Das gilt es bei der Wohnungssuche zu beachten

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Familienzuwachs, eine berufliche Veränderung, die Wohnung ist zu klein oder gefällt nicht mehr – es gibt viele Gründe für einen Wohnungswechsel. Sobald die Entscheidung für den Umzug gefallen ist, müssen einige Punkte auf der To-do-Liste abgehakt werden. Um die Wohnungssuche so stressfrei wie möglich zu gestalten, hilft es, einige Punkte zu beachten.

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Wohnungssuche

Im ersten Schritt ist es hilfreich, sich einen Überblick über den Wohnungsmarkt zu machen. Eine Möglichkeit wäre, die Wohnungsanzeigen der Zeitungen zu durchforsten. Unkomplizierter ist es jedoch, sich im Netz umzuschauen: einfach nach Wohnungen im Wunschort – zum Beispiel Wuppertal – suchen, verschiedenen Angebote miteinander vergleichen und mit nur wenigen Klicks den Vermieter oder Hausverwalter kontaktieren, um einen Termin zur Wohnungsbesichtigung auszumachen.

Wohnungsbesichtigung

Nun stehen die Wohnungsbesichtigungen bevor. Auch hier sollte man auf Kleinigkeiten achten, um letztendlich die richtige Entscheidung zu treffen:

  • Einzelbesichtigung: Wenn der Vermieter oder die Hausverwaltung Einzelbesichtigungen anbietet, sollte man diese Möglichkeit unbedingt nutzen. Zum einen kann man sich so einen viel besseren und unverfälschten Eindruck von der Wohnung verschaffen, zum anderen hat man mehr Zeit, sich mit dem Vermieter zu unterhalten, Fragen zu klären und vor allem einen bleibenden Eindruck als zukünftiger Mieter zu hinterlassen.
  • Besichtigungszeitpunkt: Des Weiteren sollte die Besichtigung unbedingt bei Tageslicht stattfinden – so sind eventuelle Mängel deutlicher zu erkennen und man kann vorab prüfen, ob es sich um eine lichtdurchflutete Wohnung handelt oder nur wenig Tageslicht hinein kommt. Um die Lärmsituation einschätzen zu können, ist es sinnvoll, die Immobilie kurz nach Feierabend zu besichtigen: Die meisten Nachbarn sind zu Hause und auch das Verkehrsaufkommen ist am höchsten – man erhält also einen realistischen Eindruck von der Lärmbelastung.
  • Fotos nicht vergessen: Interessenten sollten außerdem nicht zögern, Fotos vom Wunschobjekt zu knipsen. Bei einer Besichtigung wird man von Eindrücken regelecht erschlagen, gleichzeitig liegt die Aufmerksamkeit darauf, den Zustand der Wohnung einzuschätzen, sodass die Gesamtoptik schon mal in Vergessenheit geraten kann. Fotos helfen dann bei der Entscheidungsfindung, ob es sich bei der besichtigten Immobilie tatsächlich um die Traumwohnung handelt oder nicht.

Bewerbungsmappe für die Wohnungsbesichtigung

In vielen Großstädten – allen voran Berlin, Hamburg und Köln – erscheinen viele Mitbewerber zu den Besichtigungen. Deswegen ist es ratsam, gleich eine Mappe mit vollständigen Bewerbungsunterlagen mitbringen. Wer in Wuppertal nach einer Wohnung sucht, hat mehr Glück. Hier reicht es auch, die Unterlagen erst nach Zusage des Vermieters nachzureichen.

Der Wohnungsbewerbung sollte ein kurzes Anschreiben beigefügt sein, in dem man kurz die jetzige Wohnsituation beschreibt und erklärt, weshalb man auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist. Des Weiteren gehören eine Mieterselbstauskunft, eine aktuelle SCHUFA-Auskunft (nicht älter als drei Monate), eine Kopie des Personalausweises, die Einkommensnachweise der letzten drei Monate und eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung – ausgestellt vom aktuellen Vermieter – in die Mappe.


Bildrechte: Flickr Wand wird gestrichen Marco Verch CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten


 

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