Bärige Weihnachtsgeschichten

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Westfalen –  „Es weihnachtet sehr im Lande Teddybär“: Bärige Weihnachtsgeschichten gibt es in diesem Winter im Spielzeugmuseum Max und Moritz in Rhede, Auf der Kirchwiese 1, zu sehen und zu hören. Museumsleiterin Eva Gutersohn stellt bis Mitte Januar 2015 rund 100 Bären aus ihrem großen privaten Fundus aus. Und jeder ist niedlicher als der andere.

Teddybären im Rheder Spielzeugmuseum „Max und Moritz“: Eva Gutersohn erzählt die Geschichte vom Bärenkönig „Tebaldus“, der im Bärenland Weihnachten wie bei den Menschen feiern möchte… Fotos: max-u-moritz.de / Horst Andresen

Teddybären im Rheder Spielzeugmuseum „Max und Moritz“: Eva Gutersohn erzählt die Geschichte vom Bärenkönig „Tebaldus“, der im Bärenland Weihnachten wie bei den Menschen feiern möchte… Fotos: max-u-moritz.de / Horst Andresen

Dazu erzählt die Museumsfrau die schöne Weihnachtsgeschichte vom Bärenkönig „Tebaldus“. Er nimmt die Hauptrolle in der von Eva Gutersohn inszenierten Bärengeschichte ein. „Tebaldus“ möchte in diesem Jahr im Bärenland Weihnachten wie bei den richtigen Menschen feiern. Der König der Bären beauftragt seine Bärenminister, die notwendigen Vorbereitungen für die große Weihnachtsfeier zu treffen.

Bären über Bären, wohin das Auge schaut.

Bären über Bären, wohin das Auge schaut.

Und alle Untertanen helfen fleißig beim Basteln, Backen und Musizieren. Ob die große Bärenschar es schafft, ein Bad zu nehmen, damit sie für ein gelungenes Fest unterm Weihnachtsbaum feiern können…?

Bären über Bären, wohin das Auge schaut. Die knuddeligen Stofftierchen kommen nicht nur bei den Kindern richtig gut an. Mit „Tebaldus“ verbindet die Museumleiterin eine ganz besondere Geschichte. Es ist ihr ältester und ein Geschenk ihrer Mutter: Das war 1947, als es in der Nachkriegszeit wenig zu essen gab. Ihre Mutter wollte dennoch der Eva ein ganz besonderes Geschenk machen und tauschte den Bären gegen Kartoffeln aus dem kleinen Garten. Solch eine Bärengeschichte vergisst man nicht…

Bei Jung und Alt kommen die knuffigen Teddybären gut an.

Bei Jung und Alt kommen die knuffigen Teddybären gut an.

Ausgestellt werden kleine und große Bären, hell- und dunkelbraune, ein Chor mit Bären und eine Weihnachtsküche, ein riesiger Bär unter der Dusche, fleißige Bären in der Weihnachtswerkstatt mit (ur-)altem Kinderspielzeug und Hobel, Säge, Zangen und Bohrern. Eine Bärenschar wartet mit dem Weihnachtsmann unterm Christbaum aufs Christkindchen. Und mittendrin ist die „Ministerriege“, die ihre Untertanen im Griff hat. Es gibt Bären aus Seidenplüsch, Wolle und Dralon, welche mit langem Flor des früheren Bärenherstellers Dietz aus den 1920er Jahren, einen Bären mit vier Beinen aus dem Jahr 1915, der bald 100 Jahre alt wird. Und natürlich Bären von Steiff, der weltberühmten deutschen Bärenfirma.

Ganz niedliche Szenen hat die Bärenmutter zusammengestellt und inszeniert.

Ganz niedliche Szenen hat die Bärenmutter zusammengestellt und inszeniert.

In drei Glasvitrinen hat die Bärenexpertin viel Weihnachtliches ausgestellt, vor allem aus dem Erzgebirge die weltbekannten Holzschnitzereien aus Seiffen, alte Nussknacker, Engelchen oder Lichtpyramiden.

Und dazu gibt es – für fünf Euro – von Eva Gutersohns Tochter Vera Freedman ein bäriges Weihnachtsbüchlein, in dem in 54 Abbildungen die Bärengeschichte zu Hause in Ruhe nachgelesen werden kann – denn „es weihnachtet sehr im Lande Teddybär“.

Öffnungszeiten im Spielzeugmuseum Max und Moritz, Rhede: dienstags, mittwochs, donnerstags und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr.

Sonderzeiten und Führungen können bei Museumsleiterin Eva Gutersohn telefonisch unter 0 28 72 / 981 012 erfragt werden.

Spielzeugmuseum Max und Moritz / Auf der Kirchwiese 1 / Rhede
www.max-u-moritz.de

 

 

 

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