Ben Bönniger präsentiert Jazz-Highlights

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Westfalen – Unter dem Namen JAZZ LUCK präsentiert Ben Bönniger 2015 bereits im fünften Jahr ausgewählte Gastmusiker im Museum für Lackkunst.

Ben Bönninger am Schlagzeug tritt zusammen mit

Ben Bönninger am Schlagzeug tritt zusammen mit Bene Aperdannier auf – Fotos: Museum für Lackkunst Münster

Nach den großen Erfolgen, auf die Bönniger mit seinen Reihen Jazz Tresor und Spiritual Conversations in Münster zurückblicken kann, und den ausverkauften JazzLuck-Konzerten der letzten Jahre, verheißen auch die weiteren Termine mit Stars der Jazzszene in der außergewöhnlichen Atmosphäre des Museums ein ganz besonderes Erlebnis zu werden.

Bene Aperdannier am Klavier

Bene Aperdannier am Klavier

Das erste Konzert findet am 5. februar um 20.00 Uhr im Lackmuseum Münster statt. Es tritt der bekannte Pianist Bene Aperdannier auf und zwar mit der folgenden Besetzung: Jan von Klewitz, saxophone, Kai Brückner, guitar, Markus Conrads, bass und Ben Bönniger, drums.

Bene Aperdannier wurde 1966 in Hamm geboren. 1989 erhielt er den 1. Preis bei „Jugend Jazzt“ NRW und studierte anschließend von 1989 bis 1995 Jazz mit dem Hauptfach Klavier an der Hochschule der Künste in Berlin.

Zu den Künstlern, mit denen Aperdannier bereits zusammengearbeitet hat, gehören: Joy Denalane, Max Herre, Freundeskreis, Die Fantastischen Vier, Jazzkantine, Udo Lindenberg, Nina Hagen, Lily Dahab, Jocelyn B.Smith, Xavier Naidoo, Söhne Mannheims, Katie Melua, James Blunt, Ellie Goulding, James Morrison, Ella Henderson, Schmidt, Guano Apes, Gleis 8, Heiko Laux, Sun Electric, Till Brönner, Jazzanova, Ivy Quainoo, Jacky Terrasson, Sandhy SonDoro, Pat Appelton (DE PHAZZ), Laura Lopez-Castro, Lisa Bassenge, Lizzy Loeb, Micatone, Keith Tynes, Della Miles, Gayle Tufts, Jessica Gall, Wingenfelder, Yvonne Catterfeld, Maren Kroymann, Jeff Cascaro und viele andere.

Jan von Klewitz – saxophone, Jahrgang 1964, ist Mitglied des Jugendjazzorchesters Rheinland-Pfalz und studierte an der Hochschule für Musik in Köln sowie am Banff Center of the Arts in Kanada. Während seiner Studienzeit arbeitete er unter anderem mit Gene “Mighty Flea” Connors, Ulla Osters “Beyond Janis”, HEINZ und Georg Ruby zusammen und produzierte mehrere Platten für Jazzhaus Musik in Köln.

1991 zog von Klewitz nach Berlin, wo er live und im Studio unter anderem mit Wolfgang Köhler, Bill Elgart, Albert Mangelsdorff, Alexander von Schlippenbach, Evan Parker, Aki Takase, Ernst-Ludwig Petrowski, dem Doppelquartett “Double Dose” mit Conny und Matthias Bauer, Gossip, Wolfgang Dauner, Markus Burger, Martin Gjakonovski, Uwe Ecker, Stefan Lottermann und Iven Hausmann sowie Pepe Berns, John Schröder, Heinz Sauer, Bob Degen, Michel Godard, Steve Arguelles und dem Norbert Scholly Quartett zusammenarbeitete.

Von Klewitz wurde mehrfach beim Studiowettbewerb des Berliner Senats ausgezeichnet. Zu seiner Vita zählen ferner zahlreiche Auftritte bei Festivals im In- und Ausland, darunter in Bukarest, auf Malta sowie einer Vielzahl weiterer europäischer Städte.

