Spitzengastronomie: Selbst erleben und genießen

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Westfalen – Über die Spitzengastronomie wird so einiges gemunkelt. Wie man hört, scheinen Hausverbote eine gängige Spezialität von Spitzenköchen in Deutschland zu sein. Nicht nur über Thomas Bühner, Nelson Müller und Alfons Schuhbeck wird erzählt, dass sie ihren Gästen zum Abschied gern ein kleines Kärtchen zur Rechnung legen, auf dem steht: „Bitte beehren Sie uns nicht wieder!“. Aber warum?  Böse Zungen behaupten von vielen Kollegen „Gäste, die vom Teller des anderen probiert haben, bekamen mit der Rechnung die „Rote Karte“, also Hausverbot.“  Das ist natürlich Quatsch – es handelt sich stets um üble Nachrede in Kettenbriefmanier.

Teller tauschen und gegenseitig die Köstlichkeiten probieren: In der Spitzengastronomie einen Zeichen für den kulinarischen Genuß - Fotos: Fotostudio Johanna Schindler

Teller tauschen und gegenseitig die Köstlichkeiten probieren: In der Spitzengastronomie einen Zeichen für den kulinarischen Genuß – Fotos: Fotostudio Johanna Schindler

Vom Teller der Begleitung zu essen, gilt in Restaurants als Kompliment an die Küche. Und ganz ehrlich: Wie viele Gäste, denen eine „Rote Karte“ serviert würde, würden diesen Affront stillschweigend hinnehmen? In Münsters einzigem Sternerestaurant, dem Gourmet 1895 im Hotel Kaiserhof, freuen sich die Gastgeber Anja und Kay Fenneberg gemeinsam mit Chefkoch André Skupin, wenn Gäste vom Teller des anderen probieren und kulinarische Genüsse teilen.

Gastgeber Anja und Kay Fenneberg gemeinsam mit Chefkoch André Skupin freuen sich über Gäste, die gerne köstlich speisen

Gastgeber Anja und Kay Fenneberg gemeinsam mit Chefkoch André Skupin freuen sich über Gäste, die gerne köstlich speisen

Daher nimmt das Haus zusammen mit 100 Spitzenrestaurants aus den Top drei Prozent der deutschen Gastronomie am „1. Tag der Spitzengastronomie“ am 02. April 2015 teil. Hemmungen sollen abgebaut, zum Tellertausch angeregt und Gerüchten von kleinen Portionen wie „Püree von drei Erbsen“ entgegengewirkt werden. Den Vorurteilen gemeinsam entgegenzutreten und sie niederzureißen, haben sich die besten Köche und Gastgeber im Land vorgenommen. „Nicht reden, selbst erleben!“ ist die Devise für den „Tag der Spitzengastronomie“, der ins Leben gerufen wurde von STERNKLASSE, dem Portal der Spitzenrestaurants.

Zu einem guten Essen gehört ein erlesenere Wein: Empfehlungen gibt der Sommelier

Zu einem guten Essen gehört ein erlesenere Wein: Empfehlungen gibt der Sommelier

Im Gourmet 1895 – wo Sternekoch André Skupin und seine Brigade sowie das kompetente Serviceteam auf Regionalität und zugleich höchste Qualität setzen – sind glückliche Gäste das größte Lob. Erfahrene Liebhaber der Sterneküche sind im Restaurant ebenso willkommen wie Gäste, die zum ersten Mal die gehobene Küche für sich entdecken.

Am Abend des 2. April 2015 (Gründonnerstag) wird das Tauschmenü zu einem Schnupperpreis von 64 Euro pro Person angeboten. Auf Wunsch die passende Weinbegleitung zu 33 Euro pro Person.

Münster ist aufgefordert die Spitzengastronomie zu erleben! 4.600 der besten Restaurants in Deutschland werden als Spitzengastronomie bezeichnet. Das sind drei Prozent von 190.000 Restaurants, die von sieben Restaurantführern jährlich herausgefiltert und empfohlen werden. Restaurants, die mit frischer kreativer Küche und einem Service überzeugen, wo Mitarbeiter nicht bedienen, sondern Gäste so umsorgen, so dass der Restaurantbesuch zum Kurzurlaub wird.

Individuelle Reservierungen für das Gourmet 1895 und erweitert in den Räumen des Gabriel‘s werden ab sofort unter 0251 – 4178 700 oder gourmet1895@kaiserhof-muenster.de angenommen.

Kaiserhof Münster / Bahnhofstraße 14 / 48143 Münster
telefon 0251 – 41780

www.kaiserhof-muenster.de

Comments

  1. Es ist immer wieder eine Freude, Ihren Newsletter wie auch das Westfalium zu lesen. Kompliment!
    Zum Thema „Rote Karte“ in der Gastronomie: Auch über Johann Lafer ging dieses Gerücht. Er bot darauf demjenigen, der ihm eine Rechnung mit diesem Hinweis, nicht wieder sein Lokal aufzusuchen, einen Betrag von 2.500 Euro an. Bis heute konnte sich niemand diese Summe bei ihm abholen.
    Beste Grüße aus Bochum, Jürgen Weritz

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