Arnsberger Wald – Ideenschmiede beginnt

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Soest – Im Mai starten Expertenrunden für den neuen Naturparkplan Arnsberger Wald (www.naturpark-arnsberger-wald.de). Die erste am 19. Mai beschäftigt sich mit dem Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises Soest. 96 Prozent der Naturparkpartner haben in einer Online-Befragung Umweltbildung als wichtige Aufgabe gekennzeichnet. Der Naturpark hat mit dem Landschaftsinformationszentrum (LIZ), dem Waldschiff, dem Biberpfad und seinen Naturparkführungen attraktive Möglichkeiten für Umweltbildung, die weiter ausgebaut und vernetzt werden sollen.

Umweltbildung ist ein wichtiger Aspekt im neuen Naturparkplan – Foto LIZ Möhnesee

Im Januar und Februar 2021 hat die vom Naturpark beauftragte Bürogemeinschaft BTE Tourismus- und Regionalberatung & MSP ImpulsProjekt eine Online-Befragung bei mehr als 130 Kooperationspartnern aus Kommunen, Tourismus, Naturschutz, Forstwirtschaft oder Umweltbildung durchgeführt, um die gemeinsamen Schnittmengen und Ideen für die Zukunft des Naturparks zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung zeigen unter anderem, dass die Befragten den Naturpark Arnsberger Wald vor allem mit fünf Themen verbinden: Wald, Wandern, Natur/grün, Ruhe und Erholung sowie attraktive Ausflugsziele.

Der im Jahr 1961 gegründete Naturpark umfasst 600 Quadratkilometer und ist damit sechsmal so groß wie die Insel Sylt. Sein Alleinstellungsmerkmal ist der Arnsberger Wald, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Aber auch das Thema Wasser mit dem Möhnesee, der Ruhr im Bereich Arnsberg oder den Bachläufen und Quellen im Wald sowie die Ortschaften wie Warstein und Arnsberg prägen den Naturpark.

Träger ist der Zweckverband Naturpark Arnsberger Wald mit dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis als Mitgliedern. Der Naturpark betreut unter anderem 650 Kilometer Wanderwege sowie verschiedene Erholungseinrichtungen und setzt Projekte zum Schutz der Natur, zur Umweltbildung oder Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus um.

Aufgabe des Naturparkplans ist es, die Ziele und Schwerpunkte der Naturparkarbeit sowie konkrete Projekte für die nächsten zehn Jahre festzulegen. Dabei sollen auch aktuelle Anforderungen wie die Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder der Klimawandel berücksichtigt werden. Die Akteure und die Bevölkerung der Region können sich in unterschiedlichen Beteiligungsformaten und Veranstaltungen in den zweijährigen Planungsprozess einbringen. Über die Fortschritte des Naturparkplans und geplante öffentliche Aktionen informiert der Naturpark über die regionale Presse und seinen Internetauftritt.

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