Der Chansonabend im Berghotel Hohe Mark in Groß-Reken am 22. August steht unter dem Motto„Wenn ich mir was wünschen dürfte“. Es gibt noch Tickets.
Manche Lieder überdauern Generationen, weil sie Geschichten erzählen, die auch heute noch berühren. Sie handeln von Liebe, Träumen, kleinen Momenten des Glücks und den Herausforderungen des Lebens. Genau diese zeitlosen Botschaften stehen im Mittelpunkt des Chansonabends „Wenn ich mir was wünschen dürfte“.
Der Chansonabend entführt das Publikum in die faszinierende Welt der 1920er und 1930er Jahre – eine Epoche voller künstlerischer Kreativität, gesellschaftlicher Veränderungen und musikalischer Aufbruchsstimmung. Das Chanson entwickelte sich damals zu einer einzigartigen Ausdrucksform: geistreich, humorvoll, manchmal melancholisch und immer nah am Menschen.
Mit Liedern wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Kann denn Liebe Sünde sein?“, „Man müsste Klavier spielen können“ oder dem titelgebenden „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ begegnen dem Publikum musikalische Kostbarkeiten, die bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren haben. Ihre Texte erzählen von Sehnsucht, Leidenschaft, Selbstironie und den großen Fragen des Lebens – Themen, die zeitlos geblieben sind.
Das Besondere dieses Abends liegt in der Verbindung von Tradition und Gegenwart. Die Chansons werden nicht lediglich als historische Erinnerungen präsentiert, sondern durch junge Künstlerinnen und Künstler neu entdeckt und mit persönlicher Ausdruckskraft zum Leben erweckt.
Die Sopranistin Natalija Radosavljevic und der Tenor Sandro Hähnel verleihen den Liedern mit ihren Stimmen und ihrer individuellen Interpretation eine neue Perspektive. Sie zeigen, dass diese Musik nicht nur ein Blick zurück ist, sondern auch heutige Generationen unmittelbar erreichen kann. Humor, Emotion und die menschlichen Geschichten hinter den Liedern bleiben aktuell.
Musikalisch gestaltet und geleitet wird der Abend von Heechul Yang, Pianist und Dirigent, der mit seinem künstlerischen Gespür die Verbindung zwischen den historischen Klangwelten und einer modernen Interpretation schafft.
Mit „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ verbindet pro-culture musikalische Erinnerungskultur mit gezielter Künstlerförderung. Junge Musikerinnen und Musiker brauchen Bühnen, Begegnungen mit Publikum und die Möglichkeit, ihre künstlerische Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Dieses Konzert bietet ihnen genau diesen Raum und macht gleichzeitig erlebbar, wie lebendig und wertvoll diese besondere Musiktradition ist.
Ein Abend voller Charme, feinem Humor und großer Gefühle – eine Einladung zum Zuhören, Schmunzeln, Träumen und Wiederentdecken.
„Wenn ich mir was wünschen dürfte“ – Chansonabend mit Musik der 1920er und 1930er Jahre am Samstag, 22. August 2026
Beginn: 18:00 Uhr
Einlass: ab 17:30 Uhr















Speak Your Mind