Nils Kugelmann Trio tritt in der Reihe BurgJazz auf

Nils Kugelmann Trio tritt in der Reihe BurgJazz auf. Er hat eine kometenhafte Karriere hingelegt. Nils Kugelmann ist in Rekordzeit zu einem Shooting Star des deutschen Jazz aufgestiegen.

Nils Kugelmann Trio tritt in der Reihe BurgJazz auf

Das Nils Kugelmann Trio – Foto Uli Neumann-Cosel

Der aus München stammende und in Berlin lebende Bassist wurde bereits mit zahlreichen begehrten Preisen ausgezeichnet, begeistert er doch Fachkritik und Publikum gleichermaßen mit Virtuosität, stets spürbarem Enthusiasmus und einer unbändigen Neugier. Damit bringt er den Jazz insgesamt voran – zu erleben am 6. Dezember 2025 (Samstag), von 20 Uhr bis 22:30 Uhr auf Burg Vischering in Lüdinghausen.

Gemeinsam mit seinen langjährigen Weggefährten Luca Zambito am Klavier und Sebastian Wolfgruber am Schlagzeug erschafft Kugelmann energetische Klangwelten, die vom ersten Ton an begeistern und berühren.

Nach dem gefeierten Debütalbum „Stormy Beauty“ (ACT), das für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde und die europäischen Jazz-Charts eroberte, geht das Trio nun mit seinem neuen Album „Life Score“ (ACT) national und international auf Tour: Allein in diesem Jahr werden die drei Ausnahmemusiker 36 Konzerte spielen, dabei standen Orte wie London, Berlin, Hamburg, Basel und Bremen auf dem Plan – und nun zum krönenden Jahresabschluss Lüdinghausen.

„Mit dem Konzert am Nikolaustag wird die Tradition aus dem vergangenen Jahr fortgesetzt, als Nils Kugelmann bereits als Bassist mit dem Shuteen Erdenebaatar Quartett ein gefeiertes Konzert gegeben hat. Umso mehr freut es mich, dass er nun mit seinem eigenen Trio daran anknüpft“, betont Stephanie Pausch als Künstlerische Leiterin der BurgJazz-Reihe.

Der Eintritt für das Konzert des Nils Kugelmann Trio auf der Burg Vischering kostet 22,- Euro oder 20,- Euro (ermäßigt); die Tickets sind auf www.eventim-light.com bestellbar.

Der Veranstaltungssaal verfügt über eine induktive Höranlage.

Die Burg Vischering ist eine münsterländische Wasserburg am nördlichen Rand der nordrhein-westfälischen Stadt Lüdinghausen. Trotz eines fast vollständigen Neubaus im 16. Jahrhundert hat die Burg ihren wehrhaften Charakter weitgehend erhalten. Unter den zahlreichen Burgen und Schlössern des Münsterlandes ist sie eine der ältesten und besterhaltenen Anlagen.

Als Trutzburg durch den Bischof von Münster in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet, entwickelte sich die Burg zum Stammsitz der Familie Droste zu Vischering, deren Eigentum die Anlage heute noch ist.

Der Name Vischering wurde für die Burg aber erst ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts gebräuchlich. Bei einem Brand im Jahr 1521 wurde die Anlage weitgehend zerstört. Sie wurde bis 1580 wiederaufgebaut und gleichzeitig im Stil der Renaissance erweitert.

Nachdem die Eigentümer ihren Wohnsitz 1690 nach Schloss Darfeld verlegt hatten, war Vischering lange Zeit ungenutzt und wurde nur von einem Rentmeister verwaltet. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg und anschließenden Wiederherstellungen pachtete der damalige Kreis Lüdinghausen die Burg, um sie als Kultur- und Bürgerzentrum zu nutzen. Dazu wurden von Beginn der 1970er bis in die Mitte der 1980er Jahre umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen an den Gebäuden durchgeführt.

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