Weiteren geht es auch mit der Krypto-Adaption voran. Heute kann man in den slowenischen Einkaufszentren sogar seinen Kaffee mit der Kryptowährung Bitcoin bezahlen.

Platz Nummer 3: Malta

Auch Malta überzeugt mit einer sehr Blockchain-freundlichen Gesetzgebung. Doch der Inselstaat kann noch mit einem weiteren Punkt überzeugen: Binance, die ehemals chinesische Kryptobörse, die der größte Handelsplatz für digitale Währungen ist, hat nun den Sitz nach Malta verlegt. Nun wurde mit der Kryptobörse und einigen Investoren die erste dezentrale Bank auf Malta eröffnet. Über die Founders Bank wird ein Token-System angeboten, mit dem sodann die Investoren an Unternehmen teilhaben können.

Platz Nummer 2: Japan

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Foto: Pixabay

In Japan befindet sich die wohl größte Krypto-Community der Welt. Vor allem profitiert Japan von der sehr kryptokritischen Haltung Chinas. Die Japaner haben sich besonders intensiv mit den digitalen Währungen befasst und eine klare Regulierung des Kryptomarkts geschaffen. Das Motto der drittgrößten Volkswirtschaft? „Sehr hart, aber gerecht“.

So wurde ein Gesetz verabschiedet, das eine sehr starke Kontrolle aller Unternehmen vorsieht, die am Kryptomarkt tätig sind – in erster Linie handelt es sich hier natürlich um die Kryptobörsen. So ist es etwa der Finanzmarktregulierung FSA möglich, gezielt Know-Your-Customer-Grundsätze wie auch Anti-Geldwäscherichtlinien durchzusetzen.

Zu beachten ist, dass der Bitcoin in Japan zum legalen Zahlungsmittel erklärt wurde.

Platz Nummer 1: Schweiz

Die Schweiz mag das wohl kryptofreundlichste Land auf unserem Planeten sein. Repräsentativ für das Land könnte schlichtweg auch Zug stehen. Es ist der Mix aus einer innovationsfördernden Gesetzgebung sowie der etablierenden Adaption von digitalen Währungen, die dafür sorgen, dass der Kanton zu einem sehr beliebten Ausgangspunkt für unzählige Kryptoprojekte geworden ist. Nach aktuellen Schätzungen befinden sich hier um die 100 Startups wie Unternehmen, die mit Kryptowährungen wie der Blockchain-Technologie arbeiten.

Gefahren sollten nicht unterschätzt werden

Ganz egal, ob man mit Bitcoin Code arbeitet oder über eine Kryptobörse in digitale Währungen investiert – wer sich für Kryptowährungen interessiert, der muss wissen, dass ein Investment nicht ganz ungefährlich ist. Denn auch wenn es sich um ein Zahlungsmittel handelt, werden Bitcoin und Konsorten doch immer wieder als Spekulationsobjekt gesehen.

Lag der Bitcoin etwa zu Beginn des Jahres 2019 bei 3.000 US Dollar, so folgte ein bis Ende Juni anhaltender Höhenflug, der die Kryptowährung in den Bereich der 14.000 US Dollar katapultierte. Nach dem Sommer kam dann der Absturz: Gegen Ende des Jahres bewegte sich der Bitcoin bei 7.000 US Dollar. Ein ähnliches Bild konnte 2017 und 2018 beobachtet werden. So kletterte die Kryptowährung von 1.000 US Dollar (Januar 2017) auf fast 20.000 US Dollar (Dezember 2017), stürzte jedoch 2018 um 80 Prozent ab.

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