Seine Diskographie umfasst unter anderem: CD Bonehenge Suite mit Stefan Lottermann, Iven Hausmann, Pepe Berns, John Schröder (Jazzhaus Musik), Spiritual Standards” 1 und 2 im Duo mit Markus Burger (Alex Merck Musik), Nils Wülker Group (Sony Music), Thärichens Tentett CD Lady Moon (Minor Music), Lone World Trio CD Brückner-Beat (Hazelwood) und Takabanda (Jazz ForEver), Brückner “Bukowski” (Deutsche Grammophon), Thärichens Tentett “The Thin Edge” (Minor Music), Nils Wülker “Space Night” (Sony Music).

Kai Brückner – guitar wurde 1969 geboren. Von 1990 bis 1994 studierte er an der Hochschule der Künste in Berlin. Während eines New York-Aufenthaltes von 1994 bis 1995 nahm er unter anderem Unterricht bei John Abercrombie, Mike Stern und Wayne Krantz. Ein Stipendium des Berliner Senats ermöglichte ihm 1999 den Besuch des International Jazzworkshop in Banff, Kanada, wo zu seinen Lehrern unter anderem Kenny Werner, Dave Holland und Dave Douglas zählten. Zu den Bandprojekten Brückners gehören das Kai Brückner-Trio, gemeinsam mit Aaron Alexander und J. Anthony Granelli; Jerry Granelli’s UFB; das Jacobien Vlasman Quartett; das Thärichens Tentett; das Lone World-Trio, Pepe Berns Network; Zoriya; dasTilman Dehnhard-Quintett sowie Tanmoy Bose’s “TaalTantra”. Brückner hat darüber hinaus verschiedene Filmmusiken komponiert. Auf seinen Tourneen durch die USA und Kanada war Jerry Granelli sein Begleiter, in Indien der Tabla-Spieler Tanmoy Bose. Auf seinen Tourneen durch Deutschland und Europa trat Brückner mit unterschiedlichen Bands auf.

Markus Conrads, Bass hat es geschafft, sich begleitend zu seiner musikalischen Karriere noch zum Diplominformatiker ausbilden zu lassen, musste jedoch einsehen, dass kein noch so gut geschriebenes Programm einen „fetten“ Bass ersetzen kann. Also studierte er von 2002 bis 2007Jazz-Kontrabass an der Folkwang Hochschule in Essen bei John Glodsby, besuchte Workshops mit Charlie Haden, Drew Gress, Mark Helias, Dieter Manderscheid und vielen anderen und ist seither in zahlreichen musikalischen Projekten aktiv. Zu den bekanntesten zählen die Gruppe „Wildes Holz“ um den Jazz-Blockflötisten Tobias Reisige und das „Borderhopping“-Projekt mit Eckard Koltermann (bcl, bs), Paul van Kemenade (as) und Wolter Wierbos (tb). Conrads wirkte bereits an zahlreichen CD-Produktionen mit, seine Auftritte führten ihn auf die unterschiedlichsten Bühnen im In- und Ausland, unter anderem die Essener Philharmonie, das MoersFestival, das Fringe Festival in Edinburgh, die Fernsehsendung TV- Total und die Bühnen diverser WDR-Produktionen.

Kartenvorverkauf: Karten für die Konzerte sind zum Preis von 15 Euro zu den Öffnungszeiten, mittwochs bis sonntags sowie an gesetzlichen Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr und dienstags von 12.00 bis 20.00 Uhr, an der Kasse des Museums für Lackkunst erhältlich.

Das Museum für Lackkunst, das im Jahr 2013 sein 20jähriges Bestehen feierte, ist eine Einrichtung der BASF in Münster. Das Museum beherbergt eine weltweit einzigartige Sammlung von Lackkunst aus Ost- und Südostasien, Europa und der islamischen Welt mit Objekten aus über zwei Jahrtausenden. Sonderausstellungen vertiefen Einzelaspekte der traditionellen wie der zeitgenössischen Lackkunst.

 Museum für Lackkunst / Windthorststraße 26 / 48143 Münster

Telefon 0251 – 41851 -22

www.museum-fuer-lackkunst.de

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