Gelsenkirchen lässt die Puppen tanzen

Westfalen - In Gelsenkirchen tanzen die Puppen: In diesem Jahr geben sich deutsche und internationale Figurentheater vom 25. Januar bis zum 1. Februar ein Stelldichein in Gelsenkirchen. Seit 1976 wird Figurentheater regelmäßig in Gelsenkirchen präsentiert - bis 2008 als "Tage des deutschen Puppenspiels", seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 als "FigurenTheaterWoche Gelsenkirchen" - 2014 dank der Unterstützung der Bürgerstiftung Gelsenkirchen … [Read more...]

Der Blick des Fotografen auf die Welt

Westfalen - Zeitgleich zur  Ausstellung  "Ein Leben" des Künstlers Knut Wolfgang Maron im Kunstmuseum Mülheim/Ruhr zeigt die Galerie Jutta Kabuth gleich mehrere Werkgruppen aus den letzten 33 Jahren des Fotografen (Bilder über Landschaften, Erotische Miniaturen, Von Profanem und Heiligem, Skizzen über das Theater an der Ruhr, Dakota Bar; barns and rotten cars und Ein Leben). Seine Themen sind existentiell: Entfremdung, Vergänglichkeit, Zerfall, … [Read more...]

Meditative Seifenoper

Westfalen - Das erste Bild bleibt haften. Es läßt einen Staunen und versetzt einen in eine Art Trance: In "Soapera" einer Tanzperformance von Mathilde Monnier und Dominique Figarella während der diesjährigen Ruhrtriennale  breitet sich auf der Bühne ganz langsam ein gewaltiger Schaumberg aus. Er wächst von einer mysteriösen Quelle genährt, und er scheint innerlich von Leben erfüllt wie ein monströser Organismus von einem anderen Stern. Er bewegt … [Read more...]

Kinder an die Macht

Westfalen - Beim letztjährigen Tanzfestival in Avignon hat das Stück mehrheitlich Begeisterung ausgelöst. "Enfants" von Boris Charmatz wurde schon als  d a s  Tanzstück des 21. Jahrhunderts gefeiert. Grund genug, es auch bei der diesjährigen Ruhrtriennale 2012 in der Jahrhunderthalle in Bochum zu zeigen. Doch ganz so wie in Frankreich war die Reaktion des hiesigen Publikums nicht. Es gab neben anhaltendem Applaus durchaus aufgebrachte Buhrufe … [Read more...]

Verstörende Nähe

Westfalen - Der Blick in die Räume hat durchaus etwas Voyeuristisches, die Nähe, die sich einstellt, wirkt befreiend und verstörend zugleich, zumal wenn man sich als Betrachter einmal ganz alleine in dem Raum befindet. Und wie in "Psycho", dem Thrillerklassiker von Alfred Hitchcock, ist der Blick durch das Schlüsselloch und die intime Nähe mitunter mit einem Erschrecken, einem inneren Aufbegehren oder mit einem Schock verbunden. Die … [Read more...]