Kunstpreis Ennepe-Ruhr – Bewerbungsfrist läuft

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Bewerbungen für den „Kunstpreis Ennepe-Ruhr“ sind noch bis zum 31. Oktober möglich. „Zeichnungen, Fotografien und Gemälde, Skulpturen, Installationen und Videoprojektionen – Vieles ist möglich, wenn es um die Bewerbung für den diesjährigen ‚Kunstpreis Ennepe-Ruhr‘ geht“, so die Mitteilung der Verantwortlichen: „Die Werke sollen einen Bezug zum Thema ‚Zwischen Nähe und Distanz‘ haben.“

Harald Kahl mit dem von der Jury 2019 ausgezeichneten Werk - Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Preisträger Harald Kahl mit dem von der Jury 2019 ausgezeichneten Werk – Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Claudia Breitenborn, zuständige Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, erläutert zu den Rahmenbedingungen: „Teilnehmen können qualifizierte Künstlerinnen und Künstler, die mindestens 21 Jahre alt sind. Die Qualifizierung kann durch eine akademische Ausbildung und/oder Ausstellungen beziehungsweise Engagements im professionellen Rahmen nachgewiesen werden. Die Arbeiten sollen nicht älter als drei Jahre sein. Auch Gruppenbeiträge sind zugelassen.“

Regularien zur Bewerbung

Darüber hinaus teilt der Ennepe-Ruhr-Kreis weitere Regularien mit. „Weitere Vorgabe – wie bei allen seit 2011 bisher erfolgten sechs Ausschreibungen: Wer dabei sein möchte, muss im Kreis wohnen, hier geboren sein oder eine längere Zeit an Ennepe und Ruhr zu Hause gewesen sein.“

Eingereicht werden können Fotos, Skizzen oder Entwürfe von bis zu drei Arbeiten, so die Erläuterungen aus dem Kreishaus. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören auch ein Anschreiben mit Angaben zur persönlichen Bindung an den Ennepe-Ruhr-Kreis, Erläuterungen zum Themenbezug und eine Biographie inklusive Publikations- und Ausstellungsliste der letzten drei bis vier Jahre. Die Kunstwerke müssen mit dem Namen des Künstlers sowie Titel, Jahr, Technik und den Maßen der Arbeiten versehen sein.

Aus allen Einsendungen wählt eine Jury unter Leitung von Christoph Kohl, Institutsleiter des Märkischen Museums Witten, Werke von bis zu 20 Künstlerinnen und Künstlern aus. Diese werden im Frühjahr 2022 – 7. März bis 10. April – im Stadtmuseum Hattingen ausgestellt und in einem Katalog öffentlichkeitswirksam präsentiert.

Zudem vergibt die Jury drei gleichberechtigte Preise. Breitenborn: „Diese sind mit jeweils 1.500 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten die Preisträger das Angebot der finanziellen Unterstützung einer gemeinsamen Ausstellung im Laufe des Jahres 2022.“
Die Vergabe des EN-Kunstpreises 2021 ist im Rahmen einer Vernissage am Freitag, 4. März 2022 im Stadtmuseum Hattingen geplant. Details der Ausschreibung finden sich auf der Internetseite des Ennepe-Ruhr-Kreises. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Claudia Breitenborn vom Fachbereich Finanzen, Kreisentwicklung und Bildung, 02336 /4448 145, kunstpreis@en-kreis.de.

Stichwort Kunstpreis Ennepe-Ruhr

Der Kunstpreis wird seit 2011 alle zwei Jahre vergeben. An den ersten fünf Ausschreibungen haben sich gut 430 Künstler mit mehr als 1.200 Werken beteiligt. 2019 hießen die gleichberechtigten Preisträger Harald Kahl (Witten), Anna Maria Schönrock (Nürnberg/Witten) und Angelika Wischermann (Wien/Herdecke).

Angelika Wischermanns Installation „Auf eigenen Beinen stehen“ ist eines von drei Werken die 2019 mit dem EN-Kunstpreis gewürdigt wurden - Foto UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Angelika Wischermanns Installation „Auf eigenen Beinen stehen“ ist eines von drei Werken die 2019 mit dem EN-Kunstpreis gewürdigt wurden – Foto UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

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