Atruvia ist gut aufgestellt: Die Hauptversammlung 2026 entlastet Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens. Atruvia setzt die digitale Transformation konsequent fort.

Vorstand und der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Daniel Keller wurden mit sehr guten Ergebnissen entlastet und können die anstehenden Aufgaben mit spürbarem Rückenwind angehen (v.l.n.r.): Dr. Markus Wiegelmann, Daniela Bücker, Daniel Keller, Ulrich Coenen, Julia Japec, Zeljko Kaurin – Foto Atruvia
Wie kann die genossenschaftliche FinanzGruppe ihre digitale Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken? Das war eine der zentralen strategischen Fragen auf der diesjährigen Hauptversammlung der Atruvia AG. Als Digitalisierungspartner der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland setzt Atruvia auf die konsequente Nutzung von Daten, den gezielten Ausbau KI-gestützter Lösungen und die Vorbereitung auf die nächste technologische Entwicklungsstufe, die agentische KI. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, den Wandel im Banking aktiv mitzugestalten und die Institute mit relevanten, kundenorientierten Lösungen zukunftsfähig aufzustellen.
Atruvia entwickelt sich zum ganzheitlichen Transformationsbegleiter
Gleichzeitig schärft Atruvia in der Zusammenarbeit mit den Volks- und Raiffeisenbanken die eigene Rolle weiter: „Wir treten dafür an, die Wettbewerbsfähigkeit der genossenschaftlichen Banken im Markt weiter auszubauen – mit dem neuen Betriebsmodell als strategisch-operativem Rahmen, mit KI-gestützten Lösungen, die echten Mehrwert schaffen und mit einer umfassenden Begleitung, die weit über die Bereitstellung technischer Lösungen hinausgeht“, so Vorstandssprecher Ulrich Coenen. Besonders wichtig sei dabei der Blick auf jüngere und digitalaffine Kundinnen und Kunden, deren Erwartungen an das Banking sich spürbar veränderten.
Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Die digitale Transformation ist dabei längst keine Frage der Zukunft mehr, sondern eine konkrete Aufgabe im Hier und Jetzt. Deshalb fokussiert sich Atruvia auf die Wachstumsfelder, die für die genossenschaftlichen Banken besonders wichtig sind. Dazu zählen unter anderem das Privatkundengeschäft, das Firmenkundengeschäft und KI als Querschnittsthema. Auf dieser Grundlage entwickelt der Digitalisierungspartner Lösungen, die den unterschiedlichen Anforderungen kleiner, mittlerer und großer Banken gerecht werden. Das technologische Fundament dafür bildet die moderne, cloudfähige IT-Infrastruktur. „Unser hybrider Cloud-Ansatz verbindet beides: Innovation und Wettbewerbsfähigkeit auf der einen Seite mit Sicherheit und Souveränität auf der anderen Seite. In beides investieren wir nachhaltig“, gab Coenen den Aktionärinnen und Aktionären mit auf den Weg.
Atruvia investiert in moderne Technologien und in Menschen
Auch Dr. Markus Wiegelmann setzte in seiner ersten Hauptversammlungsrede als Finanzvorstand und Arbeitsdirektor ein klares Signal: „Wir als Atruvia verstehen uns als Innovator, als entscheidenden Motor der Veränderung. Dafür investieren wir. Und zwar in moderne Technologien und in Menschen.“ Voraussetzung dafür sei eine starke finanzielle Basis. „Und die haben wir. Und die gilt es nachhaltig zu sichern und auszubauen“, betonte Wiegelmann.
Erneut starkes Betriebsergebnis: Der Weg stimmt
Dass Atruvia stabil dasteht, zeigt sich in den Geschäftszahlen. So konnte das Betriebsergebnis weiter verbessert werden. Mit 89,0 Millionen Euro liegt das Ergebnis rund ein Drittel über dem des Geschäftsjahres 2024. Damit konnte eine Betriebsergebnismarge von 4,7 Prozent erreicht werden. Maßgeblich für das positive Ergebnis im Jahr 2025 war der Anstieg der Umsatzerlöse. Diese sind gegenüber dem Vorjahr um 11,5 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro gestiegen. Dieser Anstieg ist unter anderem darin begründet, dass sich in den letzten Jahren neue Kunden für das Portfolio von Atruvia entschieden haben.
Stabilität und Kontinuität
Darüber hinaus stand die Hauptversammlung auch für ein Stück Stabilität und Kontinuität – nach den personellen Veränderungen der vergangenen Jahre eine durchweg positive Botschaft. Vorstand und der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Daniel Keller wurden mit sehr guten Ergebnissen entlastet und können die anstehenden Aufgaben mit spürbarem Rückenwind angehen: „Unsere Reise in die Zukunft beginnt nicht erst morgen. Sie hat längst begonnen“, so Dr. Markus Wiegelmann abschließend.
Geschäftsbericht ab sofort online
Der Atruvia-Geschäftsbericht 2025 steht ab sofort in der Online-Version zur Verfügung: Unter diesem Link stehen Zahlen, Daten und Fakten zum abgelaufenen Geschäftsjahr sowie kompakte Informationen zur strategischen Ausrichtung von Atruvia bereit.
Kennzahlen zu Atruvia
- Umsatz Atruvia-Konzern: 2,5 Mrd. EUR
- Umsatz Atruvia AG: 1,9 Mrd. EUR
- Mitarbeitende Konzern: 10.520
- Kunden: 720
- Anzahl Konten: 97 Mio.
- Buchungen/Transaktionen: 10 Mrd.
Atruvia AG
Atruvia AG ist der Technologie- und Digitalisierungspartner in der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Das Unternehmen vereint jahrzehntelanges Expertenwissen in Banking und Informationstechnologie. Die speziell auf Banken zugeschnittenen IT-Lösungen und Leistungen reichen vom Rechenzentrumsbetrieb über das Atruvia Bankverfahren bis hin zur App-Entwicklung. Dabei nutzt das Unternehmen zukunftsweisende Technologien wie Künstliche Intelligenz und schreibt Prozessoptimierung und Regulatorik groß.
Das Unternehmen mit Verwaltungssitz in Karlsruhe und Münster sowie Niederlassungen in München, Frankfurt und Berlin beschäftigt in der Unternehmensgruppe gegenwärtig mehr als 10.500 Mitarbeitenden, die gemeinsam einen jährlichen Konzernumsatz von rund 2,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Zum Kundenkreis von Atruvia zählen rund 650 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland, die Unternehmen der genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie zahlreiche Privatbanken und Unternehmen anderer Branchen, darunter auch der ADAC. Atruvia betreut rund 155.000 Bankarbeitsplätze und verwaltet knapp 97 Millionen Kundenkonten. Mit bundesweit gut 25.600 Selbstbedienungsgeräten stellt das Unternehmen flächendeckend eine reibungslose Bargeldversorgung sicher.














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