Selfcare im Alltag: So wird sie zum festen Ritual und sorgt dafür, sich hin und wieder eine kleine Pause zu gönnen.
Selfcare ist nicht mehr nur ein kurzer Moment am Abend, sondern wird immer mehr zu einem festen Bestandteil im stressigen Alltag. Immer mehr Menschen geben häufiger und mehr Geld für Körperpflege und Beauty-Behandlungen in Deutschland aus. Dabei geht es nicht darum, einem bestimmten Schönheitsideal hinterherzueifern, sondern vor allem darum, sich hin und wieder eine kleine Pause im Alltag zu gönnen. Ob Friseur, Maniküre oder Gesichtsbehandlung – regelmäßige Beauty-Termine tragen dazu bei, dass man sich stets auf etwas freuen kann und sorgen für eine gesunde Work-Life-Balance.
Warum Regelmäßigkeit für Selfcare wichtig ist
Rituale funktionieren, weil sie schon fast automatisch in den Alltag integriert werden und ein Teil davon werden. Man muss nicht mehr spontan überlegen, wann man als nächstes zum Friseur gehen könnte, sondern plant Termine in regelmäßigen Abständen ein. Die Psychologie bezeichnet dieses Prinzip als Habit Stacking. James Clear hat das Konzept in seinem Buch Atomic Habits populär gemacht. Kleine, sich wiederholende Handlungen fügen sich zu stabilen Gewohnheiten zusammen, die sich langfristig mit weniger Willenskraft durchhalten lassen.

Dewr Erfolg läßt sich sehen: Eine Kosmetikbehandlung ist auch eine schöne Aus-Zeit vom stressigen Alltag – Foto Pixabay
Konkreter für unsere Beauty-Routinen heißt das: Wer seinen Termin alle sechs Wochen automatisch bucht, muss nicht mehr daran denken. Digitale Buchungsplattformen wie Planity machen den Vorgang noch einfacher, indem sie freie Zeitfenster in Salons 24/7 sichtbar machen und an die Termine erinnern. Die Hürde, einen Termin zu buchen, wird so deutlich kleiner – und die Wahrscheinlichkeit, dass aus der Absicht auch ein echter Salonbesuch wird, steigt.
Welche Beauty-Termine sich für feste Routinen eignen
Nicht jede Behandlung eignet sich gleich gut für einen festgelegten Selfcare-Rhythmus. Bewährt haben sich folgende Dienstleistungen in regelmäßigen Abständen:
- Haarschnitt alle vier bis acht Wochen, je nach Schnittform und Wachstum
- Farbauffrischung bzw. Ansatzbehandlung alle vier bis sechs Wochen
- Maniküre und Pediküre alle zwei bis vier Wochen
- Gesichtsbehandlung oder professionelle Reinigung alle vier bis acht Wochen
- Wimpern- oder Brauenstyling alle drei bis sechs Wochen
Diese Abstände lassen sich an Haarstruktur, Hauttyp und Alltag anpassen. Kosmetikerinnen und Friseure empfehlen oft, den nächsten Termin gleich nach der Behandlung zu vereinbaren, um Wartezeiten zu vermeiden. Wer flexibel bleiben möchte, kann buchen, aber auch schrittweise planen oder die Termine auch eigenständig verschieben – etwa über Apps oder Portale.
So können Routinen für Selfcare geplant werden
Ein Ritual entsteht dort, wo ein Termin einen festen Platz im Kalender bekommt. Am besten klappt das, wenn man ihn an bestehende Gewohnheiten knüpft: der Friseurtermin immer Ende des Monats, die Maniküre vor dem wöchentlichen Team-Meeting oder die Gesichtsbehandlung zum Start eines neuen Quartals.
Wichtig ist dabei ein realistisches Timing. Me-Time bringt nichts, wenn sie sich nach Stress anfühlt. Planen Sie deshalb vor und nach dem Termin mindestens 15 bis 30 Minuten Puffer ein, damit schon die Anfahrt zum Salon entspannt bleibt.
Legen Sie das Smartphone während der Behandlung am besten komplett weg – wer die Zeit wirklich für sich nutzt, holt viel mehr Erholung heraus. Schon eine kleine Auszeit von 30 bis 60 Minuten kann den Akku im Alltag spürbar aufladen. Genau das können regelmäßige Beauty-Termine leisten – solange man sie nicht hektisch zwischen zwei Arbeitsterminen quetscht.
Kleine Schritte, die den Unterschied machen
Wer Selfcare zum Beauty-Ritual entwickeln möchte, beginnt mit einer einzigen Behandlung, etwa dem Haarschnitt, und legt gleich die nächsten drei Termine fest. Nach zwei oder drei Terminen im Voraus ist der Rhythmus schon so vertraut, dass sich auch die weiteren Behandlungen fast automatisiert einplanen lassen.
Ein Blick in den eigenen Kalender genügt, um zu sehen, an welchen Wochentagen sich die besten Zeitfenster ergeben. Der frühe Samstagvormittag oder der späte Nachmittag unter der Woche gehören in vielen westfälischen Salons zu den beliebtesten Stunden und sind entsprechend früh ausgebucht. Wer hier flexibel plant und sich digitale Buchungsoptionen zunutze macht, sichert sich verlässlich seinen Termin und damit die Voraussetzung, dass die eigene Beauty-Routine auch funktioniert.















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