Der Kiepenkerl: Die Albert-Ludwigs-Universität

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Geschichtliches
Die Freiburger Universität wurde am 21. September 1457 von Erzherzog Albrecht VI. von Österreich gegründet. Nach dem Regenten erhielt sie den Namen „Albertina“. Als 1820 die Fördermittel aus den Bistümern Basel, Konstanz und Augsburg versiegten, bewahrte Großherzog Ludwig von Baden die Alma Mater durch eine jährliche Dotation vor der Schließung. Zur Würdigung dieser weitsichtigen Rettung bekam die Universität den Zweitnamen „Ludoviciana“. Aus beiden Namen leitet sich die heutige Bezeichnung Albert-Ludwigs-Universität ab.

Uni Freiburg_© Mesenholl

Foto: Uni Freiburg/Mesenholl

Studierende und wissenschaftliches Personal
Im Wintersemester 2013/14 hatten sich an den elf Fakultäten über 27.700 Studierende aus über 100 Nationen in 160 Studiengängen eingeschrieben. Einschließlich der 2.466 männliche und weibliche Professoren und Wissenschaftler engagieren sich mehr als 6.600 Mitarbeiter/innen für den Universitätsbetrieb.

Exzellenzinitiative
Die Freiburger Volluniversität bietet alle Möglichkeiten für eine interdisziplinäre Ausbildung und forschungsorientierte Lehre. 2007 erhielt sie den Titel einer Exzellenzuniversität (bis 2012), im Oktober 2009 wurde sie vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Wettbewerb „Exzellente Lehre“ ausgezeichnet.

Erfolgreich studieren
Im bundesweiten Vergleich weist die Universität Freiburg überdurchschnittliche Studienerfolgsquoten und unterdurchschnittliche Drop-out‐Zahlen auf: Für Bachelorabschlüsse ergibt sich im Zweijahresmittel eine Erfolgsquote von 65 Prozent (Bundesdurchschnitt 41 Prozent). Auch bei den traditionellen Studiengängen (Magister, Diplom, Lehramt) liegt Freiburg mit einer Erfolgsquote von 53 Prozent etwa 20 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Einer der Erfolgsfaktoren ist die Universitätsbibliothek als innovativer und nutzerorientierter Lernort. In den oberen Etagen mit mehr als 1.700 differenzierten Benutzerarbeitsplätzen befinden sich auch Lautlosbereiche und Lern-Lounges.

Effektiver Verbund von sieben Universitäten
Durch die Einbindung in den trinationalen Verbund der sieben oberrheinischen Universitäten (darunter Straßburg, Mülhausen und Basel) gehören internationale Kooperationen für die Universität Freiburg zum Standard. Damit unterstreicht die Albert-Ludwigs-Universität ihr Leitprinzip der inneren Internationalisierung. Die Absolventen gehören in Deutschland, Frankreich und der Schweiz seit Jahren zur Elite des akademischen Nachwuchses in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung.

 

 

 

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