Bad Sassendorf: „Mein Kurpark“ lädt ein

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In Bad Sassendorf hat sich einiges getan. Die Börde Therme ist modernisiert und um einen Saunabereich erweitert worden, der keinen Vergleich zu scheuen braucht. Zum ortsbildprägenden Ensemble zählt auch das neue Gradierwerk, 73 Meter lang und 10 Meter hoch, das so manche architektonische Überraschung bereithält (www.bad-sassendorf.de). Der kleinere Teil des Gradierwerkes ist in den Saunabereich integriert, aber der größere Bereich ist der Öffentlichkeit vorbehalten – und die gute Salzluft kann selbstverständlich von allen Besucherinnen und Besuchern des Kurparks genossen werden.

Das neue Gradierwerk ist ein wahrer „Hingucker“ im Kurpark von Bad Sassendorf. – Foto Peter Kracht

Die Arbeiten am „neuen Bad Sassendorf“ zogen sich über einige Jahre hin und verlangten von den „Akteuren“ genaue Planung und Fingerspitzengefühl, lief der Badebetrieb bis auf die Corona bedingte Schließung weiter. Mehr als 20 Millionen Euro wurden in die Zukunft des Kurortes investiert – als letztes „Mosaiksteinchen“ kommt nun der in mehreren Bereichen neu gestaltete Kurpark hinzu, der künftig unter dem pfiffigen Slogan „Mein Kurpark“ firmiert und damit Besucherinnen und Besucher gleichsam direkt anspricht. In die Neugestaltung des Kurparks flossen immerhin ca. 3,5 Millionen Euro.

Barrierearme Wege bestimmen heute den Kurpark. Eine deutliche Aufwertung erfuhr der Kurpark durch die Anlage einer sehenswerten Adventuregolf-Anlage, einen Barfußpfad mit Kneipp-Elementen, einen Therapieweg, der von den Patienten der angrenzenden Kliniken nicht nur am Wochenende gern genutzt wird sowie mehrere „Erlebnisräume“ (wie das blaue Klassenzimmer) an der renaturierten Rosenau. Nicht fehlen darf ein Bewegungspark mit Niedrigseilgarten und Trainingsgeräten für Jung und Alt.

 

Zu den Neuheiten im Kurpark zählt auch die Adventuregolf-Anlage. Foto – Peter Kracht

Der Bad Sassendorfer Kurpark ist auch weiterhin kostenfrei zugänglich. Die Finanzierung der Pflege- und Unterhaltungsaufwendungen erfolgt im Wesentlichen über die von der Gemeinde eingenommenen Kur- und Fremdenverkehrsbeiträge. Dem Vernehmen nach ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher im Kurpark auch an Werktagen deutlich gestiegen, was sicherlich auf die erhöhte Attraktivität zurückzuführen ist. Und: Die Besucherstruktur hat sich verändert, es sind mittlerweile deutlich mehr jüngere Einheimische und Gäste (auch Kinder/Familien) im Kurpark anzutreffen. Eine erste Analyse fällt durchaus optimistisch aus – es scheint, dass das Geld gut angelegt ist…

Wer sich in Bad Sassendorf umhört, nimmt nahezu überall eine spürbare „Aufbruchsstimmung“ wahr. Die modernisierte und erweiterte Therme und „Mein Kurpark“ sind die weithin sichtbaren „Leuchttürme“, von deren Strahlkraft sicherlich viele im Kurort profitieren werden.   Peter Kracht

 

 

 

 

 

 

